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VIA überarbeitet Mini-ITX: nun in der Version 2.0

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VIA ist der oft vergessene dritte x86-Prozessorhersteller und das Unternehmen hat sich, Mangels Leistung um mit Intel und AMD mithalten zu können, auf besonders kleine und energiesparende Systeme ausgerichtet. Auch die Platinen sind besonders klein, so misst Mini-ITX nur 170 x 170 mm. Zum Vergleich: Mini-ATX kommt noch auf 248 x 208 mm. Den Mini-ITX-Standard hatte VIA vor sieben Jahren selbst kreiert und nun wurde der Standard einer Frischzellenkur unterzogen. Gerade in der Industrie finden Platinen im Mini-ITX-Formfaktor häufig Verwendung. Basis der Version 2.0 ist wie schon beim Vorgänger ein energiesparender x86-Prozessor, wie Intels Atom oder VIAs Nano. Im Gegensatz zur alten Norm besteht nun aber die Möglichkeit, mittels PCIex16-Steckplatz aktuellere dedizierte Grafikkarten einzusetzen. Diese bieten häufig den Vorteil einer hardwareseitigen Beschleunigung beispielsweise für HD-Videomaterial.Um die ITX-2.0-Norm zu erfüllen, müssen entsprechende Systeme mindestens 2-GB-DDR2-Arbeitsspeicher aufnehmen können sowie eine integrierte DirectX-9-Grafiklösung beherbergen. DirectX 10 muss über eine zusätzliche Grafikkarte möglich sein, die dann ebenfalls einen HDMI-Port bieten soll. Die verbauten Soundchips müssen mindestens 6-Kanal-Surround-Sound bieten. An weiteren Anschlüssen schreibt VIA einen VGA-, zwei SATA-, einen IDE-, vier USB-2.0- sowie einen Gigabit-Ethernet-Anschluss vor. Sogar das Betriebssystem schreiben die Taiwaner, mit Windows XP, Windows Vista oder einer größeren Linux-Distribution wie Ubuntu oder Suse Linux, vor. Die Maße haben sich nicht geändert und betragen weiterhin 170 x 170 mm. Erste Mainboards die diesem Standard genügen, sollen noch im vierten Quartal 2008 auf den Markt erscheinen.



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