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Allrounder und kleiner Begleiter: ASUS bringt das VivoBook Pro 15 und VivoBook S15 auf den Markt (2. Update)

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Nicht nur die ZenBook-Familie hat ASUS im Vorfeld der Computex mit dem ZenBook Flip S und ZenBook Pro UX550 erweitert, auch die VivoBooks haben Zuwachs bekommen. Auf den ersten Blick ähneln sich das VivoBook Pro 15 und VivoBook S15 deutlich, bei genauerem Hinsehen sind größere Unterschiede aber unübersehbar. Allrounder wollen aber beide sein, wie die technischen Daten erkennen lassen.

Allerdings werden das VivoBook Pro 15 N580 und VivoBook S15 S510 in sehr unterschiedlichen Segmenten platziert. ASUS nennt zwar noch keine konkreten Preise und Termine, aber dies lassen bereits die Datenblätter erahnen.

VivoBook S15

Das günstigere der beiden Neuheiten dürfte ohne jeden Zweifel das VivoBook S15 werden. Deutlich wird das anhand des Displays, das in allen Fällen 15,6 Zoll groß ausfällt. In den günstigeren Konfigurationen bietet das lediglich 1.366 x 768 Pixel, in den teureren immerhin 1.920 x 1.080 Pixel. Ob es sich jeweils um IPS-Panels handelt, ist unklar, zumindest bei ersterem Modell sind Zweifel angebracht. Allerdings setzt ASUS wie auch beim ZenBook Flip S auf die Nano-Edge-Technik, die schmalen Ränder links und rechts ermöglicht - wobei hier immer noch von 7,8 mm die Rede ist. Das soll es jedoch ermöglichen, ein 15-Zoll-Notebook in ein 14-Zoll-Gehäuse zu packen.

Aber auch die weiteren Punkte auf dem Datenblatt machen klar, dass das VivoBook S15 eher ein Mittelklassevertreter wird. Bei den Prozessoren besteht die Wahl zwischen Intels Core i3-7100U, Core i5-7200U und Core i7-7500U, maximal werden 16 GB RAM verbaut und je nach Konfigurationen setzt ASUS auf verschiedene HDD/SSD-Kombinationen mit 500 GB bis 2 TB respektive 128 bis 512 GB. Ob zu jeder Konfiguration eine NVIDIA GeForce 940 MX mit 2 oder 4 GB GDDR5-Speicher gehört, ist noch unklar.

Mit ac-WLAN, Bluetooth 4.1, viermal USB (je einmal 3.1 Gen 1 Typ-C und Typ-A, zweimal 2.0 Typ-A), HDMI, einem Kartenleser und einer Audio-Buchse bietet das VivoBook S15 keinerlei Überraschungen hinsichtlich der Schnittstellen, von der VGA-Webcam sowie den 2-W-Stereo-Lautsprechern dürfen ebenfalls keine Wunder erwartet werden. Der Akku bietet eine Kapazität von 42 Wh, zu möglichen Laufzeiten äußert ASUS sich noch nicht. Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung sowie einen Tastenhub von 1,4 mm, in das Touchpad ist ein Windows-Hello-kompatibler Fingerabdrucksensor integriert.

Das Aluminium-Gehäuse bringt es auf 361,4 x 243,5 x 17,9 mm und fällt damit deutlich schmaler als bei 15 Zoll üblich aus, zum Gewicht gibt es widersprüchliche Angaben. Je nach Konfiguration dürfte das bei 1,5 bis 1,7 kg liegen.

VivoBook Pro 15

Höheren Ansprüchen soll das VivoBook Pro 15 N580 gerecht werden - zumindest in puncto Leistung. Verbaut werden entweder ein Core i5-7300HQ oder Core i7-7700HQ, bei den GPUs steht NVIDIAs GeForce GTX 1050 mit 2 und 4 GB GDDR5-Speicher zur Wahl. Der Arbeitsspeicher nimmt maximal 16 GB auf, bei den Massenspeichern wird es wie auch beim VivoBook S15 verschiedene SSD/HDD-Kombinationen geben. Die Rede ist ebenfalls von 128 bis 512 GB, bzw. 500 GB bis 2 TB.

Unter dem Punkt Display nennt ASUS vier verschiedene Panels. Alle fallen 15,6 Zoll groß aus, in drei Fällen ist von Full HD die Rede, in einem von UHD. Mit Ausnahme des günstigsten Displays dürfte es sich um IPS-Panels handeln, teilweise wird es Touch-Unterstützung geben.

Anschlussseitig bietet das VivoBook Pro 15 keine echte Überraschung. Geboten werden ac-WLAN, Bluetooth 4.2, viermal USB (je einmal 3.1 Gen 1 Typ-A und Typ-C, zweimal 2.0 Typ-A), je einmal HDMI, VGA, Ethernet sowie eine Audio-Buchse und ein Kartenleser. Einige Konfigurationen erhalten darüber hinaus einen Fingerabdrucksensor, der dann im Touchpad steckt und mit Windows Hello zusammenarbeitet.

Die Tastatur bietet auch hier eine Hintergrundbeleuchtung sowie einen Tastenhub von 1,4 mm, der Akku fällt mit 47 Wh etwas größer als im VivoBook S15 aus.

Möglich wird das durch das deutlich größere Gehäuse, das es auf 380,0 x 256,0 x 19,2 mm bringt. Je nach Version liegt das Gewicht zwischen 2,0 und 2,3 kg. ASUS setzt großflächig auf Aluminium und wie auch beim VivoBook S15 auf ein keilförmiges Design.

Update

ASUS hat den Verkauf des VivoBook S15 gestartet. Für den deutschen Markt sind zunächst mehr als ein Dutzend Konfigurationen vorgesehen, die günstigte (VivoBook S15 90NB0FQ1-M06490) wird für unverbindliche 649 Euro angeboten.

Diese umfasst einen Core i3-7100U, 8 GB RAM sowie eine 1 GB große HDD. Das 15-Zoll-Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln auf. Eine mittlere Zusammenstellung stellt die Version 90NB0FQ1-M06480 dar. Für knapp 900 Euro erhält man hier einen Core i5-7200U, 8 GB RAM, eine 128 GB große SSD sowie eine 1 TB fassende HDD und Full-HD-Auflösung.

Das vorläufige Topmodell 90NB0FM1-M05210 für etwa 1.150 Euro bietet einen Core i7-7500U, 16 GB, einen HDD und SSD mit 1 TB und 128 GB, Full-HD-Auflösung sowie eine NVIDIA GeForce 940MX mit 2 GB Video-Speicher.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 15.03.2016

Matrose
Beiträge: 7
Das N580 gibt es doch auch schon seit 2 bis 3 monaten zu kaufen nur nicht unter dem Namen Vivobook pro sondern unter Asus N580VD
#2
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Leutnant zur See
Beiträge: 1082
Schön das Asus da ein so kreatives und noch nie gesehenes Design umgesetzt hat und auch der Name XXX Book Pro ist wirklich einzigartig. Sogar das Hintergrundbild sieht auf keinen Fall so aus wie eines das wir vom iPad bzw. Phone kennen.
Also wirklich, Hut ab vor diesen Designern.
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