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XPS 13 2-in-1: Dell macht das XPS 13 verwandelbar und langsamer

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dell xps 13 2 in 1Aus Dells Portfolio dürfte das XPS 13 nicht mehr wegzudenken sein. Den Titel des einzigen Notebooks mit derart schlankem Display-Rahmen hat es zwar erst vor wenigen Tagen verloren, doch ein kleiner Kniff soll das kompensieren. Denn mit dem XPS 13 2-in-1 hat man ab sofort nach eigenen Angaben das kompakteste 13-Zoll-Convertible im Programm. Einen kleinen Haken gibt es aber, wie der erste kurze Kontakt zeigt.

Am grundlegenden Gerüst hat man zunächst nichts verändert. Herzstück bleibt das 13,3 Zoll große Infinity-Display mit seinem äußerst schmalen Rand, dank dem auch das XPS 13 2-in-1 äußerst kompakt ausfällt. Tatsächlich ist es sogar minimal kleiner als das Standardmodell, auf gerade einmal 304 x 199 13,7 mm bringt es das Convertible (XPS 13: 304 x 200 x 15 mm); mit rund 1,2 kg bleibt das Gewicht nahezu unverändert.

Der größte der beiden wichtigen Unterschiede zwischen beiden Notebooks betrifft das Display-Scharnier. Denn das erlaubt das vollständige Umklappen der Anzeige und somit den Wechsel zwischen Notebook und Tablet. Bei den ausgestellten Geräten klappte das tadellos, doch mit dem Gewinn an Flexibilität geht auch ein Verlust von Leistung einher – den Dell im Rahmen der Vorstellung verschwieg.

Denn während das Standard-XPS-13 mit vollwertigen Core-i-Prozessoren der Kaby-Lake-Generation ausgestattet wird, muss sich das XPS 13 2-in-1 mit Core-m-Chips begnügen – auch wenn das Namensschema (Core i5-7Y54, Core i7-7Y75, etc.) etwas anderes andeutet. Das macht das Convertible einerseits lüfterlos, anderseits dürften die Performance-Einbußen sich schnell bemerkbar machen.

Zunächst wird es in Deutschland drei Konfigurationen geben, die allesamt über 8 GB RAM, je einmal USB Typ-C, Thunderbolt 3, einen Kartenleser, ac-WLAN und Bluetooth verfügen. Im Einstiegsmodell für 1.399 Euro stecken darüber hinaus ein Core i5-7Y54, eine 128 GB große SSD und ein Full-HD-Panel. In den beiden Topausstattungen für 1.649 und 1.899 Euro gibt es QHD+-Auflösung, PCIe-SSDs mit 256 und 512 GB sowie einen Core i7-7Y54.

Die Akkulaufzeiten gibt man mit bis zu 15 und elf Stunden an – ersterer Wert gilt für das Full-HD-Modell. Beim Gehäuse setzt man erneut auf Aluminium und Kohlefaser, die Verarbeitung wirkte hochwertig.

Gegenüber dem Standard-XPS-13 beträgt der Aufpreis 150 Euro, angesichts der langsameren CPU dürfte der Griff zum XPS 13 2-in-1 dementsprechend nur dann lohnen, wenn der Tablet-Modus tatsächlich benötigt wird. Der Verkauf ist bereits gestartet, die Lieferzeit gibt Dell mit etwa einer Woche an.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2323
Und so geht die Verarsche weiter... Danke für die endgültige Verwässerung des Namensschemas, Intel!
Mit "i7" konnte man einmal eine gewisse Leistungsklasse abschätzen. Das wurde ja schon mit den i7U an den Rand der Lächerlichkeit gebracht. Jetzt mit der Übernahme der Ato... M-Klasse ins Namenschema ist es einfach nur noch ein Witz!

Aber hauptsache man kann weiterhin Premiumpreise für "i7" verlangen...
#2
Registriert seit: 05.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3420
Wieso gibt's keine i9er?
#3
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2323
Das kommt erst, wenn die Konkurrenz da ist. Vielleicht heißen dann die Consumer-Hexa/Octa-Core i9. Wer weiß, was sich die Marketingfuzzies da tolles einfallen lassen.
#4
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11136
Zitat Kommando;25200311
Und so geht die Verarsche weiter... Danke für die endgültige Verwässerung des Namensschemas, Intel!
Mit "i7" konnte man einmal eine gewisse Leistungsklasse abschätzen. Das wurde ja schon mit den i7U an den Rand der Lächerlichkeit gebracht. Jetzt mit der Übernahme der Ato... M-Klasse ins Namenschema ist es einfach nur noch ein Witz!

Aber hauptsache man kann weiterhin Premiumpreise für "i7" verlangen...

Ja, es ist für den laien leider ziemlich verwirrend, aber so viel braucht man nicht um dahinter zu steigen.
Core m wie "mobile" heisst geringe Leistung und Y im namen heisst es eben auch (gab ja schon mal CPUs mit Y am Ende des Namens wo es das Selbe bedeutete).
#5
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Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 746
Letztendlich alter Tobak, dass Core-M/Y CPUs nicht mehr m5 und m7 heißen (der m3 wird hingehen beibehalten) - verstärkt nur den Tipp bei den CPUs praktisch ausschließlich auf Y, U und HQ zu schauen. Der Rest spielt keine Rolle. Core-i5 und Core-i7 sind halt etablierte "Marken", da ist es schwierig für Intel die Vorteile der Core-M/Y irgendwie anzupreisen, wenn i7 nicht im Namen steht.
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