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NVIDIA nennt architektonische Details zum Tegra K1 mit Denver-CPU

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nvidia 2013Bisher ist eigentlich nur bekannt, dass NVIDIA neben dem aktuellen Tegra K1 mit fast schon klassischem 4+1-Core-Design (wie er beispielsweise im NVIDIA Shield Tablet zum Einsatz kommt) auch eine weitere Variante mit eigens weiterentwickeltem ARM-Kern bzw. Dual-Core plant. Dieser soll gegen Ende des Jahres noch in ersten Produkten zum Einsatz kommen, bisher aber sind kaum technische Details bekannt. Nun verrät NVIDIA, dass der volle ARMv8-Befehlssatz verwendet wird und ein Takt von bis zu 2.5 GHz erreicht wird. Entscheidender aber sind die Änderungen die man unabhängig von der Lizenz vorgenommen hat.

So ist der L1-Cache von 32 KB für Instruktionen und Daten auf insgesammt 192 KB (128 KB für Instruktionen und weitere 64 KB für Daten) angewachsen. Selbst wenig effizienten Code will man mit Hilfe der "Dynamic Code Optimization" noch optimieren können. Dazu wird er zur Laufzeit durch einen Optimierer geschleust, der eventuelle Fallstricke, welche die Ausführung hemmen, findet und behebt. Load- und Store-Befehle werden umsortiert, unnötige Berechnungen verhindert und Register umbenannt. Der optimierte Microcode wird in einem Cache gespeichert und kann zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgerufen werden. Im Vergleich zum Cortex A15 soll der Tegra K1-64 mehr als doppelt so viele Instruktionen pro Zyklus schaffen.

Auch erste Benchmarks traut man sich bei NVIDIA zu, auch wenn diese sicherlich den eigenen Stärken entsprechend ausgesucht wurden. So wird der Tegra K1-64 mit Baytrail (Intel Celeron N2910), Krait-400 (Snapdragon 8974-AA), Apples A7 und der "Haswell"-Architektur (Intel Celeron 2955U) verglichen. Natürlich sieht man sich meist selbst an der Spitze - allerdings sollte auch ein Augenmerk darauf geworfen werden, dass der Tegra K1-64 noch nicht einmal am Markt ist und der A7 von Apple inzwischen fast zwölf Monate erhältlich ist. NVIDIA muss also erst einmal beweisen, dass man ein solches Produkt auch zeitnah auf den Markt bringen kann. Der Tegra K1-32 aus dem Shield Tablet konnte besonders in grafikintensiven Anwendungen zumindest schon einmal beweisen, dass die 192 "Kepler"-Kerne durchaus in der Lage sind den SoC-Markt durchzurütteln.

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