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Apple MacBook Pro: SSD nicht fest verlötet

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apple macbook pro 2016Apple hat am Donnerstagsabend seine neuen Modelle rund um die MacBook-Pro-Reihe vorgestellt. Das neue MacBook Pro ohne die neue Touch Bar war direkt nach der Präsentation verfügbar, womit bereits das Innere des mobilen Gerätes analysiert werden konnte. Dabei kam zum Vorschein, dass die SSD beim MacBook Pro nicht direkt auf das Logic-Board verlötet wurde. Stattdessen wird sie lediglich gesteckt, womit sich die Möglichkeit einer Aufrüstung ergibt. Bei einem Defekt kann die SSD ohne Austausch des kompletten Mainboards ebenfalls gewechselt werden.

Allerdings gilt zu beachten, dass die Kunden keine handelsübliche SSD einstecken können. Apple verwendet einen selbst entwickelten Steckplatz, sodass nicht einfach eine andere SSD gekauft werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob Dritthersteller entsprechende Modelle in den Handel bringen werden. In der Vergangenheit gab es immer wieder steckbare SSDs von fremden Herstellern zum Nachrüsten und wahrscheinlich werden in einigen Wochen oder Monaten auch hier erste Modelle verfügbar sein.

Nicht ausgetaucht werden kann hingegen der Arbeitsspeicher. Dieser ist fest mit dem Logic-Board verbunden und damit nicht ohne Weiteres aufrüstbar. Damit muss sich der Kunde bereits beim Kauf auf eine Größe festgelegen und kann nicht zu einem späteren Zeitpunkt den Arbeitsspeicher erweitern.

Des Weiteren kam beim Auseinanderschrauben des MacBook Pro ohne Touch Bar heraus, dass die kleinste Variante mit lediglich einem Lüfter ausgestattet ist. Im Produktvideo während der Vorstellung waren noch zwei Lüfter zu sehen. Diese kommen jedoch anscheinend lediglich bei den Modellen mit integrierter OLED-Leiste zum Einsatz. Zudem ist bekannt, dass auch die OLED-Leiste sowie der Touch-ID-Sensor getauscht werden können. Diese Komponenten sind lediglich gesteckt und nicht mit anderen Bauteilen fest verlötet.

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4556
Solange nur beim kleinen MacBook Pro ohne Touch Bar die Möglichkeit zum Austausch besteht, dürfte es für Drittanbieter m.M.n. relativ uninteressant sein SSDs mit dieser proprietären Schnittstelle zu vermarkten. Ein (teures) Nischenprodukt könnte es werden.

Bei den vorherigen MacBook-Generationen mit proprietärer Schnittstelle ist ein nachträgliches SSD-Upgrade bisher auch nicht wirklich populär geworden, denn dafür dürfte es vom Kostenpunkt einfach nicht interessant genug sein. Wahrscheinlich wird sich daran wohl auch in naher Zukunft nichts ändern, schließlich möchte Apple die Verkäufe im eigenen Shop nicht gefährden oder gar obsolet machen.
#2
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6592
Zitat
Allerdings gilt zu beachten, dass die Kunden keine handelsübliche SSD einstecken können. Apple verwendet einen selbst entwickelten Steckplatz, sodass nicht einfach eine andere SSD gekauft werden kann.

Typisch Apple, ständig neue Ports/Anschlüsse um auch ja Kohle zu machen.

Zitat
Nicht ausgetaucht werden kann hingegen der Arbeitsspeicher. Dieser ist fest mit dem Logic-Board verbunden und damit nicht ohne Weiteres aufrüstbar.

Schwallen hier nicht manche das DDR3 und 16GB nicht Zukunft sicher wären ?, egal die Apfelfreaks werden es Kaufen.

Es ist eh egal: Fakt ist wenn Apple sagt das teil ist tot dann ist es tot nix mehr mit updates.
#3
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 8108
Die Hater ?
Nachdem was du da abgelassen hast bist du hier ganz klar der Hater der versucht andere zu steinigen.
#4
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4556
Zitat SystemX;25032022
Typisch Apple, ständig neue Ports/Anschlüsse um auch ja Kohle zu machen.


Naja, den Bildern nach zu urteilen wirkt das SSD fast schon noch ein klein wenig kompakter als eine M.2 SSD im 2242 Format (kleinstes infrage kommende und handelsübliche Format). Insofern könnte die treibende Motivation dahinter auch einfach nur mit Platzoptimierung begründet werden. Machen wir ein 50/50 draus, denn proprietäre Schnittstellen sind für den Verbraucher grundsätzlich nicht unbedingt wünschenswert.
#5
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1306
schön, dass die SSD nicht fest verlötet ist. Aber meiner Meinung nach macht das keinen Unterschied aus, denn SSD's von Apple zu kaufen - Original SSD's - ist preislich dermaßen uninteressant, dass es sich eher lohnt gleich ein neues Macbook zu kaufen.

Alternativ (zumindest für die Retina Modelle bis 2015) gäbe es noch SSD's von OWC, die allerdings meines Wissens nach kein natives Trim unterstützen. Für mich also keine wirkliche Alternative. Dafür sind sie halbwegs bezahlbar.

Sonst gibt's meines Wissens nach so gut wie keine Alternativen.


Wie schaut es bei den großen Modellen mit Touchbar aus? Ich vermute gleich wie bisher, propietärer Steckanschluss.
#6
customavatars/avatar139847_1.gif
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6592
Zitat Gubb3L;25032171
Die Hater ?
Nachdem was du da abgelassen hast bist du hier ganz klar der Hater der versucht andere zu steinigen.

Mit dir hätte ich zwar nicht gerechnet aber i.o. Ich muss und möchte hier niemanden Steinigen, fakt ist einfach das wenn man was gegen Apple Sagt/Schreibt meist die Apple Fans kommen
und alles ins Licht rücken wollen ;). Du kannst Apple Sachen gerne Kaufen das ist nicht mein Bier und nicht meine Kohle.

Ich finde nur das was Apple macht ist schon was dreist. Bei anderen Herstellern hat man wenigstens die wahl beim Aufrüsten (Hard als auch Software ohne irgendwelche Modifikationen).
Ich hatte selbst eine Zeit lang nen Apple PowerPC im einsatz zzgl. Das iPhone4 aber leider ist das nichts für mich allein die Aktivierung (Zwang über iTunes am PC) ist sowas von Kacke,
ich lag damals im Krankenhaus und musste das Handy reseten und wusste das vorher nicht nun versuch mal im KH dein Apfel zu Aktivieren nur um zu Telen oder an Nummern zu kommen :fresse:.

Wenn sich wer angegriffen fühlt: Bitte, es soll zwar nicht so rüber kommen aber ich sage und schreibe meine meinung dazu ;).
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