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IBM: Supercomputer sollen für Fernwärme genutzt werden

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Bei Enthusiasten ist eine Wasserkühlung kaum noch wegzudenken, doch bei Servern und insbesondere Supercomputern wird dennoch auf herkömmliche Luftkühlung gesetzt. Mit dem Power 575-Server hat IBM nun einen Supercomputer vorgestellt, der dank Wasserkühlung 80 Prozent weniger Klimaanlagen benötigt und somit den Energieverbrauch von Rechenzentren um bis zu 40 Prozent senken soll. IBM-Forscher in Zürich gehen sogar einen Schritt weiter und entwickelten ein Konzept, nach dem das warme Wasser zum Heizen von Gebäuden oder als Warmwasserquelle genutzt werden soll. Die gleichen Forscher arbeiten auch an der Verbesserung der Wasserkühlung. So soll die Wärme direkt in dem Chip abgeführt werden und nicht erst über eine Kupferplatte. Der Power 575 verfügt über 448 Power6-Prozessoren mit bis zu 4,7 GHz Takt und bis zu 3,5 Terabyte Hauptspeicher pro Rack. Insgesamt soll das "Hydrocluster" getaufte System bis zu fünf mal mehr Leistung bieten und dabei dreimal energieeffizienter als sein Vorgänger zu Werke gehen. Der erste Power-575-Server in Deutschland soll im Rechenzentrum des Max-Planck-Instituts in Garching in Betrieb genommen werden. Dr. Hermann Lederer, seines Zeichens Leiter der Anwendungsunterstützung im Rechenzentrum, sagte hierzu: "Wir haben nach einem energieeffizienten Supercomputer-Design gesucht, angesichts steigender Energiekosten. Unsere Betriebsumgebung müssen wir innerhalb gewisser Energiegrenzen halten. Das neue IBM Power 575-System mit Wasserkühlung ermöglicht es uns, mit der von uns gewünschten Leistung nach oben zu skalieren, während wir gleichzeitig innerhalb des gegebenen "Energy Envelopes" in unserer Betriebsumgebung bleiben." Ab dem 6. Mai sollen die Power-575-Server verfügbar sein.






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