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Intel: Prozessoren mit 1.000 Kernen realisierbar

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intel3Wie von Intel bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben wurde, ist es gelungen, einen Prototypen mit 48 Kernen herzustellen. Laut eines Gesprächs auf der Supercomputer Conference 2010 in New Orleans mit Intel-Forscher, Timothy Mattson, ist deren Architektur, die Intel 48-Core-Single-Chip-Computer Cloud (kurz: SCC), beliebig skalierbar. Er meinte wörtlich: "This is an architecture that could, in principle, scale to 1,000 cores," - "I can just keep adding, adding, adding cores." Erst bei mehr als 1.000 Kernen soll es problematisch werden, was sich anhand der internen Kommunikationsnetzwerke erklären lässt. Diese würden bei mehr als 1.000 Kernen nicht mehr effektiv genug arbeiten können. Mit jedem weiteren Kern erhöhe sich der Overhead. Um dieser Limitierung entgegen zu wirken, ist Intel bereits dabei, neue, verbesserte Protokolle zu entwickeln, mit denen eine immense Skalierbarkeit zukünftig möglich wird. Ein Termin konnte allerdings noch nicht genannt werden.

Die zu Forschungszwecke gedachte 48-Kern-Architektur wird laut Intel dabei keinen Einzug in den IT-Markt erhalten. Deren Architektur basiere lediglich auf dem Stand der Pentium-Modelle von 1994, dafür aber in der 45-nm-Fertigung.

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 25.09.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 281
Und im Jahr 2000 Stürzen alle Rechner ab :/
#3
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10218
Und der Pentium 4 hat im Jahr 2006 ja bekanntlich die 10ghz Marke erreicht. Oder hab ich was verpasst?

Davon abgesehn ist Larrabee auch eher ein Fehlschlag gewesen. Bei solchen pauschalen Aussagen bleibt mir nur zu sagen: Warum Intel?
#4
Registriert seit: 27.01.2006
Leipzig
Flottillenadmiral
Beiträge: 5802
Ich denke mal, dass davor ein anderer Trend eher einschlagen wird, bevor es jemals 1000 Kerne geben wird.
#5
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Registriert seit: 13.03.2007
Happiness Island
Flottillenadmiral
Beiträge: 4760
Vor 10 Jahren stand bei uns in der Tageszeitung, dass wir 2010 110GHz CPUs haben werden.
#6
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Registriert seit: 05.03.2009
Viersen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1653
naja Tageszeitund ... die haben ja auch ungefähr so viel Ahnung von cpus wie ... naja lassen wir das :rolleyes:

für Datenbankserver wären solche Giga-Kern-CPUs sogar vorstellbar, beim Privatanwender sehe ich da nicht wirklich einen Nutzen.
#7
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Registriert seit: 31.07.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3123
Hahaha.. nuja Server könnten das vllt gebrauchen ,.. so 48x 486er CPUs :P
Öhm naja,.. Aber wie ja bereits geschrieben wird, für Privatanwender sicher uninteressant, aber als Studie, um zu sehen, was machbar ist, y not.
#8
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Registriert seit: 29.01.2010
CH
Fregattenkapitän
Beiträge: 2992
@hzdriver: wenn wir schon mal am kritisieren sind... Schon mal was von Edit gehört?

@t: Gibts für solche superskalaren Berechnungen nicht GPU's welche günstiger sind und weniger Strom verbrauchen?
#9
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Registriert seit: 31.07.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3123
Steht denn iwas von der Stromaufnahme da?
#10
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Registriert seit: 25.09.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1581
Grau ist alle Theorie. In Simulationen mögen die ja Kerne hinzufügen können bis zur runden 1000, in der Praxis scheitert es dann aber an der Fertigung.

Wahrscheinlich wird der tatsächliche Nutzen hier für andere Projekte gezogen. Eine effiziente Vernetzung von Kernen muss ja nicht nur für 100, 500 oder 1000 Kernchen gut sein.
#11
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Registriert seit: 19.08.2010

Bootsmann
Beiträge: 736
Zitat Nebelmaschine86;15745489
Steht denn iwas von der Stromaufnahme da?


Zitat pcworld.com
The chip, first fabricated with a 45-nanometer process at Intel facilities about a year ago, is actually a six-by-four array of tiles, each tile containing two cores. It has more than 1.3 billion transistors and consumes from 25 to 125 watts.
So richtig interessant wird das ja aber auch erst, wenn es dann in Serie geht, was diese CPU aber natürlich nie erleben wird.
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