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Weiteres Enthusiasten-Mainboard der 'Quantum Force'-Serie von Foxconn

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Der Launch von Intels neuestem Mainstream-Chipsatz P45 ist nur noch ungefähr einen Monat entfernt und so langsam tauchen immer mehr Mainboards mit diesem Chipsatz aus der Versenkung auf. Mit dem EP45 Extreme von Gigabyte hatten wir bereits über ein Enthusiasten-Mainboard mit diesem Chipsatz berichtet und auch Foxconn plant eine solche Platine im Rahmen der "Quantum Force"-Serie. Diese Serie richtet sich vor allem an Übertakter, Bencher und Spieler - die erste Platine dieser Serie war das "Mars". Das "Avenger" (Englisch für "Rächer") getaufte Mainboard verfügt über zwei PCIe-x16-Steckplätze, die aufgrund eines Zusatzchips im CrossFire-Modus mit je 16 Lanes verbunden sind. Dieser Chip ist allerdings seinerseits weiterhin nur über 16 Lanes mit dem Chipsatz verbunden. Des weiteren finden sich drei PCIe-x1- und zwei PCI-Steckplätze auf der Platine.Die insgesamt sechs SATA2-Anschlüsse sind um 90 Grad gedreht angebracht, um Platzproblemen mit Grafikkarten aus dem Weg zu gehen. Auf den obligatorischen IDE- und Floppy-Anschluss wurde ebenfalls nicht verzichtet.





Neben einer Debug-LED-Anzeige und Power-, Reset- und CMOS-Clear-Schalter findet man - erstmalig auf einer Foxconn-Platine - ein Dual-BIOS. Sollte aufgrund von fehlerhaften Einstellungen das Booten mit dem ersten BIOS-Baustein nicht möglich sein, wird automatisch mit den sicheren Einstellungen im zweiten Baustein gebootet. Damit können die Einstellungen im ersten Baustein verändert werden, ohne dass per CMOS-Clear sämtliche Einstellungen zurückgesetzt werden müssen.



Die digitale Stromversorgung mit acht Phasen versorgt den Prozessor mit Strom, während die Stromversorgung des Arbeitsspeichers mit zwei Phasen arbeitet. Normalerweise wird für den RAM nur eine Phase verbaut.



Interessanterweise hat Foxconn Messstellen für die Spannung der einzelnen RAM-Module angebracht, wodurch diese ohne zusätzliche Lötarbeiten mit einem Multimeter gemessen werden können.






Auf dem Northbridge-Kühler lässt sich ein 120-mm-Lüfter anbringen, der in der Höhe justierbar ist und auch den Speicher kühlt.



Als zusätzliches Gimmick liefert Foxconn einen Einschub mit, mit dem Informationen dargestellt und Einstellungen verändert werden können. Weiterhin können während des Betriebs Übertaktungsprofile geladen und gesichert werden. Zur Funktion benötigt der Einschub keine Treiber oder ähnliches, er läuft vollständig unabhängig vom Betriebssystem.

Bezüglich Preis und Verfügbarkeit ist noch nichts bekannt, doch wird sich das Mainboard wohl im hochpreisigen Segment ansiedeln.



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