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Intels Knights Corner erreicht 1 TFLOP auf einem Chip

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intel3"Larabee" war nur der erste Schritt - das ursprüngliche Projekt, das anfangs eine Grafikkarte zum Ziel hatte, wurde in dieser Form allerdings nie vollendet. Inzwischen arbeiten aber immerhin 100 wissenschaftliche Projekte mit "Larabee"-Hardware und nutzen die Rechenleistung sogenannter "Many Integreted Cores". Der nächste Schritt in der MIC-Architektur soll "Knights Corner" sein. Auf der Supercomputing 2011 hat sich Intel nun zu einigen Details des Co-Prozessors geäußert. So werden die Erweiterungskarten mit dem "Knights Corner"-Chip mit 50 oder mehr Kernen ausgestattet sein. Im Hinblick auf die nächste Xeon-Generation erfolgt die Anbindung über PCI-Express 3.0 - auch Sandy Bridge-E bietet 40 PCI-Express-3.0-Lanes direkt an der CPU und basiert auf eben dieser CPU-Architektur, die auch Xeon-Prozessoren der E5-Familie verwenden werden.

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Ob Intel aufgrund unterschiedlicher Ausbeute des 22-nm-Prozesses mit den 3-D Tri-Gate-Transistoren auch unterschiedliche Versionen von "Knights Corner" anbieten wird ist unklar. Ebenso unklar ist die Leistungsaufnahme des Co-Prozessors bzw. einer solchen Karte.

Doch Intel hat auf der Supercomputing 2011 auch handfestes zu bieten. Im DGEMM-Benchmark erreichte eine Karte eine Double-Precision-Rechenleistung von einem Teraflop. Das ist deutlich mehr als GPGPU-Systeme der Konkurrenz. NVIDIAs Tesla C2050 auf Basis der Fermi-Architektur kommt beispielsweise auf nur 180 Gigaflops. Dafür aber ist die Hardware von NVIDIA schon erhältlich, während der Erscheinungstermin erster "Knights Corner"-Hardware noch in den Sternen steht. Aufgrund des Herstellungsprozesses in 22 nm, in dem auch die Ivy-Bridge-Prozessoren Anfang nächsten Jahres hergestellt werden sollen, ist von einem Release in der ersten Jahreshälfte 2012 auszugehen.

sc11-intel-knights-corner-3

“Intel first demonstrated a Teraflop supercomputer utilizing 9,680 Intel Pentium Pro Processors in 1997 as part of Sandia Lab’s “ASCI RED” system,” sagte Rajeeb Hazra, General Manager der Intel Technical Computing Group. “Having this performance now in a single chip based on Intel MIC architecture is a milestone that will once again be etched into HPC history.”

intel-sc2011-pres-2

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