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Intels 'Moorestown' für MIDs in Aktion

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Vieles wird auf dem "Intel Developer Forum" (IDF) in Taipeh von den bald erscheinenden "Bloomfield"-Prozessoren überschattet. So zeigte Intel dort seine neue "Mobile Internet Device"-Plattform (MID) mit dem Codenamen "Moorestown" inklusive funktionsfähiger Geräte. "Moorestown" besteht aus einem System-on-a-Chip (SOC) mit Namen "Lincroft" und dem I/O-Hub "Langwell". Das SOC ist in 45-nm-Strukturbreite gefertigt und beherbergt den Prozessor, gerüchtweise mit einem oder zwei Kernen, Grafikchip, DDR3-Speichercontroller und einen Video-Decoder und -Encoder. "Langwell" stellt dabei die I/O-Ports für zusätzliche Chips und Komponenten, wie Displays und Speicher, zur Verfügung. Im Vergleich zur ersten Generation der MID-Plattform mit Atom-Prozessoren, soll der Verbrauch vor allem in Betriebszustand ohne Last um bis zu 90 Prozent gesenkt werden. Grund hierfür dürfte vor allem sein, dass beispielsweise Speichercontroller und Grafikeinheit nicht mehr über einen veralteten und in größeren Strukturen hergestellten Chipsatz bereitgestellt werden.MIDs mit "Moorestown"-Plattform sollen außerdem UMTS, WiMAX, WLAN, GPS, Bluetooth und mobiles Fernsehen unterstützen. Für diese Funktionen werden allerdings zusätzliche Chips notwendig sein. Zusammen mit Ericsson arbeitet Intel bereits an einem UMTS-Modul mit HSPA und der Chiphersteller Option kündigte ebenfalls HSPA-Module an. Bei Abmaßen von 25 x 30 x 2 mm sollen diese Module auf die Platz- und Energieanforderungen der "Moorestown"-Plattform angepasst sein. Entsprechende MIDs sollen allerdings erst im Jahre 2010 auf den Markt erscheinen.





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