1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. GTC 2014: Tegra K1 on Android - Shield 2 bald mit Desktop-GPU?

GTC 2014: Tegra K1 on Android - Shield 2 bald mit Desktop-GPU?

Veröffentlicht am: von

gtc2014Den Anfang der GTC 2014 machte ein Vortrag von NVIDIA zu Tegra K1 und Android. Ziel dieser ersten Session war es, den Tegra K1 und dessen Vorzüge den anwesenden Entwicklern näher zu bringen und auf mögliche Fallstricke hinzuweisen. Nebenbei gab man aber auch einen möglichen Ausblick auf das erste Produkt mit Tegra K1, denn erstmals zeigte man eine Shield mit Tegra-K1-SoC. Ob man auf der GTC 2014 nun auch eine Shield 2 mit Tegra K1 vorstellen wird, ist allerdings noch unbekannt. Auf Nachfrage wollte man sich dazu nicht äußern und sprach von einem Prototypen, der ausschließlich zu Demozwecken umgebaut wurde. Das kommenden Quartal soll in dieser Hinsicht aber interessant werden - so NVIDIA.

NVIDIA Shield mit Tegra K1
NVIDIA Shield mit Tegra K1

NVIDIA möchte die Entwicklung von Spielen auf die Shield trainieren - Shield wird weiterhin eine wichtige Rolle für NVIDIA spielen, auch wenn die mobile Android-Konsole bis auf weiteres nur in den USA erhältlich sein wird.

NVIDIA und Google - enge Partnerschaft und dennoch unterschiedliche Ansichten?

Geht es darum Spiele, die eigentlich für Smartphones und Tablets ausgelegt sind, auf Android-Konsolen wie eben der Shield zu spielen bzw. sie darauf anzupassen, gibt es einige Dinge, auf die NVIDIA die Entwickler hinweisen möchte:

So sollten Spiele auch auf den Landscape-Mode ausgelegt sein und nicht nur den Portrait-Mode voraussetzen. Der Google Play Store legt für rechteckige Displays allerdings zunächst eine Orientierung fest, die nicht den Gegebenheiten einer Shield entspricht.

Die Eingabe per Touchdisplay sollte nicht die alleinige Eingabe für Android-Spiele sein. Aber auch hier setzt der Google Play Store zunächst einmal eine entsprechende Eingabe voraus. Ein Umdenken wird also auch bei Google vorausgesetzt, denn neben Shield wird es in den kommenden Monaten weitere Hardware geben (Mad Catz Mojo), die sich ähnlich wie die Shield nicht wie ein Smartphone oder Tablet verhält. Dabei verwendet NVIDIA für die Controller-Elemente der Shield ausschließlich die von Google bereitgestellte API - dennoch kommt es zu Einschränkungen bei der Bedienung der Software. Dies möchte NVIDIA in Zukunft verhindern und spricht damit explizit die Entwickler an.

Spiele sollten nicht nur auf kleinen Displays der Smartphones und Tablets getestet werden, sondern via HDMI-Ausgabe auch auf großen Displays wie TVs. Hier geht es vor allem darum, die Darstellung von Menüs und weiteren Punkten des User-Interface an die Gegebenheiten einer größeren Bildschirmdiagonale anzupassen.

Mit dem Tegra K1 geht NVIDIA noch einen Schritt weiter und ermutigt Entwickler, die für den PC entwickeln, dies auch für den Tegra K1 zu tun, da die Voraussetzungen durch die Verwendung eines kompletten SMX-Clusters der „Kepler“-Architektur für beide Systeme nun identisch sind. Neben der relativ einfachen Entwicklung für den Tegra K1 will NVIDIA die Entwickler von Spielen aber auch dazu bringen, die Hardware richtig auszunutzen. Auch hier geht es darum mutiger zu sein und bei der Grafikqualität der Engines auf die freien Ressourcen zurückzugreifen. Dies sei aber nicht nur vom SoC abhängig, sondern auch vom restlichen System, welche aber inzwischen durchaus an die Leistung des Prozessors angepasst werden. So verwendet NVIDIA für alle seine Prototypen mit Tegra K1 mindestens 4 GB Arbeitsspeicher. Entwickler sollten demnach durchaus hochauflösende Texturen und Objekte mit vielen Polygonen in ihren Engines verwenden.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AMD Ryzen 5 3600 im Test: Ohne X noch viel besser

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3600_TEST-TEST

    Gegenüber dem AMD Ryzen 5 3600X aus unserem letzten Test, der trotz seiner Einstufung in die Mittelklasse ältere Topmodelle schlägt, ist der AMD Ryzen 3600 ohne das X-Kürzel nur 200 bis 300 MHz niedriger getaktet und mit einer TDP von 65 W sparsamer klassifiziert, was einen... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3600X im Test: 265-Euro-CPU schlägt ältere Flaggschiff-Modelle

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN_5_3600X_REVIEW-TEASER

    Mit dem Ryzen 9 3900X und dem Ryzen 7 3700X ist AMD seinem Konkurrenten wieder mächtig auf die Pelle gerückt und macht ihm selbst im High-End-Bereich mit einer hohen Anwendungs- und Spiele-Leistung zu einem deutlich günstigeren Preis das Leben schwer. Doch auch in den unteren Preis- und... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3400G im Test: Weniger Änderungen als erwartet

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3400G-TEASER

    Im letzten Jahr erwiesen sich die Raven-Ridge-APUs als gute Alternative, wenn man sich einen sparsamen und günstigen Office-Rechner zusammenbauen wollte. Die Kombination aus Zen-Prozessor und Vega-Grafiklösung erwies sich als durchaus leistungsfähig für den Alltag. Ob dies auch für die... [mehr]

  • AMD Ryzen 7 3800X im Test: Ein hungriger Lückenfüller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMDRYZEN93900X

    Kurz vor dem Start des lange ersehnten AMD Ryzen 9 3950X und der kommenden Threadripper-Modelle schließen wir eine weitere Lücke in unserer Testdatenbank und stellen den AMD Ryzen 7 3800X auf den Prüfstand, der über acht Kerne verfügt, gegenüber seinem kleinen Schwestermodell jedoch in einer... [mehr]

  • In Spielen König, sonst eher ein kleiner Prinz: Intel Core i5-10600K und Core...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CML-S

    Heute ist es soweit und wir dürfen die ersten Leistungsdaten des Core i5-10600K und des Core i9-10900K präsentieren. Damit öffnet Intel seine Comet-Lake-Prozessoren für den Markt, denn ab heute sind die ersten Modelle im Handel verfügbar. Die Kernkompetenzen der neuen Prozessoren liegen vor... [mehr]

  • AMD hängt Intel weiter ab: Der Ryzen 9 3950X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN-3950X

    Besser spät als nie – so ließe sich das Timing für unseren Test des Ryzen 9 3950X wohl am besten zusammenfassen. Zum Ursprünglichen Termin der Tests konnte uns AMD kein Sample zur Verfügung stellen und so mussten wir uns etwas gedulden, bis auch wir den 16-Kerner testen konnten. Der... [mehr]