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Phenom II: Alles, was man wissen muss

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Bald wird es endlich soweit sein. Am kommenden Donnerstag lüftet AMD endgültig das Geheimnis um den Phenom II und wird die ersten beiden Modelle pünktlich zur Consumer-Electronics-Show (CES) in Las Vegas, welche am 08. Januar ihre Pforten öffnet, der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Um die Vorfreude weiter anzuheizen und die Wartezeit zu verkürzen, haben wir nochmals alle bisher bekannten Informationen und Spekulationen zusammengetragen. So wird der US-Amerikanische Chipriese nicht nur zwei neue Prozessoren bringen, sondern führt gleichzeitig ein neues Namensschema ein und präsentierte die Dragon-Plattform. Den bisherigen Informationen zufolge schwenkte AMD wieder auf ein 3-stelliges Schema zurück, welches etwas an die aktuelle Namensgebung der Intel-Core-i7-Prozessoren erinnert. Mit dem Phenom II X4 940 Black Edition und dem Phenom II X4 920 wird AMD anfangs zwei frische CPUs für die aktuellen und knapp über ein Jahr alten Sockel-AM2+-Mainboards vorstellen.


Zudem versprachen bereits ASUS, MSI, Gigabyte, DFI und zahlreiche weitere Mainboard-Hersteller ihre aktuellen Platinen AM3-tauglich zu machen (wir berichteten). So werden wohl auch die kommenden 45-nm-AM3-Prozessoren auf den meisten aktuellen Hauptplatinen laufen – jedoch nicht umgekehrt. Bereits im nächsten Monat will man die Beiden dann schon mit den AM3-Modellen beerben und weitere, langsamer getaktete Modelle vorstellen. Schon im Mai 2009, wird AMD wohl die letzten Bestellungen für die beiden Deneb-Prozessoren der ersten Generation entgegennehmen, sodass im April endgültig auf den neuen Sockel, welcher erstmals DDR3-Support bietet, umgeschwenkt werden kann. Bis dahin müssen die beiden Neulinge noch auf DDR3-Speicher mit einer offiziellen Geschwindigkeit von bis zu 1333 MHz verzichten.



Die ersten beiden Shanghai-Derivate selbst, können auf jeweils 2-MB-L2-Cache zurückgreifen und arbeiten mit 2,8 respektive 3,0 GHz. Zudem können sie auf einen 6 MB großen shared-L3-Zwischenspeicher setzen. Die maximale Leistungsaufnahme der Vier-Kerner liegt dabei bei 125 Watt. Preislich werden – den aktuellen Gerüchten zufolge – 235 bzw. 275 US-Dollar fällig. Zum Schluss bringt AMD mit der Dragon-Plattform auch endlich den Nachfolger der aktuellen Spider-Plattform. Auch wenn derzeit noch nicht alle Details dazu bekannt sind, kann man sagen, dass die neuen Chipsätze nicht nur neue Overclocking-Funktionen und eine verbesserte Energieverwaltung mit sich bringen werden, sondern auch mit einer deutlich performanteren Grafiklösung auftrumpfen können. So sollen den 790GX- und 790FX-Chipsätzen eine GPU aus der AMD-Radeon-HD4800-Familie beistehen.

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