> > > > Weitere Informationen zu Centrino 2

Weitere Informationen zu Centrino 2

Veröffentlicht am: von
In regelmäßigen Abständen aktualisiert Intel seine Centrino Mobilplattform. Zuerst werden, unter Beibehaltung der Plattform, die Prozessoren aktualisiert und dann einige Zeit später werden die Chipsätze gegen aktuellere Modelle ausgetauscht. So geschieht es derzeit ebenfalls mit der Santa-Rosa-Plattform, bei der die in 65 nm gefertigten Prozessoren durch Penryns ersetzt werden. Dies ist auch der Grund für den Hardwareupdate von Apple am Dienstag. Die nächste Überarbeitung steht allerdings bald bevor, dann wird Santa-Rosa durch Montevina ersetzt, welche Intel erst kürzlich Centrino 2 taufte. DailyTech zufolge dürfte dieser Wechsel im Juni stattfinden. Bei dieser Plattform werden die Prozessoren zwar weiterhin auf Penryn basieren, aber über einen FSB von 1066 MHz verfügen. Diese Erhöhung ist nicht unüblich, auch mit der Einführung von Santa-Rosa wurde der FSB von 667 auf 800 MHz angehoben.


Bei den Prozessoren werden verschiedene Modelle zur Auswahl stehen. Die Top-Modelle stellen der T9600 und T9400 mit einem Takt von 2,8 beziehungsweise 2,53 GHz, 6 MB L2-Cache und einer TDP von 35 Watt dar. Danach folgen drei Prozessoren mit einer TDP von 25 Watt mit Takten von 2,53 bis 2,26 GHz. Nur der P9500 verfügt dabei über 6 MB L2-Cache, die anderen beiden, der P8600 und P8400, müssen mit 3 MB auskommen.



Eine größere Auswahl gibt es bei den Prozessoren mit kleinerem Package, die beispielsweise auch in Apples MacBook Air eingesetzt werden. Da diese in kleineren Geräten Verwendung finden sollen, haben diese mit 25, 17, 10 und sogar 5,5 Watt geringere TDP-Werte. Etwas verwundert hier allerdings die Namensgebung, denn obwohl sie unterschiedliche Taktraten haben, verfügen einige Prozessoren über die gleichen Zahlen im Namen und unterscheiden sich nur durch die Kürzel vor diesen. Beispielsweise der SP9400 verfügt über einen Takt von 2,4 GHz und eine TDP von 25, während der SL9400 nur über einen Takt von 1,86 GHz und eine TDP von 17 Watt verfügt. Der U3300 mit einer TDP von 5,5 Watt soll nur in den kleinsten und dünnsten Laptops verwendet werden. Wie die Modelle mit einer TDP von 10 Watt verfügt der U3300 über einen FSB von 800 anstatt 1066 MHz und 3 MB L2-Cache.

Die wohl wichtigste Änderung bei Centrino 2 werden die Chipsätze darstellen. So stellt Intel hier gleich drei verschiedene zur Auswahl, den GM45 und GM47 mit integrierter Grafik und den PM45. Der GM45 und der GM47 unterscheiden sich nur durch den Takt der Grafikeinheit, welcher bei dem GM45 533 MHz und beim GM47 640 MHz beträgt. Der X4500 getaufte Grafikkern bietet, neben einer gesteigerten Spielleistung, HDMI, DirectX 10 und Displayport. Alle drei Chipsätze sollen entweder mit der ICH9M oder ICH9M-Enhanced gekoppelt werden und unterstützen sowohl DDR2 als auch DDR3. Bei der Verlustleistung wird sich aller Voraussicht nach nichts ändern, da die Chipsätze weiterhin in 90 nm Strukturen hergestellt werden.

Ebenfalls neu in Montevina sind 2 GB an Flash-Speicher, die mit Hilfe der in Windows Vista integrierten Funktionen ReadyDrive und ReadyBoost Programmaufrufe beschleunigen soll. Die WLan-Module wurden auch überarbeitet und bieten nun neben WiMAX auch WiFi. Einhergehen mit dem Wechsel der Plattform wird auch eine Änderung des Sockel, wodurch die alten Prozessoren nicht in dieser laufen werden.



Weiterführende Links:

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Sinnvoller Serienzuwachs: Das ASUS ROG Zephyrus M im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ROG_ZEPHYRUS_M_TEST-TEASER

Das ASUS ROG Zephyrus GX501 war eines der ersten Geräte, das auf den effizienten Max-Q-Grafikchips von NVIDIA aufbaute und damit endgültig den Schlankheits-Wahn im Bereich der Gaming-Notebooks einläutete. Trotz einer Bauhöhe von gerade einmal 17,8 mm und eines leichten Gewichts von nur... [mehr]

Medion Erazer X6805: Attraktives Gamer-Notebook mit üppiger Ausstattung im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MEDION_ERAZER_X6805_TEST-TEASER

Innerhalb der Erazer-Familie von Medion gibt es immer mal wieder spannende Gaming-Notebooks, die vor allem mit einem attraktiven Preis auf sich aufmerksam zu machen versuchen. Eines davon ist das Medion Erazer X6805 mit Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060, schneller PCIe-SSD,... [mehr]

ASUS ROG Strix Hero II GL504 im Test: Ein wahrer MOBA-Profi

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ROG_STRIX_SCAR2_GL504-TEASER

Pünktlich zur Gamescom 2018 frischte ASUS seine konventionellen Gaming-Notebooks der ROG-Strix-Reihe auf und brachte eine größere 17-Zoll-Variante auf den Markt. Wenig später haben wir ein Testmuster des ROG Strix Hero II erhalten, welches sich vor allem an Spieler von... [mehr]

ASUS ROG G703: Ein High-End-Gaming-Notebook mit Kämpferherz im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ROG_GI703-TEASER

Auch wenn Gaming-Notebooks über die letzten Jahre hinweg von Generation zu Generation kompakter und optisch weniger auffällig gestaltet wurden, so gibt es die richtig dicken High-End-Geräte mit aggressiver Optik noch immer. Das große Volumen macht aber eine starke Kühlung für ein... [mehr]

Kaby Lake-G taucht als Radeon Pro WX Vega M auf

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DELL_LOGO

Wegen der Kombination aus Core-Prozessor von Intel und der integrierten Grafikeinheit von AMD sind die Core-Prozessoren mit Radeon RX Vega aus technischer Sicht sicherlich ein Highlight des Jahres. Mit dem Intel NUC Hades Canyon haben wir uns bereits ein Komplettsystem mit dieser Hardware... [mehr]

ASUS TUF Gaming FX504 im Test: Einstiegs-Gaming mit Abstrichen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_TUF_GAMING_FX504G-TEASER

In den letzten Wochen hatten wir ausschließlich Gaming-Notebooks der gehobenen Preis- und Leistungsklasse auf dem Prüfstand – bestes Beispiel ist hier das ASUS ROG G703, welches als Desktop-Replacement mit einem Preis von fast 4.500 Euro den absoluten Enthusiasten anspricht. Doch der... [mehr]