> > > > Zwei Ivy Bridge-Modelle für Tablets - Core i7 3689Y und Core i5 3439Y

Zwei Ivy Bridge-Modelle für Tablets - Core i7 3689Y und Core i5 3439Y

Veröffentlicht am: von

intel3Mit dem Launch von Windows 8 wurde das Microsoft-Betriebssystem zu einer ernsthaften Alternative für den Tablet-Einsatz. Bisher ist allerdings die Auswahl an geeigneten Prozessoren klein. Klammert man Windows RT und ARM-Hardware aus, bieten sich für Tablets mit regulären Windows 8 nur wenige besonders sparsame und leicht zu kühlende x86-Prozessoren an.

Bisher kommen überwiegend Intel Atom-Modelle zum Einsatz, die zwar sparsam sind, aber deren Performance keine Rekorde bricht. Alternativ lassen sich besonders sparsame Ivy Bridge-Modelle nutzen. Allerdings fällt die TDP der entsprechenden verfügbaren Ivy Bridge-Modelle mit 17 Watt für die Tabletnutzung doch immer noch etwas hoch aus. Die neue Y Series wurde von Intel initiiert, um besonders sparsame, aber gleichzeitig leistungsstarke Prozessoren für den ultramobilen Einsatz anzubieten. Die beiden ersten Ivy Bridge-Modelle dieser Serie werden für das erste Quartal 2013 erwartet. Mit einer abgesenkten TDP sollen sie die Lücke zwischen sparsamen, aber leistungsschwachen Atom-Modellen und den leistungsstärkeren, aber doch deutlich stromhungrigeren regulären ULV-Modellen mit Ivy Bridge-Architektur schließen. Konkret wird die Y Series vorerst die beiden Modelle Core i7 3689Y und Core i5 3439Y umfassen. Beides sind Dual-Core-Modelle.

Der schnellere Core i7 3689Y hat einen Basistakt von 1,5 GHz. Ein einzelner Kern kann per Turbo Boost 2.0 auf beachtliche 2,6 GHz beschleunigt werden. Bei zwei aktiven Kernen liegt der maximale Turbo-Takt bei 2,4 GHz. Den CPU-Kernen steht eine integrierte Intel HD Graphics 4000 zur Seite. Ihr Basistakt liegt bei 350 MHz, der Turbo-Takt bei 860 MHz. Der Core i5 3439Y kommt ebenfalls auf einen Basistakt von 1,5 GHz. Allerdings muss er mit 3 MB statt 4 MB Cache auskommen und die Turbo-Taktfrequenzen fallen mit 2,3 GHz für einen aktiven Kern und mit 2,1 GHz für zwei aktive Kerne niedriger aus.

Beide Modelle der Y Series haben eine TDP von 13 Watt. Noch niedriger fällt die SDP aus. Mit dieser "Standard Dissipation Power" möchte Intel angeben, was ein typischer Verbrauchswert ist. Im Fall der neuen sparsamen Ivy Bridge-Modelle liegt die SDP bei nur 7 Watt. Die Prozessoren unterstützen DDR3 und DDR3L-Speicher mit 1600 MHz.

Die Y Series-Modelle auf Ivy Bridge-Basis scheinen etwas spät auf den Markt zu kommen. Sie werden nicht nur den Windows 8-Launch weit verpasst haben, sondern sie erscheinen auch relativ knapp vor dem Launch der neuen Haswell-Generation. Allerdings dürfte es etwas dauern, bis Core i7 3689Y und Core i5 3439Y von adäquaten Haswell-Modellen beerbt werden, denn Y Series-Modelle auf Haswell-Basis werden derzeit frühestens für das dritte Quartal 2013 erwartet. Dementsprechend wichtig dürften die ultra-sparsamen Ivy Bridge-Modelle dann doch noch werden, wenn Hersteller in den nächsten Monaten Tablets mit potenter, aber sparsamer CPU auf den Markt bringen wollen.

Social Links

Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar134166_1.gif
Registriert seit: 05.05.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 464
Das sie etwas spät dran sind stimmt, aber ich finde die beiden echt interessant!

Mal gespannt wann die ersten Geräte kommen und was sie kosten werden.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Coffee Lake: Overclocking-Check

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/KABYLAKE

Nach dem ausführlichen Overclocking-Check für Skylake-Prozessoren sowie dem Overclocking-Check für Kaby Lake-Prozessoren ist es nach Veröffentlichung der neuen Generation mit Codenamen Coffee-Lake erneut Zeit für einen Overclocking-Check. Wir werfen einen Blick auf die Übertaktbarkeit... [mehr]

Intel kämpft mit schwerer Sicherheitslücke (Update: Intel veröffentlicht...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Vor, während und zwischen den Feiertagen herrschte ein wildes Treiben in der Linux-Community. Zunächst war nicht ganz klar, was hier genau vor sich geht, inzwischen aber scheinen die Auswirkungen deutlich zu werden: Intel hat nach einer Lücke in der Management Unit eines jeden... [mehr]

Gelungener Feinschliff: AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_7_2700X

Rund ein Jahr nach dem Start der Ryzen-Prozessoren legt AMD nach und bringt die zweite Generation in den Handel. Die soll schneller und effizienter arbeiten und den Druck auf Intel weiter erhöhen. Allerdings lautet die Devise Evolution statt Revolution, statt gravierender Änderungen gibt es vor... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die Lücke ist gestopft

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_2400G

Während Notebook-Käufer sich bereits seit einigen Wochen von den Vorzügen der Zen-basierten Raven-Ridge-APUs überzeugen können, musste sich das Desktop-Lager noch gedulden. Nun aber heißt es auch hier: Intel erhält neue Konkurrenz. Und die könnte einen noch größeren Einfluss als die... [mehr]

AMD Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Mit Vollgas an Intel vorbei

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_THREADRIPPER_2950X

Pünktlich zum ersten Geburtstag startet AMD den Ryzen-Threadripper-Generationswechsel. Und wie schon im Frühjahr beim Sprung von Ryzen 1 zu Ryzen 2 vertraut man auf zwei Dinge: mehr Kerne und einen geringeren Preis. Beide sollen dabei helfen, dem Dauerrivalen Intel im... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G: Raven Ridge kann auch spielen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_TEASER_100

Eine gute Alternative, wenn es um einen Alltags- oder Office-Rechner geht: So lautete vor wenigen Tagen das Fazit zu AMDs neuen APUs. Doch wie sich Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G schlagen, wenn die Zeit zwischen Word und Chrome mit dem ein oder anderen Spiel überbrückt werden soll, konnte... [mehr]