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Die Haswell-Architektur bleibt womöglich bis 2015 aktuell

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intel3Man merkt es ganz deutlich, der Releasetermin der Haswell-Prozessoren für den Sockel 1150 rückt unaufhaltsam immer näher, denn immer mehr Informationen kommen ans Tageslicht. So hat heute ein Bild von VR-Zone.com von einer möglichen Intel-Präsentationsfolie für neues Aufsehen gesorgt. Diese Folie offenbart die Prozessorpläne bis 2015. Besonders interessant daran ist, dass die Haswell-Architektur für das Desktop-Segment bis ins Jahr 2015 aktuell bleiben soll, bis sie wohl angeblich in zwei Jahren von der Skylake-Architektur abgelöst wird. Bis zum heutigen Tage war bislang bekannt, dass der offizielle Nachfolger eigentlich Broadwell sein sollte. Das könnte sich nun also grundlegend ändern. Stattdessen soll es dazwischen, etwa Mitte 2014, einen "Haswell-Refresh" geben. Ob dieser Refresh den Codenamen "Broadwell" erhält, darüber darf nun also spekuliert werden.

Der Architektur-Nachfolger wäre dann, der Folie nach zu urteilen, die Skylake-Architektur, wo nach aktuellen Informationen unklar ist, ob diese Prozessoren weiterhin auf dem Sockel 1150 lauffähig sind oder einen neuen Sockel erhalten. Denn ganz klar zu erkennen ist lediglich, dass die Skylake-Plattform in Verbindung mit einem LGA-Sockel auf dem Markt erscheinen soll. Die vermeintliche Intel-Folie zeigt darüber hinaus die Pläne für die weiteren High-End-Modelle. Demnach sollen gegen Ende 2014 die Haswell-E-Prozessoren im 22nm-Verfahren folgen, die als offizielle Nachfolge-Modelle der aktuell noch nicht erhältlichen Ivy Bridge-E-Prozessoren fungieren. Welcher Chipsatz und welcher Sockel für Haswell-E zum Einsatz kommt, lässt sich anhand der Folie nicht beantworten. Die Haswell-E-Plattform wird jedenfalls unter dem Codenamen Lituya Bay geführt.

Intel

Möglich ist, dass die Haswell-E-Prozessoren mechanisch in den Sockel 2011 passen, jedoch auf elektronischer Seite inkompatibel sind. Der Grund für diese Annahme ist die bisher nicht bestätigte Information, dass mit Haswell-E der DDR4-Standard Einzug in den Desktop-Markt erhält. Da es sich beim DDR4-Standard um einen neuen DRAM-Typ handelt, ist eine Modifikation der Sockel-Beschaltung notwendig. Da auf der Folie aber lediglich "LGA" steht, kann es auch gut sein, dass ein völlig neuer Sockel für die Haswell-E-Prozessoren geplant ist.