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Erneute Lebenszeichen des Opteron A1100 von AMD auf der SC15

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AMD Logo 2013Nach einigen Verzögerungen bei der Verfügbarkeit und Markteinführung gab der AMD A1100 auf der Supercomputing 2015 wieder einmal einige Lebenszeichen von sich. Die Kollegen von Anandtech haben die Messe besucht und sind auf einigen Ständen auf Projekte gestoßen, die den AMD Opteron A1100 verwenden und die so auch auf den Markt kommen sollen.

Das Konzept hinter dem AMD A1100 noch einmal zusammengefasst: Acht A57-Kerne auf Basis der ARM-Architektur sollten für Server- und Embedded-Systeme zur Verfügung stehen. Dieser Teil des Prozessors unterstützt bis zu 128 GB RDIMM und zwei 10GBase-KR-Ethernet Ports. Den Kernen stehen 4 MB L2-Cache und 8 MB L3-Cache zur Verfügung. Gefertigt wird der Opteron A1100 in 28 nm. Die Thermal Design Power gibt AMD mit 25 W an.

Blockschaltbild des AMD A1100
Blockschaltbild des AMD A1100

Wirklich interessant wird der SoC aber erst durch zwei weitere Komponenten und dabei handelt es sich um zwei Co-Prozessoren. Einer dieser beiden Co-Prozessoren kümmert sich beispielsweise dediziert um Kryptographie, also um das Ver- und Entschlüsseln von entsprechend gesicherten Daten. Der zweite Co-Prozessor ist ein System-Controller, der wie ein Prozessor in einem Prozessor fungiert. Er bietet eine eigene Netzwerk-Verbindung und verfügt über einen eigenen Arbeitsspeicher, Flashspeicher und zahlreiche Ein- und Ausgänge.

Auf der Supercomputing 2015 zeigte nun beispielsweise Calxeda einen kompakten Web-Server, der zahlreiche Web-Instanzen abbilden soll und dabei auf die Rechenleistung des A1100 zurückgreift. Allerdings sieht AMD in diesem Bereich nicht den Fokus für das eigene Produkt. Vielmehr sollen Data-Center das Haupteinsatzgebiet dieses SoC werden. So wurde auch der SoftIron Overdrive 3000 ausgestellt. Dabei handelt es sich um einen Server, der acht SATA-Anschlüsse zur Verfügung stellt und weitere PCI-Express-Lanes anbietet. Eigentlich ist die Plattform seitens AMD nur für sechs SATA-Anschlüsse vorgesehen, wie SoftIron nun dazu kommt, acht Ports zu verbauen, kann nur damit erklärt werden, dass man sich hier auf weitere Modelle des A1100 vorbereitet, ohne dabei das eigene PCB überarbeiten zu müssen. Das System zeigt aber, wie kompakt ein Server mit A1100 sein kann und dennoch neben der Rechenleistung die Möglichkeit bietet, eine große Menge an Massenspeicher anzubinden.

AMD A1100 auf einem HuskyBoard von 96Boards
AMD A1100 auf einem HuskyBoard von 96Boards (Bild: Anandtech)

96Boards zeigte mit dem HuskyBoard eine weitere Entwickler-Plattform, die zahlreiche Freiheiten ermöglicht und die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete abdecken könnte. Die Nachricht auf der Supercomputing 2015 hinsichtlich des AMD A1100 lautet also, dass trotz aller Verzögerungen erste finale Lösungen auf dem Weg sind. Laut Anandtech sind die Hersteller von der Leistung überzeugt und wollen Produkte auf den Markt bringen, die in Bereichen wie Web-Servern und Data-Centern durchaus ihre Berechtigung besitzen. Davon wird der Otto-Normal-Nutzer zunächst einmal nichts mitbekommen, für AMD könnte es aber zu einem entscheidenden Faktor für die eigene Zukunft werden.

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Kommentare (6)

#1
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Beiträge: 965
Zitat
wie SoftIron nun dazu kommt, acht Ports zu verbauen, kann nur damit erklärt werden, dass man sich hier auf weitere Modelle des A1100 vorbereitet

oder K12 wird pinkompatibel!
#2
Registriert seit: 09.02.2014

Matrose
Beiträge: 7
Immer noch ein Papiertiger und viel zu spät. Wenn der nicht die Wege geht wie Calxeda und co. für Microserver mit ARM. Was für ein Desaster das wird kann man ja schon beim X-Gene 1 und 2 sehen. Kommt mit der Performance pro Watt nicht an die M300 Variante mit Atom c2750 ran wie anandtech selbst festgestellt hat. Vom Xeon-D wollen wir erst recht nicht sprechen.
#3
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Registriert seit: 29.04.2015

Banned
Beiträge: 965
ein Xeon D ist auch für einen ganz anderen einsatzzweck gedacht und der C2750 ist ohen solchen zusatzprozessoren auch keine konkurrenz dafür...

...bitte nicht immer alles aus der sicht des "computerbildlesers" betrachten!
#4
Registriert seit: 09.02.2014

Matrose
Beiträge: 7
-> ein Xeon D ist auch für einen ganz anderen einsatzzweck gedacht und der

Selbst AMD vergleicht sich mit dem Xeon-D: http://www.golem.de/news/opteron-a1100-amd-moechte-intels-luecke-im-server-markt-ausnutzen-1504-113676.html

-> C2750 ist ohen solchen zusatzprozessoren auch keine konkurrenz dafür...

Lächerlich, auch der C2750 kann AES in Hardware und ist bereits von 2013. Ein TPM Chip ist ebenfalls möglich. Folgende Generation welche sich der K12 messen muss setzt da nochmals ein Schippe drauf. Sollte der K12 jemals kommen dann wird er es sehr schwer haben. Das zeigt ja schon der Absatz am Servermarkt mit ARM. Nicht umsonst haben alle anderen schon die Segel gestrichen.

Einzig wirklich ernstzunehmender Konkurrent bleibt Qualcomm mit ihrem ARM Konzept, dass man wenigsten schon selbst anschauen konnte. Da lief auch die CPU schon. Und nicht nur Folien und ein paar Demoboards.

http://www.pcworld.com/article/2990868/qualcomm-enters-server-cpu-market-with-24-core-arm-chip.html

-> ...bitte nicht immer alles aus der sicht des "computerbildlesers" betrachten!

Scheinbar hast du da dein Wissen her.
#5
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Registriert seit: 29.04.2015

Banned
Beiträge: 965
ich hab zumindest mehr wissen als du wenn es um den servermarkt mit ARM geht!

ist echt arg was ich vor dir schon für wunderliche meldungen gelesen hab, echt erschreckend:O

und AES ist mri egal, darum geht es nicht, die coprozessoren beim A1100 sind etwas mehr als nur AES und TMP.

solltest dich vielleicht mal RICHTIG informieren udn nicht nur so nebenbei vielleicht mal einige artikel lesen...
#6
Registriert seit: 09.02.2014

Matrose
Beiträge: 7
-> ich hab zumindest mehr wissen als du wenn es um den servermarkt mit ARM geht!

Scheinbar nicht, sonst würdest du nicht den A1100 so bejubeln. Ich konnte alle meine Aussagen schön mit Links belegen. Wie jedes andere Produkt. Ja ich weiß, Verblendung.


Selbst ein AMD Mitarbeiter schätzt den Markt für 2017 auf lediglich 1 bis 2 Milliarden Dollar. Da kannst du dir ausrechnen wenn Qualcomm mit einem Flaggschiff mit 24 Cores kommt. Da bleibt nichts übrig.

http://armservers.com/2014/05/09/how-big-is-the-arm-server-market/

-> ist echt arg was ich vor dir schon für wunderliche meldungen gelesen hab, echt erschreckend:O

Das haben wir schon bei der Phi gesehen und bei deiner falschen Anmerkung das HMC keinen Interposer braucht. Wurde sauber von mir widerlegt. Wo bleibt dein Wissen?

-> und AES ist mri egal, darum geht es nicht, die coprozessoren beim A1100 sind etwas mehr als nur AES und TMP.

Was sagt AMD dazu selbst dazu:

Advanced Encryption Standard (AES): Check, hat Atom auch.
Elliptic Curve Cryptography (ECC): Check, hat Atom c2700 auch.
RSA: Check, hat Atom c2700 auch.
Secure Hash Algorithm (SHA): Check, hat Atom c2700 auch.
Zlib compression and decompression: Check, hat Atom c2700 auch.
True Hardware Random Number Generator: Check, hat Atom c2700 auch.

Also alles was dein toller Kryptochip anbietet bietet c2700 bereits und die gibt es schon zu kaufen.


Quellen:
https://software.intel.com/en-us/articles/intel-digital-random-number-generator-drng-software-implementation-guide
https://software.intel.com/en-us/articles/intel-atom-c2000-processor-family-technical-overview
http://www.intel.ru/content/dam/www/public/us/en/documents/solution-briefs/integrated-cryptographic-compression-accelerators-brief.pdf


-> solltest dich vielleicht mal RICHTIG informieren udn nicht nur so nebenbei vielleicht mal einige artikel lesen...

Irgendwie nicht, denn bis jetzt waren alle deine Aussagen falsch. Also erzähl hier nicht immer falsches.
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