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2. APU-Generation: AMD stellt "Trinity"-Prozessoren vor

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AMDHeute stellt AMD die zweite Generation der A-Series-Prozessoren vor. Mit dem Nachfolger von "Llano" führt AMD damit auch erstmals seinen neuen CPU-Core, den "Piledriver" vor. Natürlich aber spielen auch die GPU-Performance sowie ein verbessertes Power-Management eine entscheidende Rolle. Wir haben versucht, die Neuheuten einmal in einer ausführlichen News zusammenzufassen. AMD konnte uns noch keine Samples - weder für den Desktop, noch für den mobilen Bereich zur Verfügung stellen.

An dieser Stelle muss allerdings auch klargestellt werden, dass AMD heute nur die mobilen Modelle seiner "Trinity"-APUs vorstellt und näher erläutert. Samples standen uns nicht zur Verfügung, auch wenn erste Notebooks mit den entsprechenden Prozessoren bereits im Handel sind.

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Mit den neuen "Trinity"-Prozessoren richtet sich AMD, ähnlich wie beim Vorgänger auf drei Bereiche aus. Weiterhin bestehen bleibt natürlich der Bereich um die traditionellen Notebooks sowie die kompakten Desktops und All-in-One-Geräte. Aufgrund des starken Drucks der Notebooks sieht sich AMD auch in diesem Bereich gefordert und legt die neue APU auch auf die dort geforderten Eigenschaften hin aus.

Mit folgenden fünf Modellen startet AMD:

Modell CPU-Takt CPU-Kerne L2-Cache GPU Stream-Prozessoren GPU-Takt TDP
A10-4600M 2,3 / 3,2 GHz 4 4 MB Radeon HD 7660G 384 497 / 686 MHz 35 Watt
A8-4500M 1,9 / 2,8 GHz 4 4 MB Radeon HD 7640G 256 497 / 655 MHz 35 Watt
A6-4400M 2,7 / 3,2 GHz 3 1 MB Radeon HD 7520G 192 497 / 686 MHz 35 Watt
A10-4655M 2,0 / 2,8 GHz 4 4 MB Radeon HD 7620G 384 360 / 497 MHz 25 Watt
A6-4455M 2,1 / 2,6 GHz 2 2 MB Radeon HD 7500G 256 327 / 424 MHz 17 Watt

Die Modelle A10-4600M, A8-4500M und A6-4400M zielen aufgrund der TDP eher auf die leistungsstärkeren Notebooks ab, während der A10-4655M und der A6-4455M für den mobilen Bereich vorgesehen sind. Mit gerade einmal 17 Watt ist beim A6-4455M auch der Einsatz in einem "Ultrabook" denkbar. AMD nennt diese Geräteklasse "Ultrathin".

Die Desktop-Version von "Trinity" soll im dritten Quartal 2012 erscheinen. Zunächst einmal wird man sich also auf den mobilen Bereich konzentrieren.

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AMD hat mit "Trinity" einige Änderungen am Design des Prozessors vorgenommen. So kommen nun bis zu vier "Piledriver"Kerne zum Einsatz, die im 32-nm-HKMG-Prozess gefertigt werden. Pro Kern stehen 1 MB L2-Cache und 128 kB L1-Cache zur Verfügung. Ein Großteil des 246 mm² großen Chips wird von der GPU verwendet. Je nach Modell kommen hier 384 Stream-Prozessoren zum Einsatz. Dabei handelt es sich aber noch nicht um die neue Architektur aus der Radeon-HD-7000-Serie, sondern noch um die "Northern Islands"-Generation.

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Ohne Beschriftung der entsprechenden Bereiche werden die Strukturen der Transistoren etwas deutlicher. Links sind die CPU-Kerne zu erkennen, während etwa die Hälfte der Chipfläche von der GPU eingenommen wird.

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Wie bereits erwähnt, wurde AMD aufgrund der aggressiven Ultrabook-Strategie von Intel geradezu gezwungen, diesen Bereich verstärkt zu bewerben. Besonders durch den starken GPU-Part konnte AMD in der Vergangenheit punkten, dafür aber lies die CPU-Performance oftmals zu wünschen übrig und auch die Batterielaufzeit konnte nicht immer überzeugen. Diesen beiden Kritikpunkten will sich AMD mit "Trinity" nun angenommen haben.

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Je nach Anwendung soll die Akkulaufzeit von Notebooks erheblich besser sein als bei der Konkurrenz. Dies ist natürlich nur bei ähnlicher Performance auch vergleichbar. Derzeit stehen uns allerdings keine eigenen Messungen zur Verfügung und somit müssen wir die Angaben von AMD erst einmal so hinnehmen.

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Gleiches gilt auch für die Performance. AMD hat mit der ersten APU-Generation bereits großen Wert auf die Grafikleistung gelegt und konnte in diesem Bereich auch immer punkten. Intel hat diese Schwachstelle erkannt und die GPU in den "Ivy Bridge"-Prozessoren deutlich aufgewertet. Ob es gereicht hat, werden die ersten Benchmarks zeigen müssen.

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Mit den A10-, A8- und A6-Modellen richtet sich AMD anhand der zur Verfügung stehenden Performance und der TDP auf bestimmte Anwendungsbereiche. Im Embedded-Bereich bleibt weiterhin "Brazos" der entsprechende Vertreter. Dazu später noch etwas mehr.

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Ein wichtiger Punkt in der Übersicht der "Trinity"-Features ist Turbo Core 3.0. Je nachdem ob die CPU oder die GPU etwas mehr Leistung benötigen, kann der entsprechende Bereich leicht übertaktet werden. Das Prinzip hat sich gegenüber Turbo Core 2.0 nicht geändert, allerdings hat AMD nun etwas mehr Spielraum. Wird beispielsweise nur ein CPU-Kern belastet, so kann dieser im Falle des A10-4600M mit bis zu 3,2 GHz betrieben werden. Sind mehrere Kerne im Einsatz, sind es bis zu 2,7 GHz. In diesen beiden Szenarien verblieb die GPU bei 496 MHz. Wird nun ein Spiel gestartet, bei dem die CPU-Last deutlich geringer als die GPU-Last ist, dann arbeiten die vier Kerne mit 2,3 GHz, die GPU aber wird mit bis zu 685 MHz betrieben. Dies entspricht einem Plus von etwa 20 Prozent und soll sich entsprechend auch in den Benchmarks bemerkbar machen.

So viel an dieser Stelle zu "Trinity". In den kommenden Wochen werden wir sicherlich ein Notebook in die Finger bekommen und spätestens mit dem Launch der Desktop-Prozessoren werden wir der Performance genauer auf den Zahn fühlen.

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Für den Embedded-Markt sieht AMD auch eine Aktualisierung von "Brazos" vor.  Alle bekannten Details sind aus obenstehender Folie zu entnehmen. Zu gegebener Zeit werden wir auch darauf sicherlich einen ausführlichen Blick werfen.

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