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IDF 2010: Intel AppUp: Store für Atom-Platformen

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idf2010Intel startet heute einen eigenen App-Store: Renee James, Senior Vice President und General Manager der Intel Software and Services Group gab in der Keynote des zweiten Tages den offiziellen Startschuss für das Intel AppUp Center. Im Intel AppUp Center finden Endkunden ab sofort kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen für Unterhaltung, Social Networking, Spiele und Produktivität, die für die Bildschirmgröße eines Netbooks optimiert sind. Im Gegensatz zu anderen Stores können Nutzer die Apps vor dem Kauf zunächst bequem testen („Try before you buy"). Zur Eröffnung des Intel AppUp Centers sind dort ab sofort Adobe AIR Anwendungen sowie Applikationen von Unternehmen wie Accuweather, Barnes & Noble, Funkitron, Gibson Guitars, iWin, Kaplan, KONAMI und Lifetime erhältlich. In Zukunft wird auch Sega Anwendungen für den App Store bereitstellen. Mit den Händlern Best Buy, Dixons und Croma hat Intel Vereinbarungen abgeschlossen, diese Firmen werden den Store auf den Produkten vorinstallieren. Weiterhin plant ASUS auch einen App Store auf Basis der Intel-Lösung, der im Oktober starten wird.  

An Software-Entwickler wandte sich Renee James in ihrer Keynote mit der Vorstellung des Intel AppUp Developer Programs. Ziel ist es, durch Initiativen wie dem Intel Million Dollar Development Fonds innovative Anwendungen für Endkunden und neue Umsatzchancen für unabhängige Entwickler und Software-Hersteller zu schaffen.

Auch demonstrierte Intel anhand einiger Demos, wie Anwendungen im App Store nicht nur auf Betriebssystemen wie Windows lauffähig sind, sondern mit geringem Aufwand auch für andere Netbook-Betriebssysteme wie MeeGo fit gemacht werden können. Intel möchte den App Store ausbauen, wenn andere Geräte mit Intel-Architektur auf den Markt kommen: Beispielsweise Tablets und Smartphones. Als Demonstration hatte man hier WeTab mit einem MeeGo-fähigen Tablet eingeladen - die deutsche Firma demonstrierte die Fähigkeiten des Betriebssystems auf dem WeTab, wobei das Produkt ab nächster Woche in Deutschland verfügbar sein soll.

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Kommentare (3)

#1
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Weil Leistung und Displayauflösung der Teile so mies sind, muss man jetzt also schon extra Software dafür entwickeln/kaufen...
#2
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Leutnant zur See
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Zitat baizer;15312924
Weil Leistung und Displayauflösung der Teile so mies sind, muss man jetzt also schon extra Software dafür entwickeln/kaufen...


Ist auch nix anderes als der APP-Store für das ganze Apple Zeugs.
#3
Registriert seit: 27.07.2006
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Und gerade das ist ja der Vorteil von Windows-Netbooks: Man kann einfach ganz normale Software einsetzen.
Na zum Glück stehn da für 2011 endlich anständige CPUs an. Dann kommen vielleicht auch mal passend dazu HD-Displays.
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