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Bilder eines DIEs von Ivy-Bridge aufgetaucht

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intel3Der Chipriese Intel hat immer noch keinen offiziellen Startermin für die Ivy-Bridge-Plattform genannt, aber nach und nach kommen immer mehr neue Details ans Tageslicht. So ist nun das erste Bild eines DIEs von einem Ivy-Bridge-Prozessor aufgetaucht. Um das Bild vergleichen zu können, wurde noch eine identische Aufnahme eines Sandy-Bridge-Prozessors hinzugefügt. Zur Erinnerung: Die Sandy-Bridge-CPUs werden aktuell noch im 32-nm-Prozess gefertigt, wohingegen die kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren mit der 22-Nanometer-Technologie gefertigt werden. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Größe des DIEs. So besitzt das Sandy-Bridge-Modell noch 1,16 Milliarden Transistoren und benötigt dazu eine Fläche von 216 mm². Der Ivy-Bridge hingegen kann mit 1,48 Milliarden auf etwas mehr Transistoren zählen und benötigt zudem auch eine geringer Fläche von 160 mm². Am Layout selbst hat sich nicht viel verändert. So kann jeder der vier Rechenkerne immer noch auf einen L2-Cache mit der Größe von 256 KB zurückgreifen auch den gemeinsamen L3-Cache mit 8 MB nutzen. Außerdem sind alle Teile des Prozessors mit einem Ring-Bus miteinander verbunden.

intel ivy_bridge_585_1

Bei den technischen Daten wird der Nutzer auf einen Speichercontroller mit Dual-Channel-Unterstützung zurückgreifen können. Des Weiteren stehen zwei PCI-Express-Schnittstellen bereit, welche entweder einmal eine Geschwindigkeit von x16 liefern können oder auch sich getrennt wie zwei x8-Lanes verhalten können.

intel ivy_bridge_585_4

Bei den möglichen Konfigurationen kann Intel im Wesentlichen auf vier verschiedene Varianten zurückgreifen. In der vollen Ausbaustufe werden demnach alle vier Rechenkerne aktiviert sein, der L3-Cache seine volle Größe von 8 MB besitzen und die integrierte Grafikeinheit kann auf die 16 verbauten Shader setzen. Eine weitere Variante wäre, dass Intel ebenfalls alle vier Kerne aktiviert, den L3-Cache aber auf 6 MB beschneitet und auch bei der Anzahl der Shader den Rotstift ansetzt. Bei den Dual-Core-Versionen könnte Intel den L3-Cache entweder mit einer Größe von 4 MB oder 3 MB anbieten und bei der Grafikeinheit wieder die vollen 16 Shader aktivieren oder eben auch an dieser Stelle wieder die Anzahl etwas verringern.

intel ivy_bridge_585_2

intel ivy_bridge_585_3

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 07.05.2008
hinter den 7 Bergen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1335
wie isn das eigentlich?
die GPU in der CPU, übernimmt die dann zb den windows Betrieb, um die echte Radeon oder Geforce da abschalten zu können oder so?
#2
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Registriert seit: 22.09.2005
In der schönen Steiermark/Österreich
Admiral
Beiträge: 14999
Bei Lucids Virtu-Technologie wird das gemacht. Allerdings wird die diskrete Graka da nicht ganz deaktiviert, sondern nur in den idle-Modus geschickt - also nicht wirklich super sinnvoll. Wie das mit den neuen AMD-Karten jetzt ist weis ich nicht, die können sich ja noch weiter abschalten. Ob das zusammen mit Virtu funktioniert, müsste man mal testen :)
#3
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Registriert seit: 20.06.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Glaube das ganze schimpft sich ZeroCore bei den AMD-Karten. Dabei wird die komplette GPU abgeschaltet, aber auch nur dann, wenn die angeschlossenen Ausgabegeräte (=Monitore) ebenfalls ausgeschaltet sind bzw. sich im Sleep-Modus befinden.

Nichts desto trotz war Lucids Virtu ein Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen den Idle-Verbrauch.
#4
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Registriert seit: 31.07.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3075
Wo isn das I/O-Geraffel wie der Mem-Controller geblieben? Fehlt da ein Stück vom Bild?
#5
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Registriert seit: 05.02.2005
^^ Blägg Forrescht ^^
Admiral
Beiträge: 25415
Es wäre ein Fortschritt wenn die Virtu Software das Zero Core aktivieren könnten wenn die iGPU genutzt werden soll.

Dafür muss ja das Display am Port des Motherboards hängen.

Nur viele User eine Performance oder High End Grafikkarte werden kaum den mit der Virtualisierung einhergehenden Performance-Verlust in Kauf nehmen wollen.
#6
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 17270
dazu kann ich nur sagen, wieviel schneller bzw effizienter hätte die cpu werden können wenn man auf den riesigen grafikkern verzichtet hätte..
#7
Registriert seit: 02.06.2011

Bootsmann
Beiträge: 716
Junge Junge, das ist übel alt. Checkt das keiner von den Newsschreibern vorher mal ab? Das Die Bild ist seit dem IDF Vortrag im September 2011 bekannt und die Grafik von pc.watch stammt aus dem selben Zeitraum. Das Die von der Präsentation ist zudem von Intel verfälscht, das weiß jeder gut informierte Journalist der die IDF verfolgen konnte. Davon mal abgesehen gibt Intel die Transistorzahl mit 1,4 Milliarden an. Die 1,48 Milliarden waren aus Versehen genannt wurden.
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