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AMD Athlon gegen Atom

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Obwohl AMD noch im November seinen stromsparenden Prozessor für Netbooks mit dem Codenamen "Bobcat" vorstellen möchte, versucht der Chiphersteller die Wartezeit mit einem neuen Prozessor zu überbrücken. Der Athlon 64 2000+ ist ein Ein-Kern-Prozessor und soll es zusammen mit einem AMD-780G-Chipsatz und einem Takt von 1,0 GHz im Betrieb auf nur rund acht Watt bringen. An sich braucht die Atom-CPU weniger Strom; zusammen mit dem Intel-945GC-Chipsatz aber mehr. Im Vergleich zum Atom-Prozessor liegt die Spannung des ausselektierten 65-nm-Prozessors mit 0,9 V etwas darunter. Während es der Atom auf eine Fläche von 24,18 mm² bringt, erreicht der neue Athlon mit 77,2 mm² deutlich mehr. 512-Kb-L2-Cache besitzen hingegen beide Modelle. Leistungstechnisch bietet der Athlon 64 2000+ trotz des deutlich niedrigeren Takts mehr und besitzt somit die effizientere Architektur. Zudem bietet der Chipsatz mit der HD 3200 die leistungsfähigere Grafikeinheit und mehr Anschlussmöglichkeiten. Allerdings ist die Zielgruppe der AMD-CPU eine andere.Während Intel die Plattform für den mobilen Sektor konzipierte, wird der AMD-Prozessor eher im Desktop-Bereich sein Einsatzgebiet finden. Dieser passt in alle gängigen AM2- und AM2+-Mainboards und ist somit maximal für kompakte PCs im miniITX-Format geeignet. Auch schlägt der Athlon 64 2000+ ein größeres Loch in den Geldbeutel. Aufgrund des älteren Fertigungsverfahren von 65 Nanometern bringt AMD weniger Chips auf einen Wafer, was die Produktionskosten im Vergleich zu Intel steigert. Mit etwa 90 US-Dollar verlangt AMD fast das Doppelte. Der N270 kostet 44 US-Dollar.








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