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MSI präsentiert zwei Mainboards mit AMD 790-Chipsatz

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Nach Gigabyte und ASUS präsentiert nun auch MSI zwei Hauptplatinen mit AMDs neuem Chipsatz. Dies ist das K9A2 Platinum und das K9A2 CF-F, mit 790FX beziehungsweise 790X. Das Platinum verfügt wie auch die Platinen der Konkurrenz mit diesem Chipsatz über insgesamt vier PCIe x16-Steckplätze, mit denen bis zu vier Grafikkarten im CrossFire-Modus betrieben werden können. Allerdings wird jeder Steckplatz in diesem Fall nur noch mit 8 Lanes angesprochen, werden nur zwei Grafikkarten verwendet stehen volle 16 zur Verfügung. Weiterhin stehen ein PCIe-x1 und zwei PCI-Steckplätze zur Verfügung. Auch MSI verzichtet auf normale Elektrolyt-Kondensatoren und setzt auf Polymerkondensatoren. Da die SB700 noch auf sich warten lässt paart MSI die Northbridge mit der älteren SB600, welche vier der insgesamt sechs SATA-Schnittstellen zur Verfügung stellt. Auf dem I/O-Shield finden sich zusätzlich zwei eSATA-Schnittstellen. Die Southbridge stellt außerdem 10 USB2.0-Schnittstellen zur Verfügung, von denen vier auf dem I/O-Shield zu finden sind und den IDE-Anschluss. Für die Tonausgabe sorgt ein 8-Kanal Realtek ALC888 HD-Audio-Codec. Für das Netzwerk wird über einen Realtek RTL8111C-Chip ein Gigabit-Ethernet-Anschluss zur Verfügung gestellt. Direkt auf der Platine verlötet finden sich auch ein Power- und Reset-Taster.


Das CF-F is das kleinere Modell der beiden und verfügt daher nur über den 790X-Chipsatz. CrossFireX ist mit dieser Hauptplatine nicht mehr möglich, da nur zwei PCIe x16-Steckplätze verlötet wurden. Im CrossFire-Modus mit zwei Karten werden diese dafür mit vollen 16 Lanes angesprochen. Die Anzahl an PCIe x1- und PCI-Steckplätzen hat sich dennoch nicht geändert. Ebenfalls verzichten muss man beim CF-F auf eSATA und zwei SATA2-Anschlüsse, da hier kein Zusatzchip verlötet wurde und somit nur die vier der SB600 zur Verfügung stehen. Die restlichen Funktionen sind mit dem Platinum identisch, so wird der Ton wieder über den ALC888-Codec und der Ethernet-Anschluss über den RTL8111C-Chip zur Verfügung gestellt.


Der Vorteil gegenüber der Konkurrenz von ASUS und Gigabyte ist der Preis der beiden Platinen. So ist das Platinum ab 128,71 Euro und das CF-F ab 83,22 Euro gelistet. Auf dem PCB des Platinum ist zu erkennen, dass dort ein Anschluss fehlt, der auf dem Silk-Screen verzeichnet ist. Vermutlich wurde dort ein Ethernet-Anschluss eingespart. Dies lässt entweder auf eine Diamond-Variante des K9A2 schließen, oder darauf das MSI zunächst zwei Anschlüsse plante und einen wieder entfernt hat.

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