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Dell Precision M3800 - Mobile Workstation im Ultrabook-Format

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Dell 2013Bereits im Vorfeld des diesjährigen Technology Camp hatte Dell eine Neuvorstellung versprochen. Angesichts von Neil Hand, in erster Linie verantwortlich für das Tablet-Geschäft, als ranghöchstem Vertreter des Unternehmens vor Ort tendierten die Wetten deshalb wenig überraschend in Richtung eines weiteren kompakten und mobilen Begleiters.

Tatsächlich präsentierte Hand dann auch eine Mobile-Lösung, allerdings in einer so nicht erwarteten Form. Denn das Modell Precision M3800 ist kein Tablet, sondern eine mobile Workstation. Das besondere daran: Intels i7-Prozessor sowie NVIDIAs Quadro-Grafiklösung stecken in einem Gehäuse, das man so eher bei einem Ultrabook erwarten würde.

dell m3800 01

Das 15-Zoll-Notebook misst in der Dicke lediglich 18 mm und bringt nur 1,88 kg auf die Waage, soll sich in puncto Leistung aber nicht verstecken müssen. Im persönlichen Gespräch erklärte Hand, dass das flache Gehäuse die Leistung der beiden wichtigsten Komponenten nicht bremsen würde. Dabei stecken im M3800 je nach Konfiguration zusätzlich bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und zwei Massenspeicher - je einmal im mSATA- und 2,5-Zoll-Format. Den Wünschen der potentiellen Kunden will man aber nicht nur in Bezug auf die Systemleistung entgegenkommen, sondern auch beim Display. Verbaut werden hier zwei IPS-Panel, im Grundmodell mit 1.920 x 1.080 Pixeln, gegen Aufpreis mit 3.200 x 1.800 Pixeln; beide sind Multitouch-tauglich. Komplettiert wird die Ausstattung unter anderem von vier USB-Ports (3x USB 3.0), HDMI, einer beleuchteten Tastatur und einer ISV-Zertifizierung.

dell m3800 02

Besonders auf letzteres legt Dell viel Wert, Nutzern im professionellen Umfeld soll so eine hohe Software-Kompatibilität geboten werden. Verzichten muss man jedoch auf Thunderbolt, was angesichts der geplanten Einsatzbereiche überrascht. Denn gerade Apple bewirbt im typischen Workstation-Umfeld die Vorzüge des schnellen Intel-Übertragungsstandards. Dell hingegen bezeichnet die Technik als „noch nicht auf dem Markt angekommen“, statt dessen setzt man eher auf Cloud-Lösungen. Künftig werden immer mehr Aufgaben in der Cloud oder von den eigenen Servern übernommen, eine schnelle Netzwerkverbindung sei deshalb wichtiger, so Neil Hand. Die Frage, ob man dann nicht davon ausgehen müsse, dass man in einigen Jahren „Workstation-Tablets“ sehen werde, beantwortete er mit einem klaren „Ja“. Allerdings, so der Manager, rede man hier nicht von zwei oder drei Jahren, sondern einer längeren Phase des Übergangs.

Verfügbar sein soll das M3800 ab dem 14. November. Die Grundkonfiguration schlägt dann mit 1.799 US-Dollar zu Buche, inbegriffen sind dann eine 500 GB fassende HDD sowie eine NVIDIA Quadro K1100M mit 2 GB Grafikspeicher. Wer die Leistung nur in Maßen abruft, soll ganze Arbeitstage mit einer Akkuladung überstehen können. Den Angaben zufolge sind 10 Stunden erreichbar, neben dem Display eine weitere Parallele zu aktuellen Ultrabooks.

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 02.09.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3606
Find ich schon ;)
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3877
Da hat Dell sich ja ganz schön Zeit gelassen von der ersten Ankündigung (http://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/notebooks/27238-dell-precision-m3800-leichtes-workstationnotebook-mit-3200-x1800-pixeln.html) bis zur Vorstellung. Aber nach wie vor ein reizvolles Gerät - bin gespannt auf Tests der beiden Displays.
#4
Registriert seit: 05.01.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3332
Zitat
Künftig werden immer mehr Aufgaben in der Cloud oder von den eigenen Servern übernommen, eine schnelle Netzwerkverbindung sei deshalb wichtiger, so Neil Hand.

Wo er recht hat... Also nicht unbedingt mit der Cloud, aber der typische Einsatz-Ort von DELL-Workstations sind eher größere Unternehmen, die auf kabelgebundene Vernetzung setzen als auf arbeitsplatznahe (Speicher-)Techniken wie Thunderbolt. Das mag im Apple-Umfeld übrigens deutlich anders sein! Natürlich kann Thunderbolt auch mehr (z. B. Bildschirmanbindung), aber das hat sich abseits des Apple-Marktes noch nicht so durchgesetzt...
#5
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1923
Hätte in so einem Gerät schon eine SSD erwartet.. wahrscheinlich gegen Aufpreis dann.
#6
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2846
Hä ist doch ne mSATA SDD drin.
#7
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Registriert seit: 17.07.2001

Flottillenadmiral
Beiträge: 4736
Klingt schon sehr gut, nur mit voller Ausstattung wirds dann bestimmt auch richtig teuer!
#8
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 2038
Sieht gut aus. Aber es hat kein bisschen Optik mit dem MacBook Pro! Man labert doch ned so was, dass gleich alles so aussieht wie ein MacBook.
#9
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Registriert seit: 04.10.2007
Altötting
Kapitänleutnant
Beiträge: 1658
Zitat SkyL1nE;21315376
Sieht gut aus. Aber es hat kein bisschen Optik mit dem MacBook Pro! Man labert doch ned so was, dass gleich alles so aussieht wie ein MacBook.


Und selbst wenn es so aussehen würde. Das wäre doch toll, denn das Macbook Design ist unschlagbar. Das Razer Blade hat ja auch sehr viel Ähnlichkeit und dann auch noch in schwarz - Wunderschön!
Dieses "ahhh... der hat Das und das Kopiert" nervt einfach nur. Bei den Smartphones ist es ganz das gleiche. Anstelle dass man sich über Weiterentwicklungen freut wird erstmal geschrieen und versucht alles schlecht zu machen. Jeder erwartet dass jeder Hersteller das Rad neu erfindet.
Was das Design des MBP betrifft so ist dieses sehr schick und es wundert mich nicht wenn sich andere Hersteller daran orientieren.
Im Grunde ist die Optik bei einer Workstation zwar wohl nicht der Kaufgrund sondern eher das was drin steckt aber das Auge isst nunmal mit.
#10
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3519
Zitat confusion;21311956
überhaupt keine optische Ähnlichkeit zum Macbook :fresse:


Muss man aber schon sehr deutlich gucken um die Form eines Macbook Airs zu erkennen ;)
#11
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Registriert seit: 18.03.2010

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Wird es trotz des XPS-15-Tests davon einen Test geben?
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