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Intel rechnet mit Broadwell-Start im vierten Quartal

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intel3Von einem Start im Sommer gingen Branchenkenner schon lange nicht mehr aus, zumindest in diesem Jahr soll „Broadwell“ aber doch noch verfügbar werden.

Gegenüber Reuters erklärte Intel-Chef Brian Krzanich, dass entsprechend ausgestattete PCs in der sogenannten holiday season, also im November oder Dezember, im Handel erhältlich wären. Ein Start im Juli oder August, der Back-to-School-Phase, wäre nur noch theoretisch möglich, Krzanich diesen Termin jedoch als schwierig einzuhalten. Dabei bestätigte der CEO der Chipschmiede, dass man mittlerweile wieder vollständig im Zeitplan liege.

Verschiedene Probleme bei der Einführung neuer Techniken und Herstellungsverfahren hatten den „Broadwell“-Start immer weiter nach hinten verschoben, ursprünglich war von einem Start im Mai oder Juni die Rede - passend zur Computex. Bleiben weitere Probleme aus, könnten die PC-Hersteller passend zur wichtigsten Verkaufsphase des Jahres neue Rechner mit dem „Haswell“-Nachfolger anbieten, konkrete Ankündigungen fehlen allerdings noch.

Ebenfalls unklar ist, welche Prozessormodelle Intel seinen Partnern zuerst zur Verfügung stellen wird. In den vergangenen Jahren waren zu Beginn nur ausgewählte CPU-Typen verfügbar, letzten Gerüchten zufolge soll „Broadwell“ zunächst für Notebooks erscheinen.

Zu den wichtigsten Neuerungen gegenüber der „Haswell“-Generation gehört die auf 14 nm verkleinerte Strukturbreite sowie die Einführung des Multi-Chip-Modul-Designs. Als Plattform dienen dienen die Series-9-Chipsätze, erste entsprechende Mainboards sind bereits verfügbar und können auch im Zusammenspiel mit „Haswell“-Prozessoren genutzt werden.