> > > > Lesertest zum Enermax Platimax D.F. 500W: Das sind die Testergebnisse

Lesertest zum Enermax Platimax D.F. 500W: Das sind die Testergebnisse

Veröffentlicht am: von

enermax lesertestUnser Lesertest zum Enermax Platimax D.F. 500W liegt zwar schon einige Wochen zurück, dennoch wollen wir noch auf die Testergebnisse von "v3nom", "StylusDark" und "keiner99" näher eingehen und diese einmal für unsere Leser und Community-Mitglieder zusammenfassen. Wie sich der Stromspender in den User-Reviews geschlagen hat, erfährt man in diesem Beitrag. 

Das Enermax-Netzteil zeigt sich auf dem Papier dank 80Plus-Platinum-Zertifikat nicht nur besonders effizient, sondern soll obendrein selbst unter Volllast angenehm leise seinen Dienst verrichten. Enermax setzt hier auf seinen neuen 13,9 cm großen Twister-Bearing-Lüfter, der bei einer Auslastung von bis zu 80 % mit einer konstanten Drehzahl von 550 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Erst bei stärkerer Belastung dreht der Lüfter auf bis zu 1.000 RPM auf. Enermax verspricht dann mit gerade einmal 13,5 dB(A) einen flüsterleisen Betrieb. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann, galt es von den drei Testern herauszufinden. Eine weitere Besonderheit der Lüfter ist die sogenannte DFR-Technologie. Sie lässt den Lüfter nach dem Start für zehn Sekunden entgegengesetzt rotieren, um sie von angesetztem Staub zu befreien, der nach der Rückkehr zum Normalbetrieb direkt aus dem Gehäuse geblasen wird.

Ansonsten leistet das Enermax Platimax D.F. 500W wie bereits erwähnt 500 W und setzt auf eine einzige 12-V-Leitung mit einer Leistung von 41 Ampere. Die kleineren 3,3- und 5,0-V-Schienen bringen es hingegen auf 16 bzw. 15 Ampere. Um das Kabelmanagement im PC-Gehäuse zu vereinfachen, ist das Enermax-Netzteil vollmodular gehalten, womit nur noch die tatsächlich benötigten Kabel im System hängen. Um die Montage zu vereinfachen, wurde das CPU-Stromkabel auf 70 cm erweitert, alle Kabel sind gesleevet, um so perfekten Schutz und hohe Flexibilität beim Einbau zu gewährleisten. Mit dabei sind vier 6+2-PCI-Express-Stromstecker für leistungsstarke SLI- und CrossFire-Systeme, acht SATA-Stecker und vier 4-Pin-Molex-Stecker. Natürlich sind auch die notwendigen Stromstecker für Mainboard und Prozessor, aber auch für ein älteres Floppy-Laufwerk mit dabei.

Das Enermax Platimax D.F. 500W wird in unserem Preisvergleich derzeit ab rund 120 Euro angeboten. Drei unserer Leser durften das Netzteil bei sich zu Hause ausführlich auf den Prüfstand stellen und nach einem ausführlichen Testbericht bei uns im Forum als kleiens Dankeschön natürlich auch behalten. Wir haben uns die Testergebnisse der drei Hardwareluxx-Leser nun angesehen und zusammengefasst. 

Das sind die Testergebnisse

Eines vorne weg: Das Enermax Platimax D.F. 500W kam bei allen drei Hardwareluxx-Lesern sehr gut weg, vereinzelt haben die Testergebnisse die Tester sogar überrascht. Dies ist dem ATX-Netzteil unter anderem bei der Lautstärke, aber auch bei der Energieeffizienz gelungen. Bei "v3nom" arbeitet der Lüfter im Leerlauf mit etwa 550 Umdrehungen pro Minute und war damit kaum aus dem geschlossenen Gehäuse herauszuhören. Unter Volllast erhöhte die Kühlung ihre Leistung auf ca. 650 RPM, was der Tester ebenfalls als sehr leise befand. "keiner99" kommt sogar zu dem Ergebnis, dass das Netzteil zumindest im Leerlauf mit seinem älteren Dark-Power-Pro-Netzteil von be quiet! mithalten kann, unter Last allerdings doch etwas lauter wird.

"StylusDark" merkt an, dass der 140-mm-Lüfter in regelmäßigen Abständen kurz klackert – mit der Zeit wurden die nervigen Störgeräusche allerdings weniger. Von der Dust-Free-Technologie, bei der sich der Lüfter nach dem Start für etwa zehn Sekunden in die entgegengesetzte Richtung dreht, um Staubablagerungen vorzubeugen, ist der Tester allerdings enttäuscht. Er glaubt, dass der erzeugte Luftstrom nicht ausreicht, um etwaigen Staub von den Rotorblättern zu entfernen. Das muss erst ein Langzeittest beweisen, wie er anmerkt.

"v3nom" gefällt das modulare Kabelmanagement, welches den Umbau für ihn erleichterte, da er seine Wasserkühlung nicht erst ausbauen musste, wie dies noch bei anderen Testnetzteilen der Fall war. Seiner Meinung nach bietet das Platimax D.F. 500W von Enermax für den aufgerufenen Preis in Höhe von 120 Euro einen angemessen und sehr guten Lieferumfang. Verbesserungspotential aber sieht er bei der Kühlung und wünscht sich einen semi-passiven Betrieb, bei welchem sich der Lüfter bei geringer Last und Temperatur komplett abschaltet.

Bei "keiner99" schlägt sich das Enermax-Netzteil in Sachen Effienz sehr gut. Die Leistungsaufnahme liegt teils deutlich unter den beiden anderen Netzteilen von be quiet! und Cougar, welche er zum Vergleich herangezogen hat. Zu einem ähnlichen Fazit ist auch "StylusDark" gekommen. Er spart im Spielebetrieb gegenüber seinem alten Netzteil nun rund 40 W Leistungsaufnahme ein. "Enermax hat es geschafft, seine Netzteilserie konsequent zu verbessern. Hier als eine absolute Kaufempfehlung.", schreibt er. 

Wir bedanken uns für die ausführlichen User-Reviews!

 

Zu den Leserreviews:

Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 11. September 2016
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 14. September 2016
  • Testzeitraum bis 16. Oktober 2016

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und von Enermax sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behalten sich die Hersteller vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum

Social Links

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar132552_1.gif
Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1527
Das DF hat zum DPP11 auf jeden Fall einen Vorteil, wenn man das Netzteil als zusätzlichen Gehäuselüfter benutzt.
Das DPP11 dreht einfach viel zu langsam, sodass da kaum Luft bewegt wird.
Und wenn man es, wie ich, versucht manuell zu regeln, dann wird der ach so leise Silent Wings 3 da drin, bei ähnlichen Drehzahlen wie der im DF, plötzlich zum Brummkreisel.
Wenn ich mal wieder Lust habe den ganzen Mist umzubauen, dann wird mein DPP11 gegen ein DF ersetzt werden.
#2
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1957
Diese "Dust Free" Technik find ich noch immer völlig sinnfrei.
Sofern man das Netzteil nicht mit dem Lüfter Richtung Gehäuseboden verbaut (wo eh Staubfilter installiert sein sollten), dient die Sache nur dazu, evtl. am Lüfter angesammelten Staub nur wieder im Gehäuse zu verteilen, wo er dann eben wieder vom NT Lüfter (oder anderen Lüftern) angesaugt wird.
Der Staub zirkuliert also lediglich im Gehäuse umher, statt sich festzusetzen und von dort dann per regelmäßiger Wartung einfach entfernt werden zu können.

Die ganze Sache mag ja in größeren Dimensionen durchaus sinnvoll sein.
Bspw. bei Baumaschinen, deren Belüftung durch viel Dreck schnell zugesetzt ist und deren Reinigung viel Zeit- und Arbeitsaufwand bedeutet.

Aber in einem PC ist das Ganze doch eher nur Marketing Unsinn.
#3
customavatars/avatar264034_1.gif
Registriert seit: 13.12.2016
Hessen
Matrose
Beiträge: 3
Ich finde es einfach unnötig. Gründe muss man nicht mal nennnen
#4
customavatars/avatar179451_1.gif
Registriert seit: 09.09.2012
Österreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1353
Leider wurde hier nicht erwähnt, dass mein Netzteil nach ca. 2 Wochen den Geist aufgegeben hat und dies anscheinend öfter vorkommt..
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!