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AMD schließt Sicherheitslücke in Firmware der eigenen APUs

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AMD Logo 2013Offenbar hatte und hat AMD mit einer schwerwiegenden Sicherheitslücke innerhalb der Firmware seiner Prozessoren zu kämpfen. Die Lücke wurde zwar bereits geschlossen, allerdings müssen die Mainboardhersteller die bereitgestellte Software noch in ihre BIOS-Updates einpflegen. Auf dem 31. Chaos Communication Congress (31C3) hat Rudolf Marek die Lücke vorgestellt, konzentrierte sich dabei aber nur auf den Angriffsvektor als solchen und ließ konkrete Angriffsszenarien aus.

Betroffen ist laut Marek die Firmware durch unzureichende Codesignaturen, die es Angreifern ermöglichen, fremden Code einzuschleusen und diesen auszuführen. Dies geschieht innerhalb der System Management Unit (SMU), die unter anderem für die Stromsparfunktionen verantwortlich ist. Sie bietet aber auch weit tiefergehenden Zugriff in die Konfigurationen. Die Firmware läuft dabei auf einem 32-Bit-Controller LatticeMicro32 (LM32) von Lattice Semiconductor. Rudolf Marek hat den Schlüssel geknackt, der für die Codesignatur des SHA1-Hash verwendet wird. Den SMU-Code hat er aus dem BIOS-Update isoliert und den dazugehörigen Code auf einem Emulator ausgeführt. Nachdem der Code geknackt war, konnte er eigene Befehle in die SMU einbauen und diese auch ausführen.

Die dazugehörige Firmware bietet AMD als Teil der AGESA (AMD Generic Encapsulated Software Architecture) an. Diese wurde von AMD bereits Ende November aktualisiert und den Herstellern von Mainboards, Notebooks und Komplettsystemen zur Verfügung gestellt. Diese wiederum implementieren die AGESA in ihre BIOS- und UEFI-Versionen. Teilweise ist dies wohl schon geschehen, aber eine klare Auskunft darüber ist nur schwer zu bekommen, da die Hersteller Details dazu nicht und oder nur unzureichend dokumentieren.

Betroffen sind alle Prozessoren der "Trinity"-, "Richland"-, "Kaveri"- und "Kabini"-Baureihe. Bereits im April des vergangenen Jahres meldete Rudolf Marek den Fehler an AMD, der dann im Sommer bestätigt und wie gesagt Ende November beseitigt wurde. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Hersteller möglichst sensibel mit diesem Thema umgehen und die bereinigte AGESA bereits in ihre BIOS-Updates eingepflegt haben.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1836
Die Überschrift liest sich etwas komisch. Natürlich fixt AMD die Firmware für ihre eigenen Produkte. Sollen sie die Firmware für Produkte anderer Hersteller fixen?
#2
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Registriert seit: 31.01.2005
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3553
AGESA und Co. ist doch sowieso ein schleichender Prozess, ganz davon ab, welcher Endanwender macht schon BIOS/UEFI Updates?
Ist ja nicht wie ne KDM beim Auto, die automatisch bei der jährlichen Inspektion erfolgt, oder ein Rückruf bei sicherheitsrelevanten Mängeln wo der Besitzer angeschrieben wird...
#3
Registriert seit: 13.09.2014

Gefreiter
Beiträge: 51
Zitat towa;23047470
AGESA und Co. ist doch sowieso ein schleichender Prozess, ganz davon ab, welcher Endanwender macht schon BIOS/UEFI Updates?


Hallo, also ich mache Updates meiner Firmware vom Motherboard.
Funktionen werden freigeschaltet oder Fehler behoben. Das wozu ein Firmware Update eben da ist.
Gerade bei den neueren Motherboards mit UEFI Bios ist es extrem einfach und sicher ein Update durch zu führen.
Insofern sehe ich da nicht wirklich einen Grund das Bios zu lassen wie es ist, mit der Gefahr das mein Rechner gehakt wird.
Immer natürlich vorausgesetzt, das der Anwender die Systemeinstellungen irgendwo abgeschrieben hat und seine Daten sichert. (aber wer macht das nicht ??;))
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