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NVIDIA und Intel tauschen Lizenzen (updated)

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intel3nvidiaNVIDIA und Intel haben sicherlich in der Vergangenheit nicht mit einer guten Geschäftsbeziehung glänzen können: Ärger mit Chipsatz-Lizenzen, die Nichtfreigabe von Intel-Chipsätzen für SLI und das Wildern in den Geschäftsbereichen des jeweiligen Konkurrenten haben dazu geführt, dass das Verhältnis recht frostig geworden ist. Nun scheint aber an den x86-Gerüchten von NVIDIA noch nicht viel dran zu sein und auch Intel hat mit Larrabee eine kleine Bruchlandung hingelegt. Aus diesen misslungenen Ansätzen scheint man nun gelernt zu haben.

So sind am heutigen 1. April einige Informationen durchgesickert, die auf ein kommendes Cross-Licensing-Agreement abzielen: Intel als x86-Spezialist soll NVIDIA mit entsprechenden Lizenzen unter die Arme greifen, um einen x86-Prozessor legal verkaufen und vermarkten zu können. Eine derartige Lizenz ist zwingend notwendig, da Intel mehrere Patente hält, die es NVIDIA trotz der bereits geleisteten Entwicklungsarbeit ansonsten nicht erlauben würden, ein Produkt auf den Markt zu bringen. Ob sich die Lizenzen für Produkte aus spezifischen Bereichen (z.B. Settop-Boxen, Nicht-PC-Hardware) beschränken, ist nicht bekannt.

ASUS-Workstation mit 960 CUDA-Cores und
Intel Xeon-Prozessor

Intel braucht hingegen eine Grafik-Technik für die Chipsätze und CPUs, die leistungsfähig ist und sich sehen lassen kann, wenn AMD im nächsten Jahr mit Fusion auf den Markt kommt. Hier reicht man sich nun die Hand und tauscht entsprechende Lizenzen - und wohl auch Wissen. So erhält Intel die Möglichkeit, NVIDIA-Techniken im Bereich GPGPU-Computing (CUDA) zu nutzen. Die Informationen, die bislang durchgesickert sind, geben auch Hinweis auf ein erstes Produkt mit dem Codenamen "April Falls". Interessant wird dabei, welche Austauschmöglichkeiten für beide Firmen bei der Softwareentwicklung bestehen - liefert Intel auch für NVIDIA-CPUs die Compiler und NVIDIA für Intel entsprechende Plug-Ins für CUDA oder sogar einen Treiber?

Ob die FTC gegen das Abkommen Einspruch erhebt, ist nicht bekannt, aber unwahrscheinlich: So schließen Intel und AMD regelmäßig entsprechende Abkommen, auch ergibt sich durch die Zusammenarbeit keine direkte Auswirkung auf den Markt, da sich Intel und NVIDIA durch die Abkommen auch direkte Konkurrenz in ihren jeweiligen Märkten machen könnten. 

Update, 16:22 Uhr: Unsere Leser führt man natürlich nicht hinters Licht, selbst nicht, wenn Tom's Hardware, hartware.net und TecChannel.de mitmachen. Es handelt sich bei der Meldung natürlich um einen gemeinsamen Aprilscherz. Danke an dieser Stelle an Benjamin Kraft von THG für die Idee ;)

 

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Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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