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AMD stellt Server-CPUs der 'Opteron 4000'-Serie vor

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amd_opteron_newNachdem AMD im März die Maranello-Plattform für Server samt „Opteron 6000“-CPUs mit bis zu 12 Kernen an den Start schickte, folgt nun die Mainstream-Variante mit den Quad- und Hexa-Core-CPUs der neuen „Opteron 4000“-Serie. Die Prozessoren mit der internen Bezeichnung „Lisbon“ basieren ebenfalls auf der K10.5-Architektur in 45-nm-Fertigung und verfügen über 512 KB L2-Cache pro Kern sowie 6 MB L3-Cache pro CPU. Während die Opteron-6000-Serie (Magny-Cours) für das Performance-Segment bestimmt ist und daher mehr die Rechenleistung im Vordergrund steht, soll die Opteron-4000-Serie vor allem mit einer hohen Effizienz sowie günstigen Preisen punkten und damit auch den Markt der Cloud-Systeme und Hyperscale-Datenzentren ansprechen, bei denen die Leistung pro Watt und der Kostenfaktor eine große Rolle spielen.

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Insgesamt besteht die neue Opteron-Flotte aus zunächst neun Modellen. Darunter sind sieben Sechs-Kern-Prozessoren mit 1,7 GHz bis 2,8 GHz Kerntakt sowie zwei Vier-Kern-Modelle mit 2,2 GHz und 2,6 GHz. Wie gewohnt nennt AMD bei der Angabe der Wärmeverlustleistung die sogenannte Average CPU Power (ACP), deren Werte sich allerdings nicht direkt mit der weiter verbreiteten Thermal Design Power (TDP) vergleichen lassen. Die beiden sparsamsten Modelle Opteron 4162 EE und Opteron 4164 EE verfügen über eine ACP von lediglich 32 Watt bei Taktraten von 1,7 GHz respektive 1,8 GHz bei jeweils sechs Kernen. Dabei lässt es sich das Unternehmen nicht nehmen, von den „Server-Prozessoren mit der weltweit geringsten Leistungsaufnahme pro Kern“ zu sprechen. Die schnelleren Varianten verfügen hingegen über ACP-Werte von 50 Watt oder 75 Watt.

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Zusammen mit der „Opteron 4000“-Serie schickt AMD auch einen neuen Server-Sockel an den Start, den Sockel C32. Er soll den neuen Plattformen „San Marino“ und „Adelaide“ als Untersatz dienen, wobei Adelaide die „Ultra-Low-Power“-Plattform in Verbindung mit den EE-Prozessoren bildet. Neben der geringen Leistungsaufnahme will AMD auch über den Preis am Markt angreifen und verdeutlicht dies anhand einiger Vergleichsbeispiele mit Produkten des mächtigen Konkurrenten Intel, wie man der folgenden Präsentation entnehmen kann. Die neuen Opterons sind bereits in unserem Preisvergleich zu finden.

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