lg 34uc98 3LG hat auf der CES sein neuestes Curved-34-Zoll-Display vorgestellt, den 34UC98-W. Wie es bei 34-Zöllern üblich ist, bietet auch LGs Neuzugang eine Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten, was zu viel Platz auf dem Desktop führt und in Kombination mit der geschwungenen Oberfläche (LG gibt einen Radius von 3,8 m an) dafür sorgt, dass sich der Nutzer beim Spielen direkt in das Geschehen hineinversetzt fühlt.

LG setzt auf ein IPS-Panel, das eine Blickwinkelabdeckung  von 178° aufweisen soll und eine 99 prozentige Abdeckung des RGB-Farbraums bietet. Die interne Farbverarbeitung erfolgt mit 10 Bit, was in einer größeren Präzision bei der Farbdarstellung resultiert. LG gibt an, dass der Monitor ab Werk kalibriert zum Kunden kommt, ein Colorimeter sollte mit etwas Glück also nur in seltenen Fällen nötig sein. Der Kontrastumfang wird mit 1.000:1 angegeben, während die maximale Helligkeit laut Hersteller bei 300 cd/m² liegen soll. Das neueste LG-Display unterstützt FreeSync in einem Spektrum von 48 bis 75 Hz.

Anschlussseitig setzt der LG beim 34UC98-W auf zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse, sodass es problemlos möglich ist, den Monitor in einer Daisy-Chain mit weiteren Geräten zu betreiben. Darüber hinaus gibt es zwei USB-3.0-Anschlüsse, zwei HDMI-Ports und einen ausgewachsenen DisplayPort. Das Netzteil wird extern ausgeführt. Die USB-Anschlüsse besitzen zudem eine Schnellladefunktion für Smartphones.  LG verbaut die Anschlüsse allerdings nicht gewinkelt auf der Rückseite, was zwar rein optisch zu einem flacheren Gehäuse führt, dafür eine saubere Verkabelung erschwert.

Das Gehäuse besitzt einen neuen, geschwungenen Standfuß aus gebürstetem Aluminium, was dem 34-Zöller eine schicke Optik verleiht. Gleichzeitig hat LG eine Höhenverstellung integriert. Bei der Rückseite setzt LG auf eine weiße Glossy-Oberfläche. Die Steuerung erfolgt wie zuletzt üblich über einen kleinen Joystick, der auf der zentral auf der Unterseite des Rahmens verbaut wurde.

Der LG 34UC98-W wird vermutlich 1.100 Euro kosten, ein Verfügbarkeitsdatum steht noch nicht fest.