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Erste Preise zu Intels "Haswell" aufgetaucht

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intel3In knapp fünf Wochen öffnet die Computex für dieses Jahr wieder ihre Pforten. Dann soll Intel seine neuen Prozessoren auf Basis der „Haswell“-Architektur auf den Markt werfen. Entsprechende Gerüchte treiben schon seit einiger Zeit ihr Unwesen im Internet. Nun sind erste Preise aufgetaucht. Demnach soll das kommende Flaggschiff, der Intel Core i7-4770K, für 327 US-Dollar in den Handel kommen. Das Topmodell soll dabei wie alle „Haswell“-Modelle im neuen Sockel LGA1150 seinen Platz nehmen und über vier Kerne verfügen. Der Basistakt soll sich auf 3,4 GHz belaufen, während der Boost-Takt weitere 500 MHz aus den Kernen herausholen kann. Zum Vergleich: Das aktuelle „Ivy Bridge“-Flaggschiff ist derzeit für fünf US-Dollar günstiger zu haben – eine Preissenkung der bestehenden Prozessoren ist damit unausweichlich.

Das nächst kleinere Modell, der Intel Core i7-4770, verzichtet auf den nach oben hin geöffneten Multiplikator, steht seinem größeren Bruder in Sachen Grundleistung aber in nichts nach und kann ebenfalls auf einen 8 MB großen L3-Cache sowie auf eine integrierte HD4600-Grafikeinheit zurückgreifen. Preislich sollen 292 US-Dollar fällig werden. Mit dem Core i7-4770S soll es zudem eine Sparvariante des Topmodells geben, deren Leistungsaufnahme nicht mehr 84 Watt betragen, sondern mit 65 Watt etwas sparsamer ausfallen soll. Dafür sinkt der Grundtakt je Kern auf 3,1 GHz. Der Boost-Takt liegt allerdings weiterhin bei 3,9 GHz. Zum Start von „Haswell“ soll er für 285 US-Dollar seinen Besitzer wechseln.

vr zone intel haswell pricing

Der Intel Core i5-4670K soll später für 227 US-Dollar in den Handel kommen und mit einem Grund- bzw. Boost-Takt von 3,4 respektive 3,8 GHz auf sich aufmerksam machen und nur noch einen 6 MB großen L3-Cache bereithalten. Den Ableger soll es außerdem für 18 US-Dollar weniger als nicht „K“-Version geben.

Der Intel Core i5-4570 und der Core i5-4430 sollen jüngsten Informationen ebenfalls mit nochmals abgesenkten Taktraten agieren, obendrein aber auch einen langsameren Grafikkern spendiert bekommen. Preislich müssen hier zwischen 175 und 230 US-Dollar eingeplant werden.

Insgesamt fallen die Preise für „Haswell“ damit nur geringfügig höher aus als bislang die aktuellen CPU-Modelle von Intel kosten. Offizielle Angaben seitens des Herstellers dürften allerdings erst zum Marktstart erfolgen. Bis dahin werden wohl noch knapp fünf Wochen durch das Land ziehen. Pünktlich zur Computex 2013, die in diesem Jahr vom 4. bis 8. Juni stattfinden wird, soll es soweit sein.

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