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Dell verschont Kunden von vorinstallierter Software

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dellDell hat in diesen Tagen eine neue Serie von Laptops veröffentlicht, die Kunden erstmals von sogenannter "Bloatware", d.h. vorinstallierter Software auf Fertig-Computern, verschonen soll. Leider schlägt sich dies bislang nur auf die Vostro-Serie für Unternehmen nieder. Diese können bei der Konfiguration ihres Notebooks auswählen, welche Software vorinstalliert werden darf und welche nicht gewünscht wird. Durch diese Software wird im schlimmsten Fall Speicherplatz und Systemperformance vergeudet, meist wird der Nutzer aber auch durch Pop-Ups oder sonstige Werbung von der Arbeit abgehalten. Da die vorinstallierte Software meist nur als Testversion vorliegt, können Unternehmen im Allgemeinen darauf verzichten. Die aktualisierte Vostro-Serie ist ab sofort und auch für Privatkunden, dann jedoch mit besagter "Bloatware", erhältlich.

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Kommentare (20)

#11
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Beiträge: 203
@B.XP

Ja, mit XP geht, meinte eigentlich ohne OS, was bei Dell nicht geht. Denn was ist z.B. wenn man in einer Firma schon entsprechenden OS-Lizenzen hat? Bei uns ist das der Fall und wir bezahlen unnötig weitere Lizenzen, die auch noch Produktgebunden sind. Und was ist wenn man gar kein Windows einsetzen möchte, wie das teilweise auch bei uns der Fall ist?


Aber irgendwie verstehe ich deinen Beitrag nicht. Natürlich ist es gut, wenn man von Bloatware verschont wird. Dennoch ist diese Denkweise falsch. Man muss sich diesen Satz mal durch den Kopf gehen lassen:

Zitat mRAC [HWLUXX];11751400
... die Kunden erstmals von sogenannter "Bloatware", ..., verschonen soll.


Erstens ist es nicht neu und zweitens wieso wird Bloatware überhaupt installiert? Man kauft einen Rechner mit OS und keinen Rechner mit OS und Werbung. Man stelle sich das mal anders vor: ein Hersteller wirbt damit als Neuerung nun seine Notebook auch mit Bloatware auszuliefern, zum Vorteil der Kunden natürlich.
So gesehen erscheint diese ganze Meldung einfach nur lachhaft und sieht für mich wie eine geschickt plazierte Werbung der Marketing Experten von Dell aus. Aber diese lachhafte Strategie kommt ja offensichtlich gut an.

IMHO sollte man dies den Leuten von Dell ordentlich um die Ohren hauen anstatt es hier als tolle und lange erwartete Neuerung zu platzieren.
#12
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Fregattenkapitän
Beiträge: 3022
Zitat Specializer;11762984


IMHO sollte man dies den Leuten von Dell ordentlich um die Ohren hauen


Als Gegenstand wären die grottigen SXPS Notebooks gut geeignet :fresse:
#13
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Vizeadmiral
Beiträge: 6198
Zitat Specializer;11762984
@B.XP

Ja, mit XP geht, meinte eigentlich ohne OS, was bei Dell nicht geht. Denn was ist z.B. wenn man in einer Firma schon entsprechenden OS-Lizenzen hat? Bei uns ist das der Fall und wir bezahlen unnötig weitere Lizenzen, die auch noch Produktgebunden sind. Und was ist wenn man gar kein Windows einsetzen möchte, wie das teilweise auch bei uns der Fall ist?

Das kann Dell nicht...Dell verkauft PCs als Ganzes, und muss dafür mit jedem Produkt gewisse Tests fahren - und zu dem gehören auch Einstellungen die aus dem Betriebssystem kommen. DH. Dell DARF dir kein Gerät verkaufen was diese Kriterien auf einmal nicht mehr erfüllt mit denen es zugelassen ist.
#14
Registriert seit: 17.10.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 203
Zitat B.XP;11768154
... Einstellungen die aus dem Betriebssystem kommen


Häää???

Entweder die Hardware ist für XP, Vista o.a. Spezifiziert oder nicht. Auch ein Dell Rechner besteht nur aus Standardkomponenten, für die es auch Spezifikationen gibt. Entweder man hält sich dran und man testet die Hardware und Produktionsprozesse entsprechend oder man gibt sich hier weniger Mühe, wie manch andere Hersteller.
Warum daraus jetzt folgt, dass man die Hardware nur mit einer Windows Lizenz verkaufen DARF ist mir schleierhaft. Zudem beantwortet das nicht meine Frage, was man macht, wenn man bereits Windows Lizenzen hat und man diese Lizenzen auch nicht veräussern kann?

Nimms mir nicht übel, aber die Dell Anhänger verhalten sich manchmal wie die Apple Fan-Boys, die auch den grössten Unsinn zu rechtfertigen versuchen.
#15
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Beiträge: 6198
Öhm...ich hab nur mal mit dem bereich zu tun gehabt, deswegen weiß ich da bescheid. Allerdings nicht mit dem von Dell. Um jetzt z.B. einen PC mit EnergyStar-Logo verkaufen zu dürfen spielt das Betriebssystem eine elementare Rolle, weil es beispelsweise die Schaltzeiten bestimmt. Das ist der einzige Grund, warum es diese mitgelieferten Energieprofile der Hersteller gibt.
Es könnte natürlich auch Linux sein ... ;)
Wenn da irgendwelche Daten mit denen man das Gerät verkauft nicht in Serie eingehalten werden, kann der Hersteller verklagt werden - auch von der Konkurrenz ;)

Mit Lizenzhandel kenn ich mich nicht 100%ig aus. Aber wenn man rechtlich gesehen Lizenzen an ein Gerät binden kann, müsste bei der Entsorgung des Geräts die Lizenz mit drauf gehen. Ergo kannst du dir so keine "freien Lizenzen" besorgen. Volumenlizenzen sind wieder so ein Thema....ich glaub aber dass Großkunden da auch ihre "Spezialwünsche" erfüllt bekommen, z.B. Vorinstallation mit Volumenlizenz des Kunden.
#16
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Leutnant zur See
Beiträge: 1132
Wenn das der Fall sein sollte, sollte sich Dell, immerhin einer der größten PC-Anbieter (glaube sogar der größte) mal ordentliche Lizenzverträge aushandeln, HP und andere würden da sicher mitziehen und dann könnne die mal sehen, wer die Verhandlungsmachjt hat, denn ich glaube es kann sich kein Hardwarehersteller leisten, einen Zulieferervertrag mit Dell zu verlieren.
#17
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Beiträge: 6198
Ich glaub du verstehst mich nicht ganz: Bei Großkunden geht das Bestellverfahren etwas anderes, nämlich über Ausschreibungen. Und darauf bewerben sich dann DELL, FSC/FTS, HP usw. Wenn in der Ausschreibung steht: "wir wollen unsere eigenen Lizenzen benutzen" dann wird das auch ganze entsprechend angepasst. Ich hab in der Arbeit bislang kein einziges firmeneigenes Notebook mit Windows-Aufkleber gesehen...!
Wenn das aber eine Firma mit insgesamt 100 Rechnern ist, gilt die kaum als "Großkunde", und muss sich nach dem Angebot richten.
#18
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Registriert seit: 18.04.2006
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4753
Zitat B.XP;11768154
Das kann Dell nicht...Dell verkauft PCs als Ganzes, und muss dafür mit jedem Produkt gewisse Tests fahren - und zu dem gehören auch Einstellungen die aus dem Betriebssystem kommen. DH. Dell DARF dir kein Gerät verkaufen was diese Kriterien auf einmal nicht mehr erfüllt mit denen es zugelassen ist.


man findet aber auch immer wieder Notebooks ohne Betriebsystem. gut one und co sind jetzt nicht wirklich mit dell vergleichbar aber daran sieht man, dass man schon PCs ohne Bs verkaufen kann;)
#19
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Registriert seit: 06.07.2006
Bayern
Vizeadmiral
Beiträge: 6198
Zitat Wolf7;11780542
man findet aber auch immer wieder Notebooks ohne Betriebsystem. gut one und co sind jetzt nicht wirklich mit dell vergleichbar aber daran sieht man, dass man schon PCs ohne Bs verkaufen kann;)


One verkauft dir aber vermutlich auch kein Notebook als ganzes, sondern Barebone+CPU+RAM+Betriebssystem+wasimmersonstnoch...dH. du kaufst im Prinzip nur die Komponenten+Zusammenbau, für deren Qualität haftet dann direkt der Hersteller der Komponente. One gibt ja auch keine Garantie...
#20
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Registriert seit: 18.04.2006
Braunschweig
Flottillenadmiral
Beiträge: 4753
aber schenker z.b gibt garantie;)
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