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Sterben Mainboard-Hersteller durch Intels Haswell-Prozessoren?

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intel3Der Mainboard-Markt ist ein heißes Pflaster. Wenige große Unternehmen teilen sich den Löwenanteil des Marktes auf, die Handvoll kleinerer Unternehmen hat einen schweren Stand. Einige angesehene Unternehmen früherer Tage gibt es auch schon gar nicht mehr. Eine Meldung des Branchendienstes DigiTimes kommt jetzt zu dem Schluss, dass sich die Anzahl der aktiven Mainboard-Hersteller mit Intels Haswell-Prozessoren weiter verringern könnte.

Haswell ist die für 2013 geplante Nachfolgegeneration für Ivy Bridge. Mit der neuen Architektur wandern wieder einmal weitere Funktionen direkt in den Prozessor. Bedingt durch neue Features wird z.B. die Kontrolle der Phasen in die CPU integriert. Durch diesen Prozess können die Mainboard-Hersteller ihre Produkte immer schwerer voneinander abgrenzen. In Kombination mit dem generell schwächelnden PC-Markt wird die Lage für kleinere Mainboard-Hersteller brenzlig.

Quellen innerhalb dieser Unternehmen lassen verlauten, dass sich deshalb Ende 2013 einige kleinere Player aus dem Mainboard-Geschäft zurückziehen dürften. Allerdings gibt es auch Stimmen, die anderer Auffassung sind. Intel würde es nicht darauf anlegen, die Mainboard-Industrie zu zerstören und den Unternehmen noch genug Spielraum lassen. Für wieviele Unternehmen der Markt lukrativ bleiben wird, muss sich aber erst noch zeigen.

 

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 26.10.2011
Landkreis Oder-Spree
Bootsmann
Beiträge: 567
Nachteil am integrieren ist das der der spass für übertakter immer weniger wird. Ich sehs schon kommen, intel setzt mir ne grenze im bios bei 1,3V auch wenn meine kühlung deutlich mehr könnte.
Da bringts mir dann auch wenig freude das der bckl zumindest wieder wie beim sockel 2011 regulierbar ist. Die kaufentscheidung für mobos wird dann noch mehr als bisher vom design bestimmt werden.
Na ja schade, aber intel baut nun mal nicht für ein paar verrückte bei hwbot sonst wären sie wohl schon pleite.
#8
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Registriert seit: 02.11.2008
Schwabenländle
Obergefreiter
Beiträge: 83
das wird meiner meinung nach wieder etwas zu aufgebauscht.
die verscheidenen hersteller können sich immer voneinander abgrenzen, support & service ist eines davon.
müssen sich halt bissle was ausdenken und innovativ/kreativ sein.

aber hauptsache, es gibt weiterhin EVGA boards! :D
#9
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Registriert seit: 20.01.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 886
Für Extrem-Leute wie uns ist im LUXX doch eher die Haswell-E Version interessant, nech? Intel versucht mit den Mainstream-Chips ja schon ne ganze Menge. Zusätzliche grafi, Einführung von Chipsatzkomponenten auf den CPU-Die, integrierte Spannungsversorgung, Die-Stack für integrierten RAM (oder was auch immer die damit vorhaben). Das ist alles schön und gut für Otto-Normalverbraucher und evtl. auch sinnvoll. Aber wir sind halt keine Stangenkäufer... zu mindest interessieren wir uns mehr für das ausgefallene Zeugs. (Macht ja auch irgendwie Spaß)
#10
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6515
Zitat moebius;19508373
Nachteil am integrieren ist das der der spass für übertakter immer weniger wird. Ich sehs schon kommen, intel setzt mir ne grenze im bios bei 1,3V auch wenn meine kühlung deutlich mehr könnte.
Da bringts mir dann auch wenig freude das der bckl zumindest wieder wie beim sockel 2011 regulierbar ist. Die kaufentscheidung für mobos wird dann noch mehr als bisher vom design bestimmt werden.
Na ja schade, aber intel baut nun mal nicht für ein paar verrückte bei hwbot sonst wären sie wohl schon pleite.


Ja ich sehe es auch schon kommen das nur eine Sache Matsch geht im Prozessor und der Rechner fällt erst mal aus nur z.b Wegen einer
Defekten Phase im Prozessor. Beim Mainboard könnte man schnell wechseln aber nicht bei einem Prozessor außer man hat das Geld dafür.
#11
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
ob man dann ne 300 € teure cpu tauscht oder ein 300 € teures mainboard ist doch egal ... und ehrlich, ich tausch dann lieber die cpu als das mainboard ...

ansonsten hab ich nichts dagegen wenn es weniger auswahl bei den mainboards gibt, was im moment abgeht ist ja schon fast krank

asus 115
asrock 106
gigabyte 67
intel 69

und das nur desktopmainboards von 4 herstellern und nur was grad bei mindfactory gelistet wird
#12
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
Ich vermisse diese Firmen schmerzhaft bei den Mainboards:

AOpen, Abit, EPoX und Enmic

Aber es sind auch in den letzten Jahren neue Hersteller dazugekommen, die durchaus qualitativ hochwertige Produkte verkaufen.

Ich denke da an Sapphire, EVGA und Zotac.

Was viele hier leider überhaupt nicht zu wissen scheinen ist die Tatsache, dass sogar hier in Deutschland noch Mainboards erster Klasse produziert werden, in Augsburg.
FTS (Fujitsu Technology Solutions) produziert seit Jahren hierzulande in erster Linie für Ihre eigenen Server und PCs, aber es gibt sie auch einzeln zukaufen.
Und man kann die Gewissheit haben ein "unblutiges" Mainboard zu kaufen.
http://www.fujitsu.com/de/products/computing/pc/accessories/mainboards/

Ich bin also recht optimistisch, was die Zukunft angeht. Solange die EU nicht wieder jede Übernahme durchwinkt bin ich guter Dinge.
#13
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
du hast DFI vergessen
#14
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
DFI, QDI, Shuttle
#15
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 447
Zitat flakes;19508239
früher gabs auch nur ne handvoll mainboard hersteller und darunter gab es gute wie auch schlechte .


Und das soll von Vorteil sein? Wenn 2 Hersteller pennen haben wir gleich n Monopol? Super wird das :fire: Sollen se zu AMD wechseln und dort günstige Featurebomben platzen lassen, diese "erst ab 200€ gibts Boards mit allem drauf" wird immer mehr kommen...
#16
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Registriert seit: 19.03.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 4582
So lange Gigabyte nicht verschwindet ;)
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