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Spotify 1.0.42 soll SSDs nicht mehr außergewöhnlich hoch belasten

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spotify 2013Bereits seit einigen Tagen wird berichtet, dass Spotify eine SSD außergewöhnlich hoch belastet. Das Streaming-Programm soll über den Tag hinweg mehrere Gigabyte an Daten auf die SSD schreiben. Pro Song soll die eigene SSD mit bis zu 300 MB beschrieben werden, obwohl ein Titel meist nur wenige Megabyte groß ist. Da die Speicherzellen der SSDs nur eine begrenzte Schreibleistung erreichen können, kann dies schnell zu einem Problem für den Nutzer werden. Wird über viele Monate hinweg ständig Musik über Spotify konsumiert, schreibt das Programm eine riesige Datenmenge auf die SSD und verkürzt damit die Lebenserwartung des Laufwerks massiv.

Spotify ist dieses Problem bereits seit Monaten bekannt, hatte jedoch in der Vergangenheit nicht auf den Bericht im eigenen Support-Forum reagiert. Nachdem jedoch nun die Kritik immer lauter wurde, hat der Streaming-Anbieter ein Update veröffentlicht und mit der Version 1.0.42 nachgebessert. Das Problem soll mit der neusten Version nicht mehr bestehen. Zwar schreibe Spotify auch weiterhin Daten auf die SSD, die Datenmenge soll allerdings deutlich geringer ausfallen als vor dem Update. Genau Zahlen stehen an dieser Stelle noch nicht bereit.

spotifyDa der Anbieter allerdings noch nicht alle Update-Server auf den neusten Stand gebracht hat, müssen sich die Nutzer bis zur Freigabe des Updates eventuell noch ein paar Tage gedulden. Spätestens in einigen Tagen sollte das Update auf Version 1.0.42 für alle Nutzer freigegeben werden. Dieses sollte beim Einsatz einer SSD auch sofort installiert werden, um das eigene Laufwerk zu schonen und damit die Lebenserwartung wieder auf ein normales Niveau zu bringen.

Den genauen Grund, weshalb das Programm eine so große Datenmenge auf die SSD geschrieben hat, gab Spotify nicht an. Ebenfalls bleibt unbekannt, wie Spotify das Problem in den Griff bekommen hat.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4619
Das würde wahrscheinlich ein Stück weit mein Schreibvolumen erklären :). Ich fände es aber komisch, dass temporäre Daten statt im Arbeitsspeicher, auf der SSD/Festplatte landen. Das habe ich mich beim Firefox- Cache auch schon gefragt, den ich jedesmal erst wieder auf 0 setzen muss.
Ich finde, man sollte endlich mal wieder umdenken. Der PC ist eigentlich so konstruiert, dass man Auslagerung etc. nicht haben möchte. Die Leistung verringert sich, PCs werden träge und der Nutzer wird nicht mal darüber informiert, dass sein Arbeitsspeicher für die Anwendung nicht mehr ausreichend ist.

Es ist aber schön, zu sehen, dass das Update für die Linuxversion schon länger freigegeben ist, sodass ich es schon hatte:
[CODE]
# apt search spotify-client
Sortierung... Fertig
Volltextsuche... Fertig
spotify-client/stable,now 1:1.0.42.151.g19de0aa6-74 amd64 [installiert]
Spotify streaming music client
[/CODE]
#2
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 255
Ich kann für alle Windows Nutzer nur Fidelify empfehlen, wenn man einen minimalistischen Client sucht, der ohne das ganze Social Gedöns auskommt und auch noch Wasapi und Asio Support bietet. Da gab es auch keine Auffälligkeiten bei der Schreibbelastung.
#3
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Registriert seit: 07.07.2007

Obergefreiter
Beiträge: 93
Zitat SamSerious;25073794
Ich kann für alle Windows Nutzer nur Fidelify empfehlen, wenn man einen minimalistischen Client sucht, der ohne das ganze Social Gedöns auskommt und auch noch Wasapi und Asio Support bietet. Da gab es auch keine Auffälligkeiten bei der Schreibbelastung.


Danke für die Info!
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