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IDF 2010: Neue Wege der PC-Nutzung

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idf2010In der ersten Keynote des IDFs sprach Paul Otellini über die Veränderungen von Intel - von einer reinen Chip-Company hin zu einer Firma, die sich auch um Services, Software und Platformen kümmert. Man sieht sich mittlerweile als ein Anbieter von Computing Solutions. Mit dieser Wandlung möchte man Lösungen für ein sogenanntes pervasive Computing anbieten können,  also Geräte für die allumfassende Vernetzung des beruflichen und privaten Alltags durch den Einsatz intelligenter Geräte.

Momentan werden eine Million PCs pro Tag verkauft, unter anderem, weil durch Notebooks nicht mehr nur ein PC pro Haushalt existiert, sondern der Trend zu einem PC pro Person geht. Hinzu kommen die Verkäufe in den sogenannten "emerging markets", die eine hohe Nachfrage bei günstigen PCs generieren. Die Herausforderungen in der IT-Welt verändern sich durch diese Zahl ständig, auch die neuen "Smart Devices", also intelligente TVs, Tablets, Handhelts und mehr, führen zu einer Veränderung der IT-Welt und der Anforderungen an Intels Unternehmenssicht.  Unter anderem begegnete man diesen Herausforderungen mit Aquisitionen, beispielsweise konnte man sich mit der Aquisition von Wind River in den Bereichen Software und Services verstärken. 

"We want do deliver a robust computing solution around the continuum."

Paul Ottelini, Intel

Ottelini führte in seiner Keynote drei wichtige Punkte aus, die er als die "Three Pillars of Computing" bezeichnete: 

  • Energie-effiziente Performance, 
  • Sicherheit und 
  • Netzwerkfähigkeit.

Unter diesen Gesichtspunkten gab Otellini bekannt, dass bereits erste 22nm-Prozessor in den Fabriken im Testlauf sind. Auf dem letzten IDF hatte man noch fertige SRAM-Zellen gezeigt, nun ist man bereits einen Schritt weiter. Das Thema Sicherheit begegnet Intel mit vPro als Lösung für Sicherheitsfragen. Um dies zu verstärken, wurde McAfee akquiriert. Intel strebt eine Verbindung aus hardware- und softwarebasierten Sicherheitslösungen an, um den Bedrohungen in der PC-Welt effektiv zu begegnen. Letztendlich treibt man die Netzwerkfähigkeit der Produkte mit Techniken wie WiFi und WiMax an, aber möchte den Bereich auch durch den Kauf von Infineons 3G-Sparte ausbauen.

Auf Anwenderseite sieht Intel 3D Grafik nicht mehr der Kernpunkt bei der Grafikleistung, sondern sieht "Vusial Computing" als wichtigeres Thema. Sämtliche Inhalte, die angezeigt werden, müssen in einer hohen Qualität geliefert werden. Mit den neuen Sandy-Bridge-Prozessoren möchte man eine 25-fache Verbesserung der Grafikleistung erreichen, die den Qualitätsanforderungen gerecht werden soll. 

Als weitere Schwierigkeit im IT-Bereich sieht Intel die Softwareumgebungen, die aufgrund der verschiedenen Platformen (Windows, MacOS, Android, Linux, MeeGo,...) entsteht. Intel begegnet dem mit dem App-Up-Programm, welches man auch schon auf der CES präsentiert hatte. Hier werden IA-Anwendungen gesammelt, die auf mehreren Platformen lauffähig sind. 

Anschließend zeigte man ein paar Demonstrationen: Google TV, Wireless Display über ein Intel Tablet und AES-NI waren Themen der Präsentation. 

 

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