> > > > Das neue Dell XPS 13 ist das kleinste Notebook der 13-Zoll-Klasse (Update)

Das neue Dell XPS 13 ist das kleinste Notebook der 13-Zoll-Klasse (Update)

Veröffentlicht am: von

Dell 2013Dells XPS 13 gilt bereits seit der ersten Version als eines der besten Ultrabooks, nicht nur aufgrund der hochwertigen Materialien und der tadellosen Verarbeitung. Für den nun auf der CES vorgestellten Jahrgang 2015 dürfte dies ebenfalls gelten. Denn die Texaner haben sich nicht nur auf den Tausch der CPU oder anderer Komponenten beschränkt, sondern das Notebook von Grund auf neu konzipiert.

13 Zoll in 11 Zoll

Das Ergebnis ist das bislang kleinste Gerät der 13-Zoll-Klasse, insgesamt bringt es das XPS auf gerade einmal 304,0 x 200,0 x 15,0 mm bei 1,2 kg. Zum Vergleich: Apples MacBook Air misst 300,0 x 192,0 x 17,0 mm - in der 11-Zoll Version!

Ein passender Vergleich: Vorne das neue XPS 13, dahinter das MacBook Air - beide bieten 13 Zoll
Ein passender Vergleich: Vorne das neue XPS 13, dahinter das MacBook Air - beide bieten 13 Zoll

Möglich wird dies durch das sogenannte Infinity Display, dessen Rahmen es auf lediglich 5,2 mm bringt. Das Ergebnis ist, auch aufgrund einiger anderer, nicht näher erläuterter Maßnahmen, ein Gehäuse, das zwar nur die Grundfläche eines 11-Zoll-Notebooks einnimmt, aber dennoch mit einem 13,3 Zoll messenden Display ausgestattet werden kann.

Neues Design und aktuelle Broadwell-CPUs
Neues Design und aktuelle Broadwell-CPUs

Hinsichtlich des Panels bietet Dell zwei Optionen. Während man in der Einstiegsvariante mit Full HD und ohne Touchscreen auskommen muss, bieten die höherpreisigen Konfigurationen 3.200 x 1.800 Pixel (QHD+) sowie einen Touch-Sensor. Für beide Versionen verspricht man eine maximale Helligkeit von 400 cd/m² sowie dank IPS-Technik großzügige Blickwinkel und eine gute Farbdarstellung. Die Wahl haben Interessenten auch in vielen anderen Punkten.

Fünfmal Broadwell

So stehen gleich fünf neue Broadwell-CPUs - i3-5010U, i5-5200U, i5-5300U, i7-5500U, i7-5600U - zur Auswahl, die gegenüber den Haswell-Prozessoren deutlich effizienter und schneller arbeiten sollen; einen ersten Vorgeschmack bot Lenovos Yoga 3 Pro. Je nach Version verbaut Dell darüber hinaus 4 oder 8 GB RAM, eine SSD mit Kapazitäten von 128, 256 oder 512 GB sowie eines von drei WLAN-Modulen (maximal ac-Standard mit 300 Mbit pro Sekunde).

Der Display-Rahmen misst lediglich 5,2 mm
Der Display-Rahmen misst lediglich 5,2 mm

In allen Fällen vorhanden sind ein 52 Wh fassender, fest verbauter Akku, zwei USB-3.0-Ports, je ein Mini-DisplayPort und Audio-Anschluss sowie Bluetooth 4.0, Stereo-Lautsprecher sowie eine 720p-Webcam.

Neues Design, alte Stärken

Bei der ersten Inaugenscheinnahme konnte nicht nur das Display überzeugen, auch Tastatur und Touchpad gefielen. Erstere bietet einen guten Druckpunkt und Hub sowie eine ausreichend helle Beleuchtung, letzteres ist großzügig dimensioniert und bietet gute Gleiteigenschaften.

Tastatur und Touchpad wirken hochwertig
Tastatur und Touchpad wirken hochwertig

In Sachen Gehäuse verlässt Dell sich erneut auf Kohlefaser und Aluminium, das Design ist hingegen neu - so rund wie die Vorgänger fällt das neue XPS 13 nicht aus, an einer leichten Keilform hat man jedoch festgehalten. Dafür scheint man das hohe Verarbeitungsniveau gehalten zu haben. Auf den ersten Blick fielen weder Spaltmaße noch Verwindungssteife negativ auf.

Noch kein Termin für Deutschland

Abzuwarten bleibt, ob das XPS die versprochene Laufzeit von 15 Stunden einhalten kann und ab wann und zu welchem Preis das kompakte Ultrabook in Deutschland erhältlich sein wird. In den USA startet der Verkauf bereits heute, je nach Ausstattung bewegen sich die Preise dort zwischen knapp 800 und 1.900 US-Dollar - für eine mittlere Ausstattung mit QHD+-Panel, 8 GB RAM, 128 GB fassender SSD und einem i5-5200U werden 1.300 US-Dollar fällig.

Update

Im Gespräch ging Dell mittlerweile näher auf zwei Details des XPS 13 ein.

So setzt man lediglich bei den Full-HD-Versionen des Notebooks auf ein IPS-Panel, die QHD+-Anzeigen basieren hingegen auf der IGZO-Technik. Die entsprechenden Panels hat man gemeinsam mit Sharp entwickelt und sich in diesem Zuge die Exklusivrechte für 2015 gesichert; mit dem neuen XPS 13 vergleichbare Geräte dürften damit zumindest in den kommenden Monaten nicht vorgstellt werden.

Die im Zuge der Präsentation genannte Laufzeit von bis zu 15 Stunden bezieht sich lediglich auf die Full-HD-Konfigurationen, mit QHD+-Display werden hingegen maximal 11 Stunden erreicht. Aber auch zur Zukunft der dünnen Rahmen äußerte sich Dell.

Auf die Frage, ob auch ein XPS 15 mit schmalem Rand und deutlich kleinerem Gehäuse in Planung sei, antwortete man mit einem klaren Ja. Allerdings sei man hier in einer sehr frühen Planungsphase, Details und einen Zeitplan verriet man nicht.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (95)

#86
Registriert seit: 16.07.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 2012
Sehr schön. Danke für die Info.
#87
Registriert seit: 09.02.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 451
Super!
Fehlt nur noch die kleinste Version mit i3.. Für 799 :)
Und eine Entscheidung zwischen dem surface3, einem thinkpad (z.B. x240) oder eben dem neuen XPS. :D
#88
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2534
Wieso sind denn alle gegen die QHD+ Version? Das ist doch gerade das interessante an dem Notebook? FHD auf 13,3" da gibts doch schon mehr als genug Geräte, da kann man sich zB ein gebrauchtes ASUS UX31A kaufen, das ist auch deutlich edler. Das Gerät ist doch nur wegen des displays interessant finde ich. Mit FHD find ich das dingen witzlos, gibt genug FHD ultrabooks.
#89
customavatars/avatar45022_1.gif
Registriert seit: 15.08.2006

Bootsmann
Beiträge: 723
Inwiefern eines von beiden edler ist, keine Ahnung, hab beide noch nicht in der Hand gehabt.
Außenmaße: XPS 18.5 x 304 x 200, Asus 18 x 325 x 223 laut Notebookcheck.
Die QHD+-Version des XPS kostet etwas mehr, hat ein glossy-Display, welches laut Tests schlechter abschneidet als das non-glossy ohne Touch. Dazu kommt eine schlechtere Akkulaufzeit.
Alle drei sind bestimmt schicke Geräte, da kommt es auf die Anforderungen an, die man hat.
#90
Registriert seit: 09.02.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 451
Für mich sind das ganz entscheidende Dinge.. Zum einen ist die Akkulaufzeit geringer, der Preis im Verhältnis unattraktiv und nur das Display der FHD Version ist matt, liefert ein insgesamt besseres Ergebnis und ist also damit auch tauglich für den Einsatz unterwegs etc. pp. (Wie auch schon von Kermit genannt)

QHD (unskaliert) wird man auf 13 Zoll im übrigen eh nicht gerne nutzen, FHD sind da auch schon grenzwertig meiner Meinung nach..

Das mit den Asus Books ist ein Argument, wenn man dem Unternehmen gegenüber nicht abgeneigt ist (gab bzw gibt da ja genügend negative Fälle).. Und ob die Qualität vergleichbar ist.. (?)

Gruß
#91
Registriert seit: 16.07.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 2012
Zitat SynergyCore;23233932
Wieso sind denn alle gegen die QHD+ Version?


Wie man immer wieder liest, kann das OS damit noch nicht 100% umgehen. Es gibt immer wieder zu kleine Anzeigen etc.
Da muss sich IMO erst noch etwas tun.
#92
Registriert seit: 20.02.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 951
Zitat SynergyCore;23233932
Wieso sind denn alle gegen die QHD+ Version? Das ist doch gerade das interessante an dem Notebook? FHD auf 13,3" da gibts doch schon mehr als genug Geräte, da kann man sich zB ein gebrauchtes ASUS UX31A kaufen, das ist auch deutlich edler. Das Gerät ist doch nur wegen des displays interessant finde ich. Mit FHD find ich das dingen witzlos, gibt genug FHD ultrabooks.

Das interessante an dem Notebook ist die Größe. 13 Zoll im 11 Zoll Gehäuse bei 1,18kg gibt es sonst bei keinen anderen Hersteller. Und die QHD ist vom P/L-Verhältnis ziemlich unattraktiv, man zahlt 200€ drauf damit das Display glänzt, eine mMn nutzlose Touchfunktion hat und eine kürzere Batterielaufzeit besitzt.
#93
Registriert seit: 13.11.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 264
meine FHD Version kommt am 17.03. Bin schon sehr gespannt.
#94
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2534
Ok, verstehe. Ich nutze FHD unskaliert auf 11,6" und habe im Laden mal QHD+ unskaliert auf 13,3" genutzt. Mir hats Spaß gemacht, deshalb finde ich die glänzende (und somit auch schärfere als die matte) QHD+ Version wesentlich attraktiver. Zudem ist der Touchscreen auch ganz praktisch wenn man schnell mal Meldungen wegklicken will oder scrollen und Zoomen möchte.
#95
customavatars/avatar24941_1.gif
Registriert seit: 13.07.2005
tirol
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 457
qhd+ unskaliert bei 13"?? sportlich :D
Naja, gsd ist jetzt die FHD Variante verfügbar. Hab heute bestellt, 17.03 soll es da sein. Freu mich :)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Gaming-Notebooks im Schlankheits-Wahn: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-ZEPHYRUS/ASUS_ROG_ZEPHYRUS_GX501-TEASER

Die Zeit der protzig, dicken und optisch aggressiven Gaming-Notebooks ist endgültig vorbei. Mit NVIDIAs effizienten Max-Q-Grafikkarten werden entsprechende Geräte noch dünner, leichter und vor allem leiser, brauchen sich bei der Leistung aber trotzdem nicht vor den älteren Modellen zu... [mehr]

Huawei MateBook X im Test: Raumfahrt-Technik ist keine Patentlösung

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATEBOOK_X

Vor einem Jahr wagte Huawei mit dem MateBook den ersten Ausflug in die Welt der 2-in-1-Devices. Nun folgt mit dem MateBook X das erste reinrassige Notebook. Den Erfolg sollen gleich mehrere Besonderheiten garantieren, darunter der Einsatz einer Weltraum-Technik sowie ein Detail, auf das bislang... [mehr]

Microsoft Surface Laptop im Test: Stoff reicht nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_LAPTOP

Mit dem Surface Laptop feiert Microsoft gleich zwei Premieren. Nicht nur, dass man damit zum ersten Mal ein klassisches Notebook anbietet: Es ist auch der erste Rechner mit Windows 10 S. Doch was im Vorfeld für Neugierde sorgte, entpuppt sich im Test als durch und durch konservative... [mehr]

Aorus GTX 1070 Gaming Box im Test: Mal mehr, mal weniger Grafikpower fürs...

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/AORUS-GTX-1070-GAMING-BOX/GIGABYTE_AORUS_GTX_1070_GAMING_BOX_REVIEW-TEASER

Auch wenn der Durchbruch nicht so recht gelingen mag, findet sich Thunderbolt 3 inzwischen auch abseits der Apple-Welt in immer mehr Geräten. Das erlaubt nicht nur den Anschluss schneller, externer SSDs, sondern ermöglicht außerdem den Betrieb externer Grafikkarten. Damit lässt sich aus einem... [mehr]

Convertible im Lesertest: Testet das ASUS ZenBook Flip S

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ZENBOOK_FLIP_S_LESERTEST

Im Rahmen der Computex 2017 präsentierte ASUS im Juni mit dem ZenBook Flip S eines der weltweit dünnsten und leichtesten Convertible-Geräte mit Intel® Core™ i7 Prozessor und Windows 10. Während der kompakte 13,3-Zöller erst in diesen Tagen den deutschen Handel erreicht, werden zwei... [mehr]

Acer Aspire 5 im Test: Generationsübergreifender Allrounder

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_ASPIRE_5_TEST

Die Lücke zwischen Gaming-Notebooks und leichten Arbeitsgeräten ist riesig und bietet Platz für mobile Multimedia-PCs in zahlreichen Ausführungen. Mit dem Aspire 5 bietet Acer seit wenigen Wochen einen typischen Vertreter dieser Art an. Die Zahl der verfügbaren Konfigurationen zeigt dabei,... [mehr]