Die University of Washington stellte in diesen Tagen einen Prototypen von Kontaktlinsen vor, die ein virtuelles Display enthalten sollen. So soll es erstmals geglückt sein, eine Fusionierung zwischen der starren Elektronik und dem flexiblen, biologisch Verträglichen Kontaktlinsenmaterial herzustellen. Laut den Erfindern soll diese Kontaktlinse den Alltag erleichtern bzw. verschönern, in dem sie z.B. als Sehilfe für Mediziner oder zur Anzeige von Fahrzeugdaten dient oder aber auch in der Unterhaltungsindustrie ihren Platz einnimmt. Babak Parviz, Erfinder und Mitentwickler dieser Linse, glaubt, dass es ein Schritt in die richtige Richtung sei und man eigentlich nur die Technik zur Verfügung stellen wolle, die Anwendungsgebiete würden sich dann von ganz allein ergeben. Ebenfalls betonte er, dass das Bild der Linse sich über das der Realität legen würde. Von diesem Prototyp bis zur massentauglichen Linse dauert es aber noch eine ganze Weile, so die Entwickler. Viele Dinge müssten noch implementiert werden, wie z.B. die drathlose Kommunikation mit anderen, außenstehenden Geräten.