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AMD Prozessoren mit ARM-Architektur noch nicht HSA-Fähig

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 AMD Logo 2013Vor wenigen Wochen kündigte der kalifornische Chipspezialist AMD an, im Low-End-Servermarkt auf ein zugekauftes Design zu setzen: ARM. Die ‚Seattle‘ genannten Prozessoren sollen über bis zu 16 Kerne mit 64-bittiger ARM-Architektur verfügen. Fürs erste sollen jedoch nur Octacore-Prozessoren ausgeliefert werden. Wie sich nun herausstellt wird die erste Generation an AMD-Prozessoren auf ARM-Basis jedoch noch keine HSA-Unterstützung besitzen. Diese soll laut dem Unternehmen in der zweiten Generation nachgeliefert werden. Die Serverchips werden nämlich fürs Erste keine Grafik-Shader besitzen und bilden somit eine klassische CPU wie die aktuellen Piledriver-basierten Opteron-CPUs. Die ersten Dev-Kits liefert AMD zusammen mit dem Linux-Derivat Fedora Linux sowie mit der Software Apache Webserver, MySQL und Java 7 & 8 aus. Damit ist auch die Zielgruppe der Prozessoren klar: Webserver.

Die CPUs sollen in einem 28-nm-Prozess gefertigt werden und eine TDP von 25 W haben. Insgesamt sollen sie mehr Leistung als die aktuellen Low-End-APUs im Servermarkt bei gleichem Stromverbrauch bieten. Der Speichercontroller ist für DDR3 sowie DDR4 spezifiziert.

Wie auch AMD ist der britische Chipdesigner ARM ein Gründungsmitglied der HSA Foundation. Ziel ist es gemeinsam mit anderen Unternehmen Know-How zu bündeln und gleichzeitig diese Art der Programmierung zu fördern. Mittlerweile gehören viele namenhafte Hersteller wie Samsung oder auch Texas Instruments und Qualcomm der Vereinigung an. Weitere Größen wie Intel oder aber auch NVIDIA fehlen bislang, welches aber auch durch die große Konkurrenz zu den Mitgliedern verständlich ist.