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Tuxedo InfinityBook: Ein Linux-Notebook im Unibody-Design

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tuxedoWer Linux auf seinem Notebook einsetzen wollte, der musste bislang selbst Hand anlegen. In der Regel werden alle Geräte mit einem vorinstallierten Windows-System ausgeliefert. Bei Tuxedo Computers, einem Anbieter aus der Nähe von Augsburg, gibt es solche Systeme allerdings schon seit einiger Zeit. Mit dem InfinityBook hat man nun ein neues Notebook auf Linux-Basis vorgestellt.

Dieses verfügt nicht nur über ein schickes Unibody-Gehäuse aus Aluminium, sondern kann auch unter der Haube mit aktueller Hardware aufwarten. Im Inneren des etwa 1,8 cm dicken und rund 1,4 kg schweren InfinityBooks werkelt ein Intel Core i7-6500U auf Skylake-Basis, welcher sich mit seinen zwei Kernen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,1 GHz ans Werk macht. Um die Grafikbeschleunigung kümmert sich allerdings nur die in der Skylake-CPU integrierte Lösung. Konkret kommt hier eine Intel HD 520 zum Einsatz. Dazu gibt es 4.096 MB DDR3-Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte. Letztere lässt sich gegen Aufpreis aber auch gegen eine größere Magnetspeicherfestplatte tauschen, aber auch SSDs sind im Angebot. Zusätzlich zum 2,5-Zoll-Laufwerk gibt es einen M.2-Slot, welcher von Tuxedo Computers mit einem bis zu 512 GB großen Flashspeichermodul ausgerüstet werden kann.

Das Display misst 13,3 Zoll in seiner Diagonalen und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Dank des matten IPS-Panels soll es äußerst leuchtstark und blickwinkelstabil sein. Auf Seiten der Anschlüsse gibt es einen USB-3.1-Typ-C-Port, USB 3.0 und 2.0, HDMI sowie einen Speicherkartenleser. Gefunkt wird über Wireless-LAN-AC und Bluetooth. Direkt über dem Bildschirm steht eine 1,0-Megapixel-Webcam bereit, für Video-Telefonie ist zudem ein Mikrofon integriert. Der 45 Wh starke Lithium-Ionen-Akku soll laut Tuxedo Computers für eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden sorgen.

Der Hersteller installiert in der Regel wahlweise Ubuntu, Kubuntu oder Xubunutu, übernimmt die Einrichtung und die Installation der nötigen Treiber, welche teilweise sogar selbst entwickelt werden. Etwaige Sondertasten auf dem Notebook oder der TRIM-Befehl von SSDs sollen ab Werk unter Linux funktionieren. Für sein neues InfinityBook setzt Tuxedo Computers auf elementary OS, welches speziell an das Notebook angepasst wurde. Auf Wunsch ist aber auch eine Dual-Boot-Konfiguration aus Windows und Linux möglich – oder eben nur ein Windows-System.

Das Tuxedo InfinityBook ist ab sofort im Onlineshop des Herstellers ab 899 Euro erhältlich.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 25.03.2011
Oberbayern
Bootsmann
Beiträge: 712
Endlich. Ich suchte für eine reise ein "netbook" mit aktueller hardware. Bin prompt bei Tuxedo Computers fündig geworden.
Das größere modell, welches hier vorgestellt wurde, ist auch ganz gut brauchbar.
#2
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Kapitän zur See
Beiträge: 3345
Zitat djrobinson;24298308
Endlich. Ich suchte für eine reise ein "netbook" mit aktueller hardware. Bin prompt bei Tuxedo Computers fündig geworden.
Das größere modell, welches hier vorgestellt wurde, ist auch ganz gut brauchbar.


Das ist aber wirklich keine besondere Konfiguration, es gibt viele ähnliche Geräte.
#3
Registriert seit: 06.02.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2226
Mit Linux? ;)
#4
Registriert seit: 15.01.2015

Fregattenkapitän
Beiträge: 3037
Mit Linux zum selbstinstallieren (was die Zielgruppe wohl tun wird, die für 900€ (fast ein XPS 13) ein Notebook ohne Linux sucht...) für 18€ mehr, bei einem etwas größeren Händler: SCHENKER S306 SLIM Notebook (wobei die Preise für eine SSD richtig unverschämt sind...)

Frag' mich bei dem ganzen Tuxedo-Zeug schon, für wen das ist, da die gerne mal 200€ wollen, als der Mediamarkt für ein Gerät mit Windows... Und die Leute, die dediziert in dem Preissegment ein Linux-Notebook suchen, würden sich wohl deutlich eher ein schönes Dell E6440 mit IPS-FHD (gibt es laut Datenblatt und einigen Händlern) ohne Windows mit IGP kaufen, als so ein labbriges Clevo-Barebone.
Von den Computern will ich gar nicht sprechen, für den kleinsten NUC (i3-5010U) mit 500GB-HDD (!) und 1 RAM-Stick 430€ als "Sonderangebot" zu verlangen ist vielleicht einträglich für ein recht einfallsloses Geschäftsmodell, aber einfach Abzocke pur – am Ende führt das dann dazu, dass sich jemand der sich voll Idealismus einen Linux-Computer gekauft hat, doch wieder bei Windows landet, weil das Linux-System teurer und gefühlt 100mal langsamer ist. Und für einen G4500 für 450€ könnte man als (deutsche?) Firma schon mal mit Fujitsu zusammenarbeiten, um auch für Linux-Kompatibilitätsbios-Updates zu bekommen, aber vmtl. ist einfach das billigste Gigabyte(was ist Linux?!?)-H170 verbaut.
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