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Miix 320, Yoga 520 und 720, Tab 4: Lenovo legt Tablets und 2-in-1s nach

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lenovo yoga 520Messen besucht Lenovo grundsätzlich mit einem vollen Koffer. Entsprechend geizt man auch auf dem MWC in Barcelona nicht mit Neuheiten. Dabei beschränkt Lenovo sich aber nicht nur auf Smartphones, sondern baut auch sein Angebot an 2-in-1s und Tablets weiter aus. Miix 320, Yoga 520y Yoga 720 und Tab 4 sollen dabei nahezu alle erdenklichen Bedürfnisse befriedigen können.

Die bislang wenigsten Angaben gibt es zum Tab 4. Dabei handelt es sich um eine komplett neue Produktreihe, die aus vier Android-Geräten besteht – 8 und 10 Zoll, Plus und Non-Plus. Die Unterschiede betreffen unter anderem das Display. So werden das Tab 4 8 Plus und Tab 4 10 Plus über ein Doppel-Glas-Design sowie ein Full-HD-Panel verfügen. Auch die verbauten Prozessoren sollen leistungsstärker ausfallen, Details fehlen aber noch. Stereo-Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Unterstützung sollen alle vier Modelle bieten.

Pakete sollen das Tab 4 universeller machen

Darüber hinaus wird Lenovo aber auch optionale Pakete anbieten. Das Kid’s Pack umfasst einen stoßfesten Rahmen, einen Blaulichtfilter sowie Aufkleber, die nach Belieben auf dem Rahmen platziert werden können. Aber auch abseits der Hardware soll für Schutz gesorgt sein. So verfügt der Browser über eine Whitelist zum sicheren Surfen, zusätzlich gibt es Planungswerkzeuge für die Eltern.

Das Productivity Pack enthält hingegen eine Bluetooth-Tastatur, die unter anderem den schnelleren Wechsel zwischen laufenden Applikationen erlauben soll. Den Verkauf der Tab-4-Reihe will Lenovo Ende Mai starten, erst dann sollen auch Preise genannt werden.

Das Miix 320 muss mit einem Atom auskommen

Übersichtlicher wird es beim Miix 320. Dabei handelt es sich um ein 2-in-1 auf Atom-x5-Basis. Die Basis misst 10,1 Zoll und bietet 1.920 x 1.080 Pixel, Arbeits- und interner Speicher fallen je nach Konfiguration bis zu 4 und 128 GB groß aus. Das Angebot an Schnittstellen umfasst je einmal USB Typ-C (3.1 Gen 1), USB 2.2, Micro-HDMI sowie einen microSD-Leser. Hinzu kommen ac-WLAN und Bluetooth 4.2, optional steht auch ein integriertes LTE-Modem bereit. Beim 249 x 178 x 9 mm großen Gehäuse (Tastatur-Dock: 249,0 x 183,0 x 8,5 mm) setzt Lenovo unter anderem auf Metall, optische Auffälligkeiten gibt es auf den ersten Blick nicht; das Gewicht liegt mit Tastatur-Dock je nach Konfiguration zwischen 1,02 und 1,03 kg. Die Laufzeit des 33 Wh fassenden Akkus wird mit bis zu zehn Stunden angegeben.

Der Verkauf des Windows-10-Geräts soll voraussichtlich im April beginnen. Für die WLAN-Version ohne Tastatur verlangt Lenovo dann unverbindliche 299 Euro, mit Tastatur und LTE sind es 399 Euro. Im Juli soll dann eine Version mit Active-Pen-Unterstützung und einjährigem Abo für Microsoft Office 365 nachgereicht werden, einen Preis nennt man aber noch nicht.

Das Yoga 520 startet bei 599 Euro

Deutlich mehr Leistung sollen das Yoga 520 und Yoga 720 bieten, die in jeweils zwei Größen auf den Markt kommen werden. Das 14-Zoll-Modell des Yoga 520 bietet wahlweise 1.366 x 768 oder 1.920 x 1.080 Pixel, maximal einen Core i7 der Kaby-Lake-Generation sowie eine NVIDIA GeForce 940MX. Der Arbeitsspeicher fällt bis zu 16 GB groß aus, beim Massenspeicher wird es diverse Konfigurationen geben, die Rede ist hier von bis 512 GB großen SSDs, ein TB großen HDDs und einer Kombination aus beidem. Zu den Schnittstellen gehöre einmal USB Typ-C, zweimal USB 3.1 Gen 1, HDMI, ein Kartenleser, ac-WLAN und Bluetooth 4.1.

Im 330,0 x 235,0 x 19,9 mm großen und rund 1,7 kg schweren Gehäuse soll ein 52,5 Wh fassender Akku Laufzeiten von bis zu zehn Stunden ermöglichen. Ein Fingerabdrucksensor ist ebenso mit dabei wie Unterstützung für Lenovos Active Pen oder eine beleuchtete Tastatur. Die Verfügbarkeit gibt man mit Juli an, die Preise starten bei 599 Euro.

Weder Termin noch Preis nennt das Unternehmen für die 15-Zoll-Version. Die Unterschiede beschränken sich im Wesentlichen auf das Display – 15,6 Zoll, Full HD oder UHD – sowie die dedizierte Grafikeinheit. Hier ist erst bei einer NVIDIA GeForce GTX 1050 Schluss. Aber auch bei den Schnittstellen gibt es Abweichungen, denn im größeren Yoga 520 bietet Lenovo einmal Thunderbolt 3 sowie zweimal USB 3.1 Gen 1; ac-WLAN und Bluetooth 4.1 sind ebenfalls mit dabei. Das Gehäuse bringt es auf 364,0 x 242,0 x 19,9 mm und 2 kg, der Akku fällt entsprechend mit 72 Wh größer als im kleineren Schwestermodell aus. Allerdings sollen dennoch lediglich Laufzeiten von acht und neun Stunden (UHD/Full HD) möglich sein.

Auch das Yoga 720 gibt es in zwei Größen

Bereits im April soll das Yoga 720 bei den Händlern stehen. Für das 13-Zoll-Modell werden mindestens 999 Euro verlangt, Details zur Grundkonfigurationen verrät Lenovo aber auch hier nicht. Im Topmodel werden ein Core i7, 16 GB RAM und eine ein TB fassende SSD stecken. Beim Display besteht die Wahl zwischen Full-HD- und UHD-Auflösung, eine dedizierte GPU gibt es nicht. Schnittstellen-seitig wird gleich zweimal Thunderbolt 3 geboten, hinzu kommen einmal USB 3.1 Gen 1, ac-WLAN und Bluetooth 4.1. Die Akkukapazität wird mit 48 Wh angegeben, die maximale Laufzeit mit sieben, bzw. acht Stunden (UHD/Full HD). Mit 1,3 kg fällt das kleinere Yoga 720 vergleichsweise leicht aus, mit 310,0 x 213,0 x 14,3 mm zudem auch kompakt.

Mehr Platz benötigt natürlich das 15-Zoll-Modell. Auch hier stehen zwei Auflösungen – Full HD und UHD – zur Auswahl, der Core i7 wird maximal von einer GeForce GTX 1050 unterstützt. Im Vergleich zum kleineren Modell überrascht die Schnittstellenbestückung. Denn hier gibt es nur einmal Thunderbolt 3, dafür aber zweimal USB 3.1 Gen 1; ac-WLAN und Bluetooth 4.1 sind ebenso vorhanden. Das Gehäuse bringt es auf 364,0 x 242,0 x 19,9 mm und 2 kg, der Akku fasst 72 Wh. Das soll am Ende für bis zu acht und neun Stunden (UHD/Full HD) Betrieb reichen. Mit 1.199 Euro fällt der Aufpreis gegenüber dem 13-Zoll-Modell moderat aus.

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2440
2GB Windows-Notebooks sollten verboten werden. Auch bin ich von den Atom-Quadcores absolut nicht überzeugt. Gerade für Office und Surfen (Dafür sind diese Geräte ja) braucht man eher zwei starke Kerne denn vier schwache. Die früher üblichen 17Watt Dualcores mit knapp 2Ghz sind im Alltag deutlich schneller.

Ich hoffe auch, dass die Panels laminiert sind mit dem Frontglas. Lenovo war in der Hinsicht oft nachlässig.

Android-Tablets sind aufgrund der schlechten App-Situation nicht wirklich eine Alternative, außer für Nutzer mit geringen Ansprüchen. Ansonsten würde ich immer zu einem iPad raten.
#2
customavatars/avatar27979_1.gif
Registriert seit: 03.10.2005
Rhein/Ruhr
Fregattenkapitän
Beiträge: 2673
Schlechte App-Situation? Wovon sprichst du genau?

Ich würde bei geringen Ansprüchen generell auf ein Touch-OS setzen, ob Android oder iOS macht da kaum Unterschied.
#3
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2440
Die App-Qualität ist auf Android deutlich schlechter, besonders im Tablet-Bereich kriegt man fast nur gestreckte Smartphone-Apps vorgesetzt.

Ich finde der Unterschied ist schon ziemlich krass zwischen beiden Systemen in der Bedienung und eben der App-Qualität. Bräuchte ich keine Hardware-Tastatur, würde ich auch ein iPad nutzen. Und ich bin recht anspruchsvoll.
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