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IDF 2010: Neue Atom-Modelle

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idf2010Intels Atom ist nun auch für Embedded-Systeme erhältlich: Intel stellte eine spezielle Atom-Version vor, die E600-Serie (Codename: Tunnel Creek). Der Embedded-Prozessor soll bei Geräten wie In-Vehicle-Infotainment-Systeme für Autos, Smart Grid-Geräte und IP-Telefone zum Einsatz kommen. Der SoC integriert zusätzliche Funktionen auf dem Chip und verfügt über eine offene Schnittstelle für zusätzliche Flexibilität. Um die Entwicklung und Anpassung zu erleichtern, bieten Hersteller wie OKI, Realtek und STMicroelectronics Interconnect-Chipsätze an, Hersteller wie Dialog Semiconductor und Rohm Co. liefern Chips zur Regulierung der Spannung oder der Synchronisierung von Taktraten. Eine mögliche zukünftige Anwendung des E600er-Prozessor zeigte Visteon für In-Vehicle-Infotainment.

Die neue E6xx-Serie wird mit einer TDP von 5 Watt und weniger ideal für Anwendungen in Embedded-Bereich sein. Intel bietet acht verschiedene Varianten, beginnend bei 0,6 bis 1,6 GHz, die zwischen 2,7 und 3,9 Watt TDP besitzen und im Bereich von -40 bis +85 °C arbeiten. Der Prozessor kommt in einem kleinen 676-ball FCBGA-Package und misst nur 22 x 22 mm Grundfläche. Weiterhin muss ein Platform Controller Hub verwendet werden, der EG20T verbraucht 1,55 Watt. 

Die neuen Atom-Prozessoren sind je nach Modell von 19 bis 85 US-Dollar erhältlich, der PCH kostet 9 USD. 

Davis gab zudem erste Details zum kommenden Atom Prozessor mit dem Codenamen„Stellarton" Preis. Der Prozessor besteht aus dem Atom-Prozessor E600 sowie einem FPGA von Altera auf einem Multi Chip-Package. Dies schafft zusätzliche Flexibilität für Kunden, die ihre proprietäre I/O oder Beschleunigung einbauen wollen und ermöglicht Entwicklern, ihre Designs schnell an wechselnde Anforderungen anzupassen. Weiterhin gab Davis einen Ausblick auf die Intel SoC-Plattform „Oak Trail".

Mit der Vorstellung der Intel® Atom™ Prozessor CE4200 (Codename „Groveland") zeigte Davis wie der Prozessor die nahtlose Integration von Internet und Fernsehen unterstützt. Der SoC bietet Hardwareunterstützung für 3D und H.264 HD-Kodierung. Dies ermöglicht sogenannte „Sync and go" Anwendungsmodelle und damit das umrechnen verschiedener Dateiformate für unterschiedliche vernetzte mobile Gerate und Geräte der Unterhaltungselektronik. Der Chip umfasst mehrere Input-Streams, die den Bau von kostengünstigen Geräten ermöglichen die Unterhaltungsinhalte von verschiedenen Quellen beziehen können (Home Gateway). Der Atom CE4200 bietet Smart Power Management-Funktionen, die automatisch Teile des Chips ausschalten, wenn sie nicht im Einsatz sind. Mit einem speziellen Software Development Kit und den passenden Tools können OEMs Software-Entwicklungszeiten verkürzen und einmal geschriebene Anwendungen auf unterschiedliche Geräte übertragen. Davis kündigte in diesem Zusammenhang an, dass Settop-Boxen auf Basis der neuen SoC-Lösung beispielsweise von Samsung kommen werden.

Dell zeigte auf der Bühne hingegen einen Tablet-PC auf Atom-Basis, der durch Drehen des Displays zu einem vollwertigen Netbook mit Tastatur wird. 

 

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