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30 Jahre Apple

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Am 16. und 17. April 1977 stellten Steve Jobbs und Steven Wozniak den ersten erfolgreichen Personal-Computer Apple II auf der West-Coast-Computer-Messe in San Francisco vor. Das damals noch junge Unternehmen, dessen Apple I noch von Steven Wozniak in einer Garage selbst zusammengelötet wurde, machte das Gerät, dass kaum größer als eine elektronische Schreibmaschine und für damalige Verhältnisse sehr klein war, zum ersten Erfolgsmodell der noch jungen Computerindustrie. Der Apple II verfügte damals über einen MOS-6502-Prozessor mit 1 MHz Takt und ganzen 4 KB Arbeitsspeicher. Schon damals ließ sich ein gewisser Hang zum Design bei dem Apple II ausmachen, zumindest im Vergleich zur damaligen Konkurrenz. Eine weitere Neuerung des Gerätes waren acht Erweiterungs-Steckplätze, durch die erstmals weitere Funktionen hinzugefügt werden konnten und die Ausgabe von Farben auf einen Monitor. Wie bereits erwähnt wurde das Gerät zum Erfolgsmodell und es war im Laufe der 80er-Jahre auch in US-Bildungseinrichtungen weit verbreitet. Mit der Einführung der 5,25-Zoll-Diskette und Apple-DOS stieg auch das Angebot an kommerzieller Software und Spielen. Erst nach diversen Upgrades und im Jahre 1993 hieß es endgültig aus und vorbei für die IIer-Serie, von dessen Original zwei Millionen Einheiten verkauft worden sein sollen.

Der bereits im Jahre 1984 vorgestellte Macintosh konnte nicht immer an die Erfolge der alten Tage anknüpfen und so begründete ein anderer die Milliarden schwere PC-Industrie: "Big Blue" IBM. Schon damals war IBM führender Hersteller von Computern, doch belegten diese mehrere Räume. Nach dem Engagement eines verschworenem Dutzend entgegen der direktive von oben stellte IBM im Jahre 1981 den "IBM 5150 PC" vor, welcher einen Intel-Prozessor sowie ein Betriebssystem von Bill Gates besaß. Das Ergebnis sieht man heute, eine klare Trennung zwischen Macintosh, dessen Betriebssystem OS-X und dem heutigen "Personal-Computer".

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