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E6500K: Günstiger Pentium mit freiem Multiplikator? (Update)

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intel3Mit den Prozessoren der Black Edition hat AMD den freien Multiplikator auch für günstige CPUs salonfähig gemacht, zur Freude vieler Overclocker. Scheinbar wird Intel auf diesen Zug aufspringen, denn in Asien, genauer gesagt im chinesischen Handel, ist ein Pentium-Prozessor aufgetaucht, der angeblich über einen nach oben offenen Multiplikator verfügt. Die genaue Bezeichnung der CPU lautet Pentium E6500K und wäre somit nach dem E6300 Intels zweite CPU der Pentium-Dual-Core-6000-Reihe mit Wolfdale-Kern in 45 nm.

Der Kerntakt der neuen Sockel-775-CPU soll bei 2,93 GHz liegen, bei einem FSB von 266 MHz und einem 2 MB großen L2-Cache. Der Prozessor wird in China zusammen mit dem Biostar-Mainboard TP45E Combo als Bundle-Paket für umgerechnet 190 US-Dollar angeboten. Das Board alleine geht für 117 US-Dollar über die Ladentheke. Laut Intels Roadmap soll der Pentium E6500 84 US-Dollar bei Markteinführung kosten.

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Sollten all diese Informationen zutreffen, dann hätte Intel einen preislich attraktiven, multiplikatorfreien Prozessor im Portfolio, der in Deutschland nur etwa 80 Euro kosten dürfte. Damit bekäme der Phenom II X2 550 BE von AMD ernst zunehmende Konkurrenz in dieser Preisklasse.

In unserem Preisvergleich ist der E6500K noch nicht zu finden, jedoch der E6300 für ungefähr 65 Euro, der ein ordentliches OC-Potenzial bietet, dessen Multiplikator allerdings fest ist.

Update:

Der Intel Pentium E6500K wird wohl vorerst nur in China für umgerechnet etwa 100 US-Dollar zu erwerben sein. Den E6500 (ohne K) wird Intel am 9. August offiziell zum Preis von 84 US-Dollar einführen. Gegenüber xbitlabs.com erklärte ein Intel-Sprecher, dass der E6500K ein Pilot-Projekt darstelle, welches zunächst auf den chinesischen Markt beschränkt sei. Am Ende der Pilot-Phase, werde man entscheiden, ob ein ähnliches Produkt auch in anderen Regionen der Welt kommen soll.

Unterdessen konnten die Kollegen von expreview.com den "chinesischen" E6500K bereits auf sein Overclocking-Potenzial untersuchen. Dabei erreichte der Pentium unter Luftkühlung 4,6 GHz bei wahnwitzigen 1,76 Volt, was die CPU-Z-Validierung eindrucksvoll belegt. Der Multiplikator wurde hierfür von 11 (Standard) auf 17 erhöht und der FSB auf 217 MHz angehoben. Ein stabiler Betrieb des Systems war mit diesen extremen Einstellungen verständlicherweise nicht möglich, jedoch mit 4 GHz bei 1,5 Volt.
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