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Spiele: TPM-Chip gegen Raubkopien?

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Nolan Bushnell, Gründer der Unterhaltungselektronikfirma Atari, ist der Ansicht, dass Computerspiele bald nicht mehr kopierbar sind. Durch einen TPM-Chip, welcher direkt auf dem Motherboard sitzt, soll den Raubkopierern das Leben schwer gemacht werden. Wie genau dieser neue Kopierschutz funktionieren soll, verriet der Atari-Gründer nicht - nur, dass er für "Leute aus dem Internet" nicht umgehbar sei. Es gab schon viele Versuche das Eigentum durch Kopierschutz-Verfahren nur noch legal zu verbreiten, doch haben findige User es immer wieder geschafft, all diese Blockaden zu umgehen. Er geht bei Spielen jedoch davon aus, dass der Enge Zusammenhang des Programmcodes Grund genug sei, um mit diesem Vorhaben nicht zu scheitern. Ein kleines, aber wichtiges Detail hat Bushnell jedoch übersehen: fast kaum ein Consumer-PC hat aktuell einen TPM-Chip an Bord. Die Verbreitung hat sich in letzter Zeit eher im Business-Raum bemerkbar gemacht, wodurch Features von Windows Vista, wie z.B. "BitLocker", mit dem es möglich ist, Festplatten zu schützen, erst lauffähig werden. Auf den Fall, dass ein Nutzer keinen TPM-Chip besitzt, ging Bushnell nicht ein. Sollte das System sicher sein, müssten diese jedoch vollständig ausgeschlossen werden.