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AMD bringt Hybrid-Grafik jetzt auch für Intel-Notebooks

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Noch immer ist die Akku-Laufzeit bei Notebooks ein großes Manko. Häufig halten Geräte nur zwei bis drei Stunden ohne Strom aus der Steckdose aus. Aus diesem Grund sind Stromsparmaßnahmen und eine geringe Leistungsaufnahme trotz steigender Performance wichtiger denn je. Mit ihren Hybrid-Techniken konnten AMD und NVIDIA bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung machen. Sobald keine Leistung für 3D-Anwendungen benötigt wird, schaltet sich die diskrete Grafikeinheit ab und gibt die Aufgaben an die integrierte Einheit, welche deutlich sparsamer ihren Dienst verrichtet, ab. Auch ist es möglich beide 3D-Beschleuniger zusammenarbeiten zu lassen, um die Berechnungen sogar noch zu beschleunigen. Bei AMD gab es diese Technik bislang nur im Desktop-Bereich und für AMD-Notebook-Plattformen. Käufer, welche eine mobile Intel-Lösung einsetzen wollten, gingen leer aus. Wie die Kollegen von X-bit Labs jetzt herausfanden, soll dieser Stromsparmechanismus auf Centrino-2-Notebooks bereits funktionieren.Hierfür sollte unter der Haube allerdings ein GS45- oder GM45-Chipsatz mit einer diskreten Grafikkarte aus der AMD-Radeon-Mobility-HD-3600-Serie werkeln. Mit Sicherheit wird dieses Feature auch mit der kommenden HD-4000-Reihe zusammenarbeiten. Auch wenn keine weitere, besondere Hardware benötigt wird und man lediglich das BIOS anpassen muss, sollte das Notebook darauf ausgelegt sein. Zudem scheint Windows Vista unumgänglich zu sein. Dafür funktioniert die Umstellung aber ohne Neustart. Warum AMD bislang kein Wort darüber verloren hat, bleibt weiterhin fraglich. Ebenso wie der Release-Termin erster entsprechender Laptops.


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