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Intel Xeon D: SoC auf Broadwell-Basis mit bis zu 16 Kernen

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intel3Mit den Xeon-D-Prozessoren möchte Intel vor allem den Bereich der Micro- sowie Cloud-Server mit leistungsstarken CPUs ausstatteten und anscheinend werden die SoC noch in diesem Quartal ausgeliefert. Intel hat die SoCs auf Basis der Broadwell-Architektur entwickelt und neben der Xeon-D-Serie sollen auch Pentium-D-Prozessoren geplant sein. Um eine möglichst hohe Leistung den Kunden bereitstellen zu können, sollen die Topmodelle laut den Kollegen von CPU-World bis zu 16 Kerne bieten. Aufgrund der hohen Anzahl an Rechenkernen wird auch der Cache mit 24 MB entsprechend groß ausfallen. Außerdem sollen auch Modelle mit 12 Kernen geplant sein und hier wird der Cache wohl 18 MB groß sein. Die SoCs werden natürlich auch die entsprechenden Voraussetzungen für einen Server-Betrieb bieten und deshalb werden bis zu 128 GB DDR3L sowie DDR4 Arbeitsspeicher unterstützt. Außerdem soll PCIe-3.0 mit an Bord sein sowie SATA mit 6 Gb/s.

Zum aktuellen Zeitpunkt liegen noch keine konkreten Informationen zu den technischen Daten, wie die Taktfrequenz oder den Leistungswerten vor. Allerdings soll das Topmodell auf die Bezeichnung D-1577 hören und wie bereits erwähnt mit 16 Kernen an den Start gehen. Insgesamt sollen in der Xeon-D-Reihe neun verschiedene Modelle zur Auswahl stehen, wohingegen die Pentium-D-Baureihe aus vier Varianten bestehen soll.

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 450
Und wieder kein Desktopableger in Sicht... schade!
#2
Registriert seit: 10.12.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 177
Pentium D :fresse: Bin ich gespannt, ob das Desaster schon viele vergessen haben.
#3
Registriert seit: 15.01.2015

Fregattenkapitän
Beiträge: 3037
Broadwell-E sollte doch ein würdiger Desktopableger sein?
#4
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 450
Zitat flxmmr;23982485
Broadwell-E sollte doch ein würdiger Desktopableger sein?


Ein Xeon D Desktop Ableger könnte aber prinzipiell wesentlich billiger sein und eine billigere Plattform mit billigeren Mainboards bieten.
#5
Registriert seit: 15.01.2015

Fregattenkapitän
Beiträge: 3037
Broadwell-E wird nicht viel mehr als Skylake in der Produktion kosten...
#6
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Registriert seit: 07.12.2010
Düsseldorf
Banned
Beiträge: 413
Ganz schön teuerer Spaß. Selbst nur mit dem Xeon D1540 und seinen 8 x 2.0GHz fast nen Tausender nur mit dem Board.

http://geizhals.de/?cat=mbson&xf=3760_Intel~493_4x+DDR4+DIMM#xf_top
#7
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 450
Zitat mickythebeagle;23983150
Ganz schön teuerer Spaß. Selbst nur mit dem Xeon D1540 und seinen 8 x 2.0GHz fast nen Tausender nur mit dem Board.

http://geizhals.de/?cat=mbson&xf=3760_Intel~493_4x+DDR4+DIMM#xf_top


(Server) Board+CPU... und es ist immerhin ein 8-Kerner...

Die Plattform bringt auch von Haus aus viele interessante Features wie etwa 10GBit/s Ethernet mit die man anderswo teuer bezahlen muss.
#8
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3968
Zitat mickythebeagle;23983150
Ganz schön teuerer Spaß. Selbst nur mit dem Xeon D1540 und seinen 8 x 2.0GHz fast nen Tausender nur mit dem Board.

http://geizhals.de/?cat=mbson&xf=3760_Intel~493_4x+DDR4+DIMM#xf_top


Was ist daran teuer?
2x 10GB LAN
KVM integriert

Solche Boards waren nie billiger. Die Version mit Quadcore (inkl. HT) ist mit 500 Euro ziemlich preiswert.
#9
Registriert seit: 21.09.2013
Dortmund
Kapitänleutnant
Beiträge: 1655
Die Dinger rechnen sich schon, wenn sie wirklich vergleichbar schnell wie ihre echten Broadwell-Brüdern sind.

Ein E3-1265L dürfte wohl mit einem D1520 zu vergleichen sein.

Gleiche Corezahl, in etwa gleicher Takt, gleicher Stromverbrauch, gleicher Cache aber:

- Mit Board zusammen teurer (ca. 650 Euro wenn man ein günstiges mATX Supermicro mit ipmi nimmt gegenüber ca. 500 Euro)
- Kein 10 GBase
- größere Bauform
- Weniger Speicher und kein registered Ram möglich

Für mich sind die Boards vor Allem eins: Eine klare Ansage in Richtung preiswertes 10GBase.
Intel stellt für RJ45 nichtmal eine 10GBase Dual Nic her und die Single-Port Variante kostet mehr als 300 Euro.

Das sehe ich als kleinen Nachteil, 10GBase per SFP wäre besser gewesen, da gibt es wenigstens Peripherie...
Bleibt zu hoffen, dass die Jungs bei Intel mehr wissen als wir und 10 GBase über RJ45 endlich im Consumerbereich kommt.
Es wird Zeit!

Die Preise werden ja vermutlich noch massiv fallen sobald die Dinger verfügbar werden.
Mal ehrlich: Für ~400 Euro einen energiesparenden Xeon mit Broadwellarchitektur und 2,2 GHz, Reg Ram Option, 6x natives S-ATA 6, ITX Faktor, M.2 Slot fürs System, Ipmi 2.0, passiv gekühlt und 2x 10 GBase
Das wird Das Board für ESXI daheim und ich krieg gerade feuchte Augen....

Bin auf erste Benches gespannt.
Wenn die CPU hält was sie verspricht wird mein G8 sofort in Rente geschickt.

Aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass eine passiv gekühlte Soc CPU nicht an die Leistung des Sockel-Varianten rankommt.

ädit: Outch... Wenn man den Benchmarks trauen darf lässt zumindest der 1540 einen 1230v3 (80 Watt TDP 3,3/3,7 GHz) teilweise aber ganz alt aussehen: http://www.servethehome.com/exclusive-intel-xeon-d-1520-benchmark-results/
Der 1520 ist klar abgeschlagen, aber der Vergleich mit dem stromfressenden 1230 ist auch unfair.

Ein Vergleich zum 1265L wäre viel aussagekräftiger gewesen.
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