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Dünn und leistungsfähig: ASUS zeigt das ZenBook Flip S mit NanoEdge-Display (Video-Update)

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Mit nichts weniger als dem derzeit dünnsten Convertible hat ASUS die diesjährige Computex eröffnet. Einen Tag vor dem offiziellen Messestart stellten die Taiwaner eine ganze Palette an neuen Notebooks vor, Highlight war dabei das ZenBook Flip S UX370. Das soll aber nicht nur kompakt und leicht sein, sondern auch genügend Leistung bieten. Einbußen müssen aber in Kauf genommen werden.

Dazu gehört aller Voraussicht nach eine unterdurchschnittliche Laufzeit in bestimmten Konfigurationen. Schließlich verbaut ASUS im gerade einmal 10,9 mm dünnen Gehäuse lediglich einen 39 Wh fassenden Akku. Der kann im schlimmsten Fall auf ein UHD-Display treffen, das den Energiebedarf nach oben treibt. Im besten Fall, den das Unternehmen aber nicht näher definiert, soll der Akku Laufzeiten von bis zu 11,5 Stunden ermöglichen. Unabhängig von der Konfiguration soll das Wiederbefüllen schnell vonstattengehen: Das mitgelieferte Netzteil bietet ausgangsseitig bis zu 45 W und soll für den Sprung von 0 auf 60 % nur 49 Minuten benötigen.

Konkrete Konfigurationen hat ASUS nicht genannt, aber immerhin die Bandbreite verraten. So stehen Intels Core i5-7200U und Core i7-7500U zur Auswahl, der Arbeitsspeicher fasst entweder 8 oder 16 GB und SSDs stehen mit Kapazitäten von 256 und 512 GB sowie 1 TB zur Verfügung. Allerdings wird nur letztere per PCIe 3.0 x4 angebunden, die beiden kleineren Laufwerke müssen mit SATA3 auskommen.

Beim Display wird es die Wahl zwischen Full HD und UHD geben, jeweils mit einer Diagonalen von 13,3 Zoll. Highlight ist hier die NanoEdge genannte Technik, die 6,11 mm schmale Rahmen ermöglicht - allerdings nur rechts und links. Geschützt wird das Panel mit Gorilla Glass, den sRGB-Farbraum will man zu 100 % abdecken, die maximale Helligkeit wird mit 300 cd/m² angegeben.

Die 360°-Scharniere erlauben den schnellen Wechsel zwischen Notebook- und Tablet-Modus und sind optisch vergleichsweise unauffällig verbaut. Das 313,0 x 218,0 x 10,9 mm große Gehäuse besteht aus Aluminium, ist entweder in dunklem Blau oder Grau gehalten und soll nur 1,1 kg auf die Waage bringen.

Während das ZenBook Flip S in puncto drahtloser Kommunikation mit ac-WLAN und Bluetooth 4.1 die wichtigsten Standards unterstützt, ist man bei den physischen Anschlüssen einen halbgaren Kompromiss eingegangen. Denn im Gehäuse selbst stecken lediglich zwei USB-Ports (USB 3.1 Gen 1 Typ-C mit DisplayPort-Unterstützung) sowie ein 3,5-mm-Klinkenanschluss, auf Thunderbolt 3, einen Kartenleser und anderes muss man aber verzichten. Immerhin will ASUS das Convertible aber mit einem Mini Dock ausliefern, das zusätzlich dreimal USB 3.1 Gen 1 (einmal Typ-C, zweimal Typ-A), HDMI, Ethernet, VGA, HDMI, einen Kartenleser sowie zwei Audio-Buchsen bietet.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Webcam mit lediglich VGA-Auflösung, zwei von Harman Kardon zertifizierte Lautsprecher sowie ein Windows-Hello-kompatibler Fingerabdrucksensor. Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, der Hub fällt mit gerade einmal einem Millimeter vergleichsweise gering aus. Das Touchpad unterstützt Multi-Touch-Gesten mit bis zu vier Fingern und verfügt über eine gläserne Oberfläche. Eingaben sind auch über den Touchscreen möglich - entweder per Finger oder Stift. Den dem aktuellen Stand zufolge nicht zum Lieferumfang gehörende ASUS Pen soll 1.024 Druckstufen bieten.

Wann das ZenBook Flip S UX370 in den Handel kommen wird, ist noch unbekannt. Gleiches gilt für die europäischen Preise. In den USA soll die Einstiegskonfiguration etwa 1.100 US-Dollar kosten.