> > > > IDF 2013: Intel wird mobil - und noch stromsparender

IDF 2013: Intel wird mobil - und noch stromsparender

Veröffentlicht am: von

idf2013logoSmartphones und Tablets sind ein Markt, wo in der Vergangenheit nur wenige Intel-Prozessoren zu finden waren. In Zukunft wird sich dies mit der Bay-Trail-Platform sicherlich ändern, so die Botschaft der Speaker am zweiten Tag des Intel Developer Forums. Neben der eigentlichen Vorstellung der Bay-Trail-Platform und deren Produkte zeigte Intel vor allen Dingen ein Feuerwerk der Partner, die Intel mit Designs und Software unterstützen: Microsoft, Google, BMW, Dell, ASUS und viele mehr zeigten Unterstützung oder kommende Produkte mit Intels Bay Trail. Das Ziel, eine mobile Platform mit einer aussergewöhnlich guten Akkulaufzeit, kleinen Formfaktoren und Windows 8 oder Android zu bringen, die sowohl für Business-Anwendungen wie auch fürs Gaming geeignet sind, scheint Intel mit Bay Trail erreichen zu können. Die Geräte kommen bis Jahresende, teilweise auch mit Android, in unterschiedlichen Formfaktoren auf den Markt. Im Jahr 2014 möchte Intel mit Merryfield für Smartphones, Airmont in 14-nm-Technik und Intels 7260 LTE und Advanced LTE nachlegen. 

{jphoto image=42652}

Ein weiteres Thema waren 2-in-1-Geräte, die sich sowohl mit Haswell, wie auch mit Bay Trail realisieren lassen. Was sich nach Marktforschungen die Kunden wünschen, ist ein Gerät, welches aufgrund der Tastatur mindestens eine Größe von 10" besitzt, weiterhin ein vollwertiges Betriebssystem besitzt (Windows 8, kein RT), ein integriertes und für das Gerät optimiertes Keyboard bestitzt und Touch besitzt, schnell reagiert und eine lange Batterielaufzeit besitzt. Diese Eckpunkte fixierte deshalb auch Intel für die 2-in-1-Geräte. In einer weiteren Veranstaltung sagte Dr. Hermann Eul dabei, dass momentan 42% der Tablet-Nutzer ein Upgrade im nächsten Jahr planen. In einer chinesischen Marktforschung gaben zudem 91% der Kunden an, beim nächsten Tablet-Kauf mehr Geld auszugeben, um ein höherwertiges Gerät zu bekommen. Bis Jahresende erwartet Intel 60 Geräte im 2-in-1-Bereich, Anfang 2014 sollen es sogar über 75 Designs sein. 

Die interessanteste Demo der zweiten Keynote drehte sich allerdings um den Stromverbrauch der kommenden Broadwell-Prozessoren. Hier zeigte man einen Cinebench-2011-Benchmark, bei dem Intel die Leistung eines Haswell-Prozessors mit der eines Broadwell-Modells angeglichen hat. Bei identischer Performance wurde dann der Stromverbrauch gemessen, wobei der bereits sehr stromsparende Haswell-Prozessor knapp 6,5 Watt verbrauchte, aber vom Broadwell-Modell mit 14-nm-Technik noch einmal um knapp zwei Watt abgehängt wurde. 

Klares Ziel bei Intel ist, mit Broadwell lautlose, lüfterlose Geräte herstellen zu können, die eine höhere Performance besitzen als aktuelle Modelle, aber weniger Strom verbrauchen und somit leichter hergestellt werden können. 

 

 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Coffee Lake: Overclocking-Check

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/KABYLAKE

Nach dem ausführlichen Overclocking-Check für Skylake-Prozessoren sowie dem Overclocking-Check für Kaby Lake-Prozessoren ist es nach Veröffentlichung der neuen Generation mit Codenamen Coffee-Lake erneut Zeit für einen Overclocking-Check. Wir werfen einen Blick auf die Übertaktbarkeit... [mehr]

Intel kämpft mit schwerer Sicherheitslücke (Update: Intel veröffentlicht...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Vor, während und zwischen den Feiertagen herrschte ein wildes Treiben in der Linux-Community. Zunächst war nicht ganz klar, was hier genau vor sich geht, inzwischen aber scheinen die Auswirkungen deutlich zu werden: Intel hat nach einer Lücke in der Management Unit eines jeden... [mehr]

Gelungener Feinschliff: AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_7_2700X

Rund ein Jahr nach dem Start der Ryzen-Prozessoren legt AMD nach und bringt die zweite Generation in den Handel. Die soll schneller und effizienter arbeiten und den Druck auf Intel weiter erhöhen. Allerdings lautet die Devise Evolution statt Revolution, statt gravierender Änderungen gibt es vor... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die Lücke ist gestopft

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_2400G

Während Notebook-Käufer sich bereits seit einigen Wochen von den Vorzügen der Zen-basierten Raven-Ridge-APUs überzeugen können, musste sich das Desktop-Lager noch gedulden. Nun aber heißt es auch hier: Intel erhält neue Konkurrenz. Und die könnte einen noch größeren Einfluss als die... [mehr]

AMD Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Mit Vollgas an Intel vorbei

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_THREADRIPPER_2950X

Pünktlich zum ersten Geburtstag startet AMD den Ryzen-Threadripper-Generationswechsel. Und wie schon im Frühjahr beim Sprung von Ryzen 1 zu Ryzen 2 vertraut man auf zwei Dinge: mehr Kerne und einen geringeren Preis. Beide sollen dabei helfen, dem Dauerrivalen Intel im... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G: Raven Ridge kann auch spielen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_TEASER_100

Eine gute Alternative, wenn es um einen Alltags- oder Office-Rechner geht: So lautete vor wenigen Tagen das Fazit zu AMDs neuen APUs. Doch wie sich Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G schlagen, wenn die Zeit zwischen Word und Chrome mit dem ein oder anderen Spiel überbrückt werden soll, konnte... [mehr]