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Apple-Keynote: Updates aller MacBooks und ein neues Cinema Display

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Schon über zwei Stunden im Voraus hat Apple die weltweiten Stores abgeschaltet, um die heutigen Neuerungen des Events "The spotlight turns to notebooks", das ab 19 Uhr im Apple-Headquarter am Infinite Loop stattfand, einzupflegen. Nachdem es wochenlang Gerüchte und angebliche Bilder zum neuen MacBook Pro gab (wir berichteten, 2) und sogar spekuliert wurde, ob Apple in den LCD-Markt eingreift, hat Steve Jobs in einer obligatorischen Keynote bekannt gegeben, was den Anwender in nächster Zeit erwarten wird. So wurden die Erwartungen, dass es neue MacBooks und MacBook Pros gibt, erfüllt. Doch nicht nur das, auch ein neues 24-Zoll-Cinema-Display hat den Weg in das Produktportfolio gefunden. Gerüchte um einen Einstieg in den LCD-Markt konnten nicht bestätigt werden. Alle Neuerungen im Detail, mit Produktfotos und Spezifikationen, gibt es wie immer im Read More.Die Keynote in der Zusammenfassung:
Die ersten Minuten des Events glichen einer Anti-Windows Kampagne. So erklärt Apple COO Tim Cook, warum Apple-Computer und Mac OS X in den letzten Monaten so erfolgreich waren: Grund dafür sei die Kompatibilität zu Windows, womit der Hauptgrund gegen Apple-Computer weggefallen sei. Ebenfalls spricht er davon, dass Windows Vista vielen Menschen das Switchen erleichtert hätte und auch Apple-Store-Neueröffnungen weltweit dazu beigetragen hätten. Weiterhin zeigt er Get-A-Mac Clips und stellt Microsofts Betriebssystem in den Schatten von OS X Leopard.

Nachdem die Lobeshymne auf Apples Betriebssystem vorbei ist, wird zum Hauptthema an diesem Abend gewechselt: Notebooks. Durch das MacBook Air habe man bei den Fertigungstechniken dazugelernt. Nun nimmt man nicht mehr ein Stück Aluminium und fügt Teile hinzu, sondern nimmt ein Stück und entfernt Teile - dadurch sei eine höhere Stabilität erreichbar. Dies soll nun auch bei neuen Modellen der MacBooks eingesetzt werden.

Ein weiteres Novum: Der NVIDIA-GeForce-9400M - ein Chipsatz mit integrierter Grafik, die theoretisch fünf Mal schneller ist, als die aktuelle Intel-Grafik - in der Praxis erreicht der Chip die 3- bis 8-fache Geschwindigkeit und ist damit ungefähr halb so schnell wie die aktuelle 8600M GT im MacBook Pro. Schon darauf spekuliert, stellt Jobs das Glas Trackpad vor, welches durch Multi-Touch, 4-Finger-Gesten und eine 39 Prozent größere "Tracking-Area" auffällt. Mit zwei Fingern kann man wie gewohnt Bilder zoomen und drehen, drei Finger dienen dazu, in der Fotobibliothek zwischen Fotos hin und her zu wechseln und vier Finger können für Exposé genutzt werden. Nach dieser Vorstellung einzelner Neuerungen vereint Jobs dies in "dem neuen MacBook Pro". Ebenfalls erneuert werden MacBook und MacBook Air, sowie die Cinema Displays. Fixgröße ist hier 24 Zoll, der Preis liegt bei 849 Euro.

Das MacBook Air bekommt den 9400M-Chipsatz, wie nun alle Notebooks aus Apples Produktlinie. Die Festplatte wird auf 120 Gigabyte vergrößert, als Option gibt es eine 128 Gigabyte fassende SSD. Ebenfalls an Bord: ein Mini Display Port. Anfang November sollen die ersten neuen MacBook-Air-Versionen erscheinen. Genauere Informationen zum MacBook und MacBook Pro können den untenstehenden Zusammenfassungen entnommen werden.

Zuletzt widmet sich Steve Jobs einer Q&A-Runde. Dabei herausgekommen ist, dass Apple kein HDMI verbaut, weil es das 30-Zoll-Display nicht ansprechen kann. Und auf die Frage, wieso kein Blu-ray verbaut wurde, antwortet er, dass es zwar toll zum Filme schauen wäre, aber die Lizensierung komplex ist - wenn es an der Zeit ist, wird auch Apple auf Blu-ray umsteigen. Ebenfalls geupdated wird das 17-Zoll-MacBook Pro (nur technisch, optisch bleibt alles beim Alten) und Jobs ist sich sicher, auch wenn der Unterschied zwischen MacBook und MacBook Pro geringer geworden ist, jene die die Pro-Version benötigen, werden sie auch kaufen. Eine Antwort, die wohl viele Apple-Jünger abschrecken wird, ist, dass es ausschließlich Glas-Displays geben wird - begründet wird dies durch die Mobilität, denn ein Notebook kann man frei positionieren, wodurch ein Glossy-Display kein Nachteil sei. Weiterhin ist man bemüht, so Steve Jobs, grüner zu werden und der Umwelt einen Gefallen zu tun, weshalb es nun bei allen Neuvorstellungen einen neuen Unterpunkt "Umweltschutz" auf der Detailseite gibt.

MacBook - Alle Neuerungen auf einen Blick:

Das MacBook wird nur teils geupdatet, so wird es weiterhin das weiße MacBook im Plastikgewand geben, welches jetzt anstatt 1099 nur 999 US-Dollar kosten soll. Darauf aufbauend gibt es zwei Varianten eines neuen MacBooks. Beide beinhalten einen Aluminium-Boden, wie es das MacBook Air und die neuen MacBook Pros schon haben. Ebenfalls findet man hier LED-Displays, den Next-Gen 9400M-Chipsatz, ein Multitouch-Trackpad und einen Display-Port-Connector. Wie schon angekündigt, setzt Apple auch hier auf Vier-Finger-Gesten. Mit rund fünf Stunden Batterielaufzeit ist das MacBook sehr ausdauerfähig. 2,4 Zentimeter Bauhöhe und ein Gewicht von rund 2 Kilogramm machen das kleine Notebook gut transportabel. Für 1199 Euro erhält man das erste, im neuen Design gehaltene MacBook mit 2 GHz Core 2 Duo, 2 Gigabyte an DDR3-Speicher, 160-Gigabyte-Festplatte, dem neuen Chipsatz und einem Superdrive. Für 300 Euro mehr gibt es einen Speedbump auf 2,4 Ghz, eine 90 Gigabyte größere Festplatte und eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur. Ab sofort sind die Modelle mit einer Lieferzeit von rund 7 Werktagen in Apples Webstore verfügbar. Weitere Informationen gibt es direkt bei Apple.



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Macbook Pro - Apple veränderte einiges:

Auch das MacBook Pro erhielt ein neues Styling, welches dem des kleinen Bruders gleicht. Ebenfalls wird das Notebook aus einem Aluminiumrahmen gefertigt und besitzt LED-Hintergrundbeleuchtung, welche bis zu 30 Prozent stärker sein soll. Ein Glas-Multitouchpad für Vier-Finger-Gesten ist eben so eingebaut, wie der neue 9400M-Chipsatz. Im Gegensatz zum MacBook hat das MacBook Pro jedoch noch einen zweiten Grafikchip, den 9600M GT, der bei Bedarf hinzugeschaltet werden kann. Dadurch verkürzt sich die Batterielaufzeit jedoch von fünf auf vier Stunden, so Apple. Ebenfalls 2,4 Zentimeter dick, dafür aber 500 Gramm schwerer ist das 15,4-Zoll-Notebook. Das kleinste Modell fängt bei 1799 Euro an und hat eine 2,4-GHz-CPU, 2-GB-DDR3-RAM, die Hybrid-Grafik und eine 250 Gigabyte fassende Festplatte eingebaut. Für 450 Euro mehr bekommt man lediglich eine Speicherverdopplung auf 4 Gigabyte, eine größere Festplatte, mehr Grafikspeicher und eine schnellere CPU (2,53 Ghz). Alle Anschlüsse liegen nun auf einer Seite: Magsafe, Gigabit-Ethernet, FW800, zwei USB-Ports, MiniDisplay-Port, Audio In und Out, ExpressCard 34 und einen Batterieindikator. Das aktuelle 17-Zoll-Modell wird im Design nicht verändert, beinhaltet aber für 2499 Euro 4-Gigabyte-Arbeitsspeicher, 320-Gigabyte-Festplattenspeicher und die 8600M-GT-Grafikkarte. Ab sofort sind die Modelle mit einer Lieferzeit von rund 7 Werktagen verfügbar. Weitere Informationen gibt es direkt bei Apple.



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Nicht ganz unerwartet: Neues Cinema Display

Die im Voraus getroffenen Spekulationen stimmten also. Apple hat nach dem letzten Update der Displays am 4. April 2007 nun endlich ein neues Modell vorgestellt. Mit einer Bilddiagonale von 24 Zoll und einer Auflösung von 1920x1200 passt es genau in den aktuellen Trend. Besonderheiten an diesem Display sind zum einen das LED-Backlight, aber auch die Anschlüsse: Magsafe, USB und Minidisplay-Port sorgen für einen perfekten Anschluss an ein Apple-Notebook. Wie eine Dockingstation kann der Bildschirm dann das Notebook zum Desktop-Arbeitsplatz machen, indem er die iSight und das Mikrofon ersetzt, Lautsprecher und einen 3-Port-USB-Hub bereitstellt. Für 849 Euro kommt der neue Monitor schon bald in den Handel. Weitere Informationen gibt es direkt bei Apple.



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