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Gigabyte EP45 Extreme abgelichtet

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Mitarbeitern der Webseite TweakTown wurde gestattet Gigabytes neueste Platine für Extremübertakter näher zu begutachten und Fotos zu schießen. Diese Hauptplatine ist die Antwort auf das "Black-Ops"-Mainboard von Foxconn, welches auf die gleichen Anwender abzielt und von Haus aus mit Wasser oder Flüssigstickstoff gekühlt werden kann. Im Gegensatz zu diesem verfügt das EP45-Extreme mit dem P45 über einen anderen Chipsatz. Zunächst wird die Platine mit einem massiven Heatpipe-Kühlkörper ausgeliefert (siehe Bild im "Read More"). Dieser ist zusätzlich an der Northbridge befestigt und sitzt oberhalb des ersten PCI-Steckplatzes, kann aber entfernt und gegen einen Wasserkühler getauscht werden. Des Weiteren plant Gigabyte optional einen LN2-Pott für den Prozessor anzubieten. Bei der Platine handelte es sich allerdings um ein sehr frühes Muster, sodass sich bis zur Marktreife noch etwas ändern könnte.Bei der Spannungsversorgung setzt Gigabyte auf 12 Phasen für den Prozessor und zwei Phasen für die Northbridge. An Steckplätzen finden sich insgesamt drei PCI- sowie drei PCIe-x16-Steckplätze auf der Platine. Zwei von diesen wurden allerdings nach ganz unten verfrachtet. Sobald in dem zweiten Steckplatz eine Grafikkarte mit ausladendem Kühler steckt, ist der dritte Steckplatz verdeckt und kann nicht genutzt werden. Der Unterste ist zudem nur mit vier PCIe-Lanes angebunden. Im CrossFire-Modus werden die anderen beiden Steckplätze mit jeweils acht Lanes angesprochen.



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Auf dem I/O-Shield finden sich neben acht USB-2.0-, zwei Gigabit-Ethernet-, zwei S/PDIF-, zwei PS/2- und den Sound-Anschlüssen auch ein CMOS-Clear-Schalter, mit dem ohne Herumfummeln nach fehlgeschlagenen Übertaktungsversuchen schnell das BIOS wieder zurückgesetzt werden kann. Nicht auf der Platine verlötet waren ein Power- und ein Reset-Schalter, obwohl die Stellen in der Nähe der LED-Anzeige auf dem Silk-Screen vermerkt sind. Für Laufwerke jedweder Art stehen insgesamt sechs SATA2-, ein PATA- und ein IDE-Anschluss zur Verfügung.



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Gleichzeitig arbeitet Gigabyte an der 6. Version des hauseigenen Übertaktungsprogrammes EasyTune. Dieses Programm kommt in dieser Version schlichter daher und erinnert ein wenig an CPU-Z. Es wird auf allen Gigabyte-Mainboards mit X38-, X48-, P35- oder P45-Chipsatz arbeiten und erlaubt auch das Übertakten der Grafikkarte, sofern diese ebenfalls von Gigabyte hergestellt wurde. Es ist zudem möglich Profile zu speichern und zu laden.





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