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Supermicro zeigt Server-Boards mit C61x-Chipsatz für 'Haswell-E'-Xeons

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supermicroNach den zahlreichen Veröffentlichungen an Mainboards mit X99-Chipsatz für die bald erwarteten "Haswell-E"-Prozessoren auf Basis des Sockel LGA2011-3, folgen nun offenbar auch die Ausstatter von Server-Hardware. Supermicro präsentiert die Single-Socket-Variante X10SRH-CLN4F sowie die Dual-Socket-Version X10DRL-i. Während beim erstgenannten Modell ausschließlich das Foto für sich sprechen muss, hat Supermicro zum X10DRL-i auch gleich das Benutzerhandbuch veröffentlicht, aus dem alle technischen Daten zu entnehmen sind.

Dort kommt der Intel PCH C612 als Chipsatz zum Einsatz. Auf dem im Serverbereich als R3-LGA 2011 bezeichnetem Sockel finden alle Dual Intel E5-2600(v3) Xeon-Prozessoren Platz. Die beiden Prozessoren kommunizieren über Intels QuickPath Interconnect (QPI) mit 9,6 GT/s in jede Richtung miteinander. In den acht DIMM-Slots werden bis zu 512 GB DDR4 (288-Pin) Registered (RDIMM) ECC Module mit 1333/1600/1866/2133 MHz unterstützt. Auf Seiten der Erweiterungsslots bietet das Board 3x PCI-Express-3.0-x8, 1x PCI-Express-3.0-x16, 1x PCI-Express-3.0-x8 (mit vier Lanes) und 1x PCI-Express-2.0-x8 (ebenfalls mit nur vier Lanes). Die grafische Ausgabe erfolgt über einen Aspeed 2400 BMC. Für die Anbindung an das Netzwerk zeichnet sich ein Intel i210 Gigabit-Ethernet-Controller verantwortlich.

Supermicro X10SRH-CLN4F
Supermicro X10SRH-CLN4F

Für die Anbindung entsprechender Massenspeicher wichtig sind die angebotenen SATA-Ports. Sechs davon werden direkt über den Chipsatz realisiert, vier weitere über einen Zusatzchip. Alle zehn SATA-Ports erreichen 6 GBit pro Sekunde. Eher serverspezifisch sind die angebotenen Anschlüsse wie IPMI 2.0 und zwei COM-Ports. Daneben bietet Supermicro noch jeweils zwei USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse an der I/O-Blende an. Laut Supermicro sind Board und Sockel für eine maximale Thermal Design Power (TDP) von 145 Watt spezifiziert.

In weiten Ausstattungsmerkmalen dürften sich das ausführlich beschriebene X10DRL-i und das X10SRH-CLN4F sehr ähnlich sein. Auf dem Bild des letztgenannten Boards können wir zumindest noch zwei SAS-Anschlüsse finden, die auf der Dual-Socket-Variante nicht auftauchen und damit ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal sein könnten.

Supermicro X10DRL-i
Supermicro X10DRL-i

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