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Ivy-Bridge-E: Intel verzichtet auf Updates seiner Mainboards

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intel3Seit heute Morgen sind mit dem Intel Core i7-4960X, dem Core i7-3930K und dem Intel Core i7-4820K die ersten „Ivy Bridge-E“-Prozessoren für Intels Sockel LGA-2011-Plattform offiziell im Handel. Wir konnten das neue Flaggschiff mit seinen sechs Rechenkernen bereits schon durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen. Bereits im Vorfeld unserer Tests ließ uns Intel wissen, dass man uns keinerlei Test-Mainboards mit X79-Chipsatz zur Verfügung stellen könnte und wir uns deswegen einen passenden Untersatz eines anderen Herstellers organisieren müssten.

Für unsere bisherigen „Sandy Bridge-E“-Tests setzten wir bislang auf ein ASUS P9X79 – ein entsprechendes BIOS-Update konnte uns der Hersteller vorab zuschieben. Auf Nachfrage der Kollegen von Golem.de hat Intel nun bestätigt, sämtliche Mainboards mit X79-Chipsatz auslaufen zu lassen und keinen Support für seine neuen „Ivy Bridge-E“-Prozessoren mittels eines UEFI/BIOS-Updates nachzuliefern. Die Intel-eigenen X79-Boards hätten EOL-Status (End of Life) erreicht. Davon betroffen sei nicht nur das High-End-Modell DX79SI, sondern auch das DX79TO und das DX79SR.

Gut, dass es bei anderen Herstellern mit der Unterstützung der neuen Prozessoren etwas anders aussieht: ASUS, MSI, Gigabyte und ASRock haben bereits entsprechende BIOS-Versionen für ihre Mainboards mit X79-Chipsatz auf ihren Webseiten zum Download zur Verfügung gestellt.

Laut Golem.de soll Intel bereits Anfang 2013 bekanntgegeben haben, nur noch bis zur Vorstellung der ersten „Haswell“-Prozessoren Mainboards unter eigenem Namen anbieten zu wollen und sich danach aus dem Mainboard-Geschäft zurückzuziehen, weil es genügend andere Anbieter gäbe. Für Server wird Intel aber weiterhin Mainboards anbieten.

Dass der Support nach der Vorstellung von „Haswell“ im Juni komplett eingestellt werden wird, war nicht abzusehen. Die Weiterentwicklung der LGA2011-Plattform stand im Übrigen auch noch still. Im Vergleich zu aktuelleren Plattformen wie Z87 oder Z77 muss man ganz auf USB-3.0-Schnittstellen verzichten und sich mit gerade einmal zwei SATA-III-Ports zufriedengeben, sofern die Mainboardhersteller keine Zusatzchips verbauen.

In unserem Preisvergleich sind entsprechende Platinen in einem Preisrahmen von 155 bis 520 Euro zu haben.